Mittwoch, 25. Juli 2012

Tongatapu

Es ist mal wieder so weit, der ungemütliche, feuchte Winter in Auckland hat uns einmal mehr ins angenehme Klima der Südsee getrieben. Diesmal sind wir in Tonga.

Der Flug (2:50h ex AKL) war ok, wir hatten nur einmal Turbulenzen, und zwar von kurz nach dem Start bis unmittelbar vor der Landung... Während des Fluges bin ich fast an einem 'Lach-Flash' gestorben als ich eine extrem witzige Folge von 'The Big Bang Theorie' geschaut habe. Erwähnenswert ist noch die Abflugzeit, 06:20h, minus 90 min vorher da sein müssen, minus zum Flughafen fahren, parken und zum Terminal shutteln ergibt nämlich eine Aufstehzeit von 03:15h. Deswegen hat Michi uns eine preiswerte Übernachtung im Holiday Inn Auckland Airport organisiert, die inklusive Shuttle und Parken nur $15 teurer war, als das Parken bei einem der üblichen Parkplätze. Good on her, so konnten wir dann wenigstens bis viertel nach vier schlafen...

Nach der Landung haben wir am Airport unseren Mietwagen übernommen und sind nach einem kurzen Abstecher nach Nuku'alofa (der Hauptstadt Tongas) zur Heilala Lodge gefahren, wo wir für unsere ersten beiden Nächte auf Tongatapu gebucht hatten. Unsere 'Tongan Fale' ist einfach, aber zweckmäßig eingerichtet, allemal gut genug für zwei Nächte. Und hat 'ne Hängematte. Nach dem Einchecken war dann erstmal ein Schläfchen angesagt, schliesslich mussten wir ja mitten in der Nacht aufstehen... Die Lodge liegt auf der Westseite von Tongatapu an einem schönen Strand und aufgrund der Lage konnten wir tatsächlich auf einen Sonnenuntergang hoffen - wurden allerdings bitter enttäuscht weil total bewölkt. Man kann halt nicht alles haben!

Am nächsten Tag haben wir eine Erkundungstour über die Insel gemacht - sonst gab es nichts zu tun, denn es war Sonntag. Und dieser ist auf Tonga heilig und alles ist zu. Es geht aber sogar noch einen Schritt weiter, sonntags ist es in Tonga sogar verboten, zu arbeiten. Lediglich Hotels und Restaurants dürfen geöffnet haben, die Touristen müssen ja schließlich verköstigt werden - sonst fahren die nämlich statt nach Tonga nach Fiji oder Samoa. Was es hier - außer reichlich Küste - zu sehen gibt, haben wir schnell abgehakt, ein paar 'Blowholes' (bei High Tide doch sehr imposant!), ein paar archäologische Ausgrabungsstätten (das 'Trithion', tonganisch Ha'aumanga a Maui, wird gerne als das 'Stonehenge der Südsee' bezeichnet) und viel Natur. Und viel Müll. Gerne auch in der Natur.

Ach ja, schnorcheln war ich auch noch, wobei ich nicht sagen kann, dass der Strand vor der Heilala Lodge viel hergegeben hätte.

Montag ging es dann schon wieder mitten in der Nacht los - zum Flughafen, um 08:00h ging nämlich schon unser Flug nach 'Eua - doch dazu später mehr...

Montag, 16. Juli 2012

Neulich bei eBay

Diese DVD ist tatsächlich verkauft worden - manche Leute schaffen es doch wirklich, aus Scheiße Geld zu machen ;-)


Mittwoch, 11. Juli 2012

Ein paar Eindrücke vom letzten Wochenende

Cathy aus Wellington war am Wochenende da und wir haben versucht, Ihr ein actionreiches aber zugleich entspanntes Programm zu bieten. Los ging's Freitagabend mit dem Goodshirt-Konzert mit anschließender Übernachtung im (geschnorrten) 2-Bedroom-Apartment in einem nahegelegenen Hotel (Vielen Dank, Victor!).

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück in der Mezze Bar ging es dann mit der Fähre rüber nach Devonport und ziemlich gleich weiter nach Whangaparaoa in den Shakespear Regional Park, einen meiner Lieblings-Regionalparks hier.

Abends dann mal entspannt 'ne DVD geschaut... "Sass" mit Jürgen Vogel und Ben Becker. War gut.

Sonntag fand Cathy es dann merkwürdig, daß man in unserer Wohnung um 10:00h morgens seinen eigenen Atem sehen kann, wir allerdings nicht. wir wissen, wie gut unser Heim isoliert ist. Nämlich garnicht.

Als wir dann beim Markt in Coatesville ankamen, gab es dort nur lange Gesichter. Und zwar unsere. Im Juli findet der Markt nämlich nicht statt. Also flugs weiter in Richtung West Coast, schwarze Strände, Te Henga (Bethells Beach auf Pakeha...). Mein Lieblingsstrand hier, heute allerdings mit Killer-surf. Keine Chance durch den Creek auf die andere Seite zu kommen. Trotzdem schön.

Der Food-Caravan hat neuerdings auch im Winter auf, allerdings nur Samstags und Sonntags. Und mit der Winter-Speisekarte - leider ohne Kumara-Chips. Trotzdem gut!

Danach zurück nach Devo und Cathy bei der Fähre abgeliefert. Guten Heimflug!

Ein Angelköder im Pohutukawa-Baum, Army Bay, Whangaparaoa

Ein anderer Pohutukawa, auch Army Bay

Ein unbekanntes Objekt im Busch gefunden, auf jeden Fall organisch, aber was ist es? Sind für Tipps dankbar...

Einer muss halt immer aus dem Rahmen fallen...

Sand

v.r.n.l.: Cathy, Michi & ich

Mit der Hinterohrkamera aufgenommen...

Te Henga - noch Fragen?

Was guckst Du?

Und dann war Cathy auch schon wieder weg...

Dienstag, 3. Juli 2012

Bratkartoffeln - it's not a stir-fry!

As this post is mainly for my colleague Phoebe (but also mainly for anybody else...) who is of Singaporean-Chinese/Kiwi background and therefore does not speak German I will write it in English. Germans know everything about Bratkartoffeln anyway...

We've been talking about me cooking Dinner today and when she asked me what I would cook I said: Bratkartoffeln. Off course she had never heard of this before as it is not something which is common in either one of her two cultures.

So, Phoebe, here we go: Bratkartoffeln is a traditional German dish which is made from sliced raw potatoes, which are to be fried with some oil in a frying pan - as in below picture.





Once they start getting cooked and are getting a bit of a tan you add chopped onions and let it cook for another while. You then add some ground roasted paprika and salt and pepper, which makes the Bratkartoffeln look like in the below picture.





While they still cook you can start frying eggs in a seperate pan, because this is what you would usually eat them with. Some people prefer Sülze (Porks head meat in aspic) though. On your plate it would look like this:


This is the vegetarian version of Bratkartoffeln, most people in Germany would say that it is definitely a 'must' to have diced bacon in it. Oh, I almost forgot: It will always come with sliced Gherkins, no matter if you have it with eggs or Sülze... Guten Appetit!

Sonntag, 1. Juli 2012

Parkplatznot in Auckland

Die Parkmöglichkeiten in Auckland werden immer weniger - zumindest die, wo man kostenfrei parken kann. Mittlerweile haben die ersten Autofahrer angefangen, Ihre Autos im Hafenbecken zu parken, was auf lange Sicht natürlich auch keine Lösung sein kann...


Donnerstag, 21. Juni 2012

Boyracer


Ich weiss nicht, ob diejenigen unter Euch, die nicht in Neuseeland leben, wissen, was 'Boyracer' sind und ob es die vielleicht auch in anderen Ländern gibt, aber hierzulande sind sie ein weitverbreitetes Phänomen.

Es handelt sich um meist jugendliche (von 16 an aufwärts), testosteronstrotzende Idioten, die sich an den Wochenenden mangels geeigneten Treffpunkten und Einkommen sowie aus Langeweile und generellem Desinteresse treffen, um mit ihren aufgemotzten Autos sinnlos in der Stadt rumzufahren.

Der Grundgedanke dabei ist, dass es wesentlich billiger ist, sich mit reichlich Alkohol einzudecken, einen Fahrer zu bestimmen (welcher nüchtern bleibt) und sich dann im Auto schön wegzuschießen, als einfach irgendwo in 'ne Kneipe zu gehen.

Also fährt man stundenlang blöd im Kreis und säuft. Und macht 'Doughnuts', schwarze Kreise auf dem Asphalt - aus Gummiabrieb von den Reifen. Klingt total geil, nicht wahr?

In Christchurch wurde das irgendwann so heftig, dass auf den von den Boyracern bevorzugten Straßen Schilder aufgestellt wurden, die diesen tollen Spaß verbieten. Und das Verbot wird auch durchgesetzt, sprich die Polizei hat in den Wochenendnächten reichlich zu tun.

Vor vier Jahren wurde das Ganze dann durch ein neues Gesetz auf's nächste Level gehoben: Wer dreimal wegen eines 'Boyracer-Deliktes' verurteilt wird, der muss den Lappen für 21 Monate abgeben und das Fahrzeug des Delinquenten (sein großer Stolz...) wird eingezogen und verschrottet.

Und heute war es dann endlich soweit - Polizeiministerin Tolley hat persönlich auf den Knopf an der Fernsteuerung der Schrottpresse gedrückt, als der erste Boyracer Car eingestampft wurde. Das Video dazu findet Ihr hier.

Man kann ja jetzt davon halten, was man will, aber ich persönlich bin von den Burschen auch ziemlich genervt, wir haben hier auch einen in der Nachbarschaft, der seinem aufgemotzten Auto eine dermaßene Affenliebe entgegenbringt, dass er die Kiste wohl am liebsten mit ins Bett nehmen würde. Sein Auspuff hat übrigens einen Durchmesser von bestimmt 15 Zentimetern und man hört die Karre noch, wenn er damit schon vorne am Kreisel ist.

Um nochmal auf's Verschrotten zurückzukommen - momentan warten 116 Anwärter mit bereits zwei Verurteilungen auf ihren '3rd Strike' - es dürfte also in absehbarer Zeit dann noch zu ein paar weiteren Verschrottungen kommen...

Mittwoch, 13. Juni 2012

EURO 2012 - die anderen Teams (Folge 2)

Vielleicht hilft's ja...


Nun war es dann doch mal so weit...

Wir mussten heute morgen Eis kratzen. Wie die gute Chris schon in ihrem Blog erwähnt hat, kann man die Frostnächte in Auckland ja an einer Hand abzählen. Ich würde sogar noch etwas weiter gehen und sagen: an einem Finger. Es war nämlich heute das ersten Mal, das wir das erlebt haben - und das in unserem fünften Winter hier!

Ich höre jetzt schon wieder laute Stimmen poltern: Ihr hättet mal den Winter in Deutschland 2010/2011 erleben sollen, dann wüsstet Ihr, was kalt ist... Wollen wir aber garnicht! Wir sind hier nämlich eigentlich mit dem Wetter ganz zufrieden. Obwohl ich sagen muss, dass mich ein, zwei Tage mit Schnee nicht besonders stören würden, einfach nur, um mal wieder zu erleben, wie sich das so anfühlt. Leider gab's den letzten Schnee (und einzigen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen) im Juli 1939 - wenn man mal vom Graupel letztes Jahr im August absieht. Das wurde hier ja auch allgemein als Schnee gefeiert, aber für jemanden, der in seiner Kindheit ab und zu 'Weiße Weihnachten' erlebt hat war das kein Schnee...

Anyway, genug vom Wetter für heute.

Sonntag, 10. Juni 2012

EURO 2012 - die anderen Teams (Folge 1)


Die englische Nationalmannschaft besichtigte heute ein Waisenhaus in Polen. Es war herzzerreißend, die hoffnungslosen, traurigen Gesichter zu sehen, sagte der 6-jährige Igor.

Freitag, 8. Juni 2012

Fußball-Europameisterschaft 2012

Es ist wieder so weit! Nach 2 langen Jahren des Wartens und einem (zumindest für mich) nur mäßig interessanten Rugby-Worldcup gibt es endlich wieder ein Sport-Großereignis von Interesse!

Sonntag früh geht es los! Also für uns hier in Neuseeland. Eigentlich geht's ja schon Freitagnachmittag los, und unter normalen Umständen würde ich mir das Eröffnungsspiel Polen - Griechenland wohl auch anschauen, und sei es nur, weil mit Georgios Tzavellas ein (wenn auch zur Zeit ausgeliehener) Eintracht-Profi mittun darf. Nicht aber, wenn der Anstoß um 4:00 früh stattfindet, da schlaf ich dann doch lieber aus...

Aber für Sonntag haben wir schon Pläne und treffern uns mit anderen Fußballbegeisterten in Fox's Ale House - wo wir auch schon große Teile der letzten EM und der WM 2010 verfolgt haben. Die Stimmung war dort immer sehr gut (Es sei nur an das Halbfinale 2008 gegen die Türkei erinnert, Endstand 3:2...), Bier gibt's, Kaffee auch - aber auf den muss man auch schon mal ein Dreiviertelstündchen warten, Bier geht schneller ;-)

Wenn nur diese unsäglichen Anstoßzeiten nicht wären... Zum Spiel an Sonntag können wir nicht mal mit der Fähre in die Stadt fahren, weil die erste Fähre sonntags erst um 7:30h geht, und da ist die erste Halbzeit ja schon rum! Christiane & Hendrik fahren allerdings mit dem Auto rüber und nehmen uns mit, so kommen wir dann wenigstens ohne daß ich fahren muss rüber - denn wie ihr alle ja sicherlich wisst, gehören Fußball und Bier untrennbar zusammen. Ja, auch morgens um Viertel vor Sieben. Das Erste  schmeckt zugegebenermaßen komisch, danach wird's besser...

Die beiden nächsten Gruppenspiele der deutschen Nationalmannschaft finden dann Donnerstag- bzw. Montagmorgen statt - and guess what: Das sind genau die beiden Tage in der Woche, an denen ich erst um 10:00h im Büro sein muss :-) Das allerdings dann ohne schon Bier getrunken zu haben.

Sonntag, 13. Mai 2012

Neulich, als wir mit Chris & Markus bei...

...der Hochzeit unserer koreanischen Freunde Kim Lee-Yong und Yoon-Cho Lim waren:


Also, so ganz stimmt der obige Satz nicht wirklich, erstens kennen wir das Hochzeitspaar auf dem Bild garnicht, und zweitens wissen wir nicht, ob sie Koreaner, Chinesen oder Japaner sind. Oder sonstwas. Und getroffen haben wir sie rein zufällig in Cornwall Park, als sie dort ihre Hochzeitsfotos mit wechselnden Beteiligten gemacht haben. Und da sollten wir uns auch mal dazustellen - was dann auch getan haben, wie man sehen kann... 

Samstag, 12. Mai 2012

Es ist da!

Als wir im Februar im Scenic Hotel Dunedin City übernachtet haben, hatten die dort auf Ihren Betten eine Unterlage, die quasi wie ein sehr dickes, schweres Federbett war, ca. 10 cm hoch, daunengefüllt und extrem kuschelig. Hat uns beiden prima gefallen, Michi aber noch etwas besser als mir. Man konnte diese Dinger nämlich über das Hotel bestellen - und das ist genau das, was Michi dann vor 2 Wochen getan hat...

Und gestern kam es und wir haben es letzte Nacht 'eingeweiht', und ich kann Euch sagen, man möchte ja am liebsten nie wieder aufstehen müssen. Es ist einfach so gemütlich und weich und kuschelig und ein wenig zusätzliche Wärme gibt es auch noch! Wie konnten wir nur so lange ohne auskommen...

Mit der zusätzlichen Wärme, das mag jetzt für die unter Euch, die noch nie in NZ waren sehr 'rentnermäßig' klingen, aber die Häuser hier sind einfach null isoliert, haben keine Zentralheizung und keine Doppelglasfenster. Eigentlich sind die eher für eine Gegend ca. 20 Breitengrade weiter nördlich konstruiert, glaub ich. Das bedeutet unter anderem (neben Schimmel in den feuchteren Ecken der Wohnung), dass man hier morgens beim Aufstehen manchmal nur 8 - 10° in der Bude hat. Und da freut man sich ja dann doch über 1 - 2° mehr unter der Bettdecke.

Der Winter darf jetzt kommen...


Mittwoch, 9. Mai 2012

Neulich in der Hurstmere Rd. Brew Bar...


Willkommen zur letzten Ruhestätte von Neuseelands feinstem natürlich gebrautem Bier


Sonntag, 6. Mai 2012

Swiss Market Day

Gestern waren wir mit Chris und Markus  in Penrose beim 'Swiss Market Day 2012' um mal ein bißchen Alpen-Atmosphäre zu schnuppern. Der Swiss Day findet einmal im Jahr statt und es gibt dort einiges an Schweizer Spezialitäten.


Das meiste war handgemacht, so gab es zum Beispiel Raclette, Bratwurst mit und ohne Kartoffelsalat (Kartoffelsalat european Style, gibt's hier selten), 'ne Menge Backwerk (großartig: Die Engadin Slices von der schweizerischen Bäckerei in Milford!), Lebkuchen, handgemachte 'Mohreköppli' (ich weiß, Schokoküsse ist der politisch korrekte Begriff - aber dort hießen sie halt so...). Überall gab's was zu probieren und ich konnte mich garnicht entscheiden, welche Spezialität ich zuerst essen sollte. Hab mich aber alles in allem zurückgehalten :-)

Außer Fressalien aller Art gab es auch noch andere Produkte aus der Schweiz, natürlich Schweizer Armeemesser, SIGG-Trinkflaschen, Zyliss-Produkte und noch mehr. Fertiggerichte wie Roesti und Knöpfli (Nudeln oder Gnocchi oder so - vielleicht sowas wie Spätzle?), Stände mit deutschsprachigen Büchern und einen Stand eines schweizerischen Pärchens, das Zollstöcke importiert und vertreibt. Die gibt es hier nämlich nicht. Als wir hier ankamen hab ich im dritten Baumarkt die Suche eingestellt, hier wird halt noch mit dem Bandmaß gemessen... Ich hab mal gefragt, wie der Absatz so läuft - anscheinend  garnicht soo schlecht, obwohl man dem normalen Kiwi das Konzept Zollstock erstmal genau erklären muss, und laut der Frau, die dies öfter tut, begreift es der durchschnittliche 4-jährige in der Schweiz schneller...

Als wir uns zum Kartoffelsalat essen an einen Tisch gesetzt haben, kamen wir dann noch mit Oskar von der in Auckland beheimateten  Swiss Kiwi Yodel Group ins Gespräch, die es schon seit 40 Jahren gibt und die gerade eine neue CD veröffentlich hat. Falls Ihr Interesse daran habt, man kann sie vom Club für umsonst beziehen und wir haben Oscars E-Mail-Adresse...

Ein weiteres Highlight war das Alphorn-Blasen. Zwei ältere Herren (vermutlich Schweizer oder Kiwis schweizerischer Abstammung) hatten das ganz gut drauf - aber der kleine Junge aus Indien/Pakistan/Bangladesch hat das Konzept nicht wirklich verstanden und dacht, man müsse ins Mundstück hineinbrüllen - war aber auch recht unterhaltsam :-)

Donnerstag, 3. Mai 2012

31 x 33 = 1023

Nachdem die Schwimmsaison (zumindest was das Meer betrifft...) ja nun definitiv vorbei ist hab ich heute morgen vor der Arbeit mal die einzige mir zur Verfügung stehende Alternative ausprobiert: North Shore Leisure Takapuna (einige von Euch werden sich eventuell noch an meinen Post 'Saunakultur' von Anfang Januar erinnern). Und da ich sonst im Moment nichts wirklich bloggenswertes erlebe wollte ich Euch daran teilhaben lassen:

Kacheln zählen ist jetzt zugegebenermaßen nicht wirklich spannend, am Strand entlang zu schwimmen und Leute, Yachten, Kreuzfahrtschiffe und nach Fischen tauchende Gannets zu beobachten bringt's doch deutlich mehr - aber das Schwimmen in einem richtigen Schwimmbad hat auch seine Vorteile.

Zum Beispiel die überall vorhandenen Uhren, man kann zu jeder Zeit genau verfolgen, wie man bei jeder zurückgelegten Bahn ein bißchen langsamer wird. Und eventuell versuchen, dagegen anzukämpfen. Wellen gibt es dort auch keine, und die waren ja in Cheltenham für einen ungeübten Schwimmer wie mich teilweise schon eine Herausforderung. Man hat nach dem Abtrocknen/Umziehen auch nicht überall Sand. Hmm, ich hab mich jetzt redlich bemüht, eine Menge Vorteile zusammenzubekommen, aber irgendwie klappt's nicht wirklich.

Also, Neustart:

Schwimmen im Meer ist einfach geiler als im Hallenbad. Auch wenn manche Menschen Angst davor haben, von Haien gefressen zu werden - who cares! Am Strand entlang zu schwimmen und Leute, Yachten, Kreuzfahrtschiffe und fischende Gannets zu beobachten bringt's total, alles andere ist totally boring!

Das einzige, was im Schwimmbad tatsächlich besser ist, ist die Tatsache, dass man durch Mitzählen der geschwommenen Bahnen genau weiß, welche Strecke man zurückgelegt hat und nicht vage per Google Maps rumschätzen muss. Die heute von mir zurückgelegte Strecke verbirgt sich übrigens in der Überschrift, wobei die '33' für die Länge des Pools  in Metern steht. Wie lange ich dafür gebraucht habe sage ich Euch allerdings nicht, Ihr müsst schließlich nicht alles wissen...

Freitag, 27. April 2012

ANZAC Day Photo Shoot

Vorgestern war hier ANZAC (Australian & New Zealand Army Corps) Day, der Gedenktag für die Gefallenen der beiden großen Kriege, blah, blah, blah... Michi und ich haben uns in Deutschland schon nicht viel aus Militär & Krieg gemacht - und hier dementsprechend noch weniger... Während also alle anderen zu irgendwelchen Dawn Parades (um 6:00h morgens, ich konnt mich ja grad noch so beherrschen...) und anderen Paraden gerannt sind, haben wir es vorgezogen, ein nettes Photo Shooting mit einer Bekannten zu machen. 

Briar ist im wirklichen Leben allerdings kein Fotomodell, sondern Sales Managerin bei einem großen Hotel in Auckland und hat daher genau die richtigen Klamotten für ein gediegenes 'Office Style Shooting' - allerdings haben wir das Office an unseren Hausstrand Cheltenham Beach sowie auf den Mt. Victoria verlegt. Das Resultat: Gute 2 Stunden Spaß und gute Laune sowie (zusammen) ca.1600 Bilder zum duchschauen. Aua. Gottseidank kann man bei sowas ja gut aussieben, erstmal die unscharfen löschen, dann die mit dem blöden Gesicht, und so weiter... We're getting somewhere - slowly...

Hier ein paar Schnappschüsse vom Shooting:















Vorsicht: Sehr trocken (und vielleicht auch noch zu lang...)


Ich bin heute Nacht aufgewacht und konnte nicht mehr einschlafen. Und da habe ich mich dann vor Langeweile wieder einmal mit der statistischen Auswertung unseres Blogs befasst, um mal zu schauen, wie sich denn die Leute dorthin verirren. Nicht uninteressant.



Bei unserem Stastikprogramm kann man sich die letzten 100 Besuche nach unterschiedlichen Kriterien sortiert anzeigen lassen. Ich schaue am liebsten in die Rubrik 'By Location', denn da kriegt man mittels eines kleinen Fähnchens angezeigt, aus welchem Land der/die BesucherIn kommt. Bis jetzt hatten wir Besucher aus knapp 40 Ländern, the latest addition being Slovakia, vitajte!


Wenn man dann in die einzelnen Besuche reinklickt, kann man meistens sehen, auf welche Art der User den Weg zu unserem Blog gefunden hat. Daher weiss ich, das sich die Besuche zu ungefähr gleichen Teilen aus den folgenden Bereichen zusammensetzen:


  • Stammleser, leicht daran zu erkennen, das der auf unseren Blog verweisende Link nicht angezeigt wird und der Besuch demnach über ein Bookmark erfolgte. Vielleicht tippen sie aber auch die Adresse manuell ein - und wer die auswendig weiß, ist wohl auch ein Stammleser. Ach ja, es gibt tatsächlich Leute, die auch nach zweieinhalb Jahren immer noch über den Link in unserem alten Blog in den Neuen gehen. Auch Lesezeichen lassen sich updaten ;-)
  • Suchende, meistens über Google (was auch sonst) und sehr viel über Google Images, wobei man bei einer Suche via Google Images DE nicht angezeigt bekommt, wonach gesucht wurde, sondern sich nur das Suchresultat anzeigen lassen kann. Schade, denn manchmal frag ich mich echt, über welchen Suchbegriff ein bestimmtes Bild gefunden wurde...
  • "Anonyme". Ich weiss nicht, wie sie es machen, aber viele Besucher schaffen es, quasi alle ihre Details zu verschleiern. Sprache, Browser und Bildschirmauflösung sind hier die einzigen Informationen - wenn überhaupt...
  • Googlebot. Man kann es kaum glauben, aber Googlebot ist unser eifrigster Besucher. Manchmal nur eimal am Tag, manchmal aber auch fünf oder sechs Mal. Wer ist Googlebot? Ein Programm von Google, dass 24/7 nichts anderes macht, als das Internet zu durchsuchen um Suchbegriffe upzudaten und zu verlinken. Ohne Googlebot würde man also quasi über Google nichts finden können. Zusätzlich wird dadurch noch der Traffic hochgetrieben, was bei einer so schwach besuchten Seite wie unserem Blog doch sehr auffällt.



Am spannendsten von diesen Gruppen finde ich die 'Suchenden' - was da manchmal an Keywords eingegeben wird ist mehr als interessant... Es gibt eine Menge 'normaler' Suchen, z.B. nach Raupe eingerollt, Neuseeland Partnerschaftsvisum, Auckland bei Nacht, Bierdeckel, Südsee Tattoos, Lebensmittelpreise Rarotonga, Alpaccas oder einer Vorlage für Käsekästchen. Und all diese Suchwörter führen zu unserem Blog. Amazing! Wir scheinen ja quasi alle Bereiche des Lebens schon behandelt zu haben :-)


Etwas, das auch immer wieder gesucht wird, sind Statistiken. Egal ob zu Wälder in der Schweiz, Italien Urlauber, Alkohol in der Schweiz (Deutschland wurde in diesem Zusammenhang auch schon gesucht), Neuseeland Wirtschaft, Überfischung oder 'Statistik Schweiz' (Was auch immer das sein mag...) - alle landen bei uns im Blog. Und warum? Weil ich irgendwann mal etwas gepostet hatte, was als Label 'Statistik' hatte und ein (Torten-) Diagramm mit der Verteilung der Blog-Besucher nach Ländern enthielt. Gibt's denn sonst im Netz keine Seiten, die sich mit Statistik beschäftigen? In den Alpenländern scheint Statistik übrigens besonders hoch im Kurs zu stehen, knapp die Hälfte der Statistik-Suchen kommen nämlich aus der Schweiz...

Hier nun zum Abschluss noch meine Lieblings-Suchbegriffe aus den letzten 100 Besuchen: "Zu kleiner BH", "malen nach zahlen wal" und "Tonga Kokosnuss BH". Und Besucher Nummer 6073 - einer von den 'Anonymen': You are sick! Wer nach sowas sucht, sollte eventuell doch mal zum Arzt gehen:       beerdigte katze knochen an der oberfläche



Samstag, 21. April 2012

Nutella

Wenn Ihr ein frisches Glas Nutella aus dem Schrank nehmt, den Deckel aufschraubt, die darunterliegende Metalfolie entfernt und dann feststellen müsst, dass auf der Unterseite dieser Folie kein kleiner Nutella-Klecks zum Ablecken ist - fühlt Ihr Euch dann nicht auch irgendwie betrogen?


Image Copyright Wolf Paulus


Sonntag, 15. April 2012

End of Season...

Leider, leider sieht es es tatsächlich so aus, als wäre der Sommer jetzt tatsächlich rum... Ich war gestern nochmal an unserem Hausstrand schwimmen und das war schon mehr so nach dem Motto "Nur die Harten kommen in'n Garten"...

Mal abgesehen davon, dass ich der Einzige im Wasser war, war die Wassertemperatur auch nicht mehr wirklich toll. Und wenn ich nach 20 Minuten schwimmen kalte Hände & Füße kriege - dann ist es langsam echt zu kalt (ich musste mir ja schon vorwerfen lassen, dass ich ja selbst dann noch schwimmen ginge, wenn auf dem Wasser schon Eisschollen treiben...)


Also betrachte ich nach meinem gestrigen "Abschwimmen" die Saison für beendet, zumindest was das Schwimmen im Meer angeht. Eventuell werdet Ihr mir dann und wann im North Shore Aquatic Centre in Takapuna begegnen können, denn  bis das Meer wieder warm genug ist - das dauert. Bis Dezember.