Samstag, 9. Oktober 2010

Letztes Wochenende im Shakespear Regional Park

Letztes Wochenende hatten wir endlich mal gutes Wetter, ich glaube Samstag war der erste Tag seit unserer Rückkehr aus Deutschland, an dem es nicht ein einziges Mal geregnet hat! Ich hatte gerade vier Tage krank im Bett gelegen und war von daher ganz wild drauf, mal wieder rauszukommen. Also ab ins Auto & auf nach Shakespear!

Michi gibt unserem Ausflug den passenden Rahmen


Shakespear R.P. ist einer unserer Lieblings-Nationalparks, eine knappe Dreiviertelstunde nördlich von Auckland gelegen. Dort gibt es allerlei 'Wildlife'. Das bedeutet hier in Neuseeland allerdings in erster Linie 'Birdlife' - sonst gibt es hier ja quasi keine Tiere, zumindest keine, die hier her gehören...

Unter anderem findet man dort den Kereru (die "Maori-Fruchttaube"), den Tui, den Korimako (den Chatham-Glockenhonigfresser), den Kakariki (Springsittich) und haufenweise Hipi, zwischen denen man umherlaufen kann... Das ganze auf einer Halbinsel mit Stränden & Klippen, Wanderwegen und sogar einem Wasserfall. Also eigentlich allem, was man so braucht um einen schönen Ausflug zu machen.

Kereru

Pukeko


Der Wasserfall, von dem jetzt - im Frühling - sogar Wasser fällt... Das letzte Mal waren wir im Herbst hier, da war er nur ein trauriges Rinnsal...

Die unvermeidlichen Schafe...

Nach 2, 3 Stunden Bummeln waren wir dann noch kurz in Gulf Harbour, einem relativ hässlichen Kaff, das seine Daseinsberechtigung eigentlich nur dadurch hat, das von dort die Fähren nach Tiritiri Matangi, einer vorgelagerten Vogelschutz-Insel, abfahren. Dort sind wir nach einem Kaffee noch ein bißchen entlang der Marina rumgelaufen und konnten noch die beiden 'Resident'-Stachelrochen beim Versuch, einen toten Barrakuda zu fressen, beobachten, sieht man (auch hier) nicht alle Tage...

Stingray vs. Barracuda

Und zum Abschluss noch 'ne Qualle - in meinen Augen sind das ja wunderschöne Tiere, für andere dagegen nur ekliger Glibber...

Samstag, 2. Oktober 2010

Bier (mal wieder...)

Ich weiß ja auch nicht, woran es liegt, aber vielleicht muss ich jetzt, wo ich weniger Bier trinke mehr darüber schreiben? Heute soll es mal um mein momentanes Lieblingsbier gehen, und getreu dem Motto "Think globally - drink locally" (Denke global, trinke lokal) kommt dieses, wie sollte es auch anders sein, aus Neuseeland. Und es heißt Mac's Gold All Malt Lager.

Es schmeckt nicht nur mehr als lecker, die Brauerei hat auch noch eine überaus ideenreiche Werbeagentur und einen sehr sympathischen Marken-Auftritt, weshalb ich Euch heute mal ein paar Bierdeckel bzw. Flaschenrückseiten-Etiketten zeigen möchte.

Los geht's mit dem Bierdeckel:

Sinngemäß: Dies ist Mac's Gold von der Mac's Brauerei. Auch auf die Gefahr hin, wie ein Werbespruch auf einem Bierdeckel zu klingen: Es ist ein knack-frisches Lager mit einem Hauch von Zitrus und süßem Malz. Auf die Gefahr hin, wie ein bärtiger Öko-Freak zu klingen: Es ist komplett biologisch gebraut. Auf die Gefahr hin zu klingen, als habe man jeglichen Bezug zur modernen Welt verloren, es gibt nicht vor, irgendwo anders gemacht worden zu sein als in Neuseeland


Und dann kommen die Etiketten, vier Verschiedene habe ich bis jetzt für Euch sammeln können... Nur vier, denn man kann leider bei den Six-, Twelve- und Fifteen-Packs nie erkennen, was für ein Etikett drin ist. Und Bierkisten wie in Deutschland gibt's hier ja keine - aber das hatte ich glaub' ich schonmal erwähnt, oder?

Sinngemäß: Das, was Du in der Hand hältst, ist für viele eine der hässlichsten Bierflaschen der Welt. Das ist nicht wahr. Es ist nämlich eine der hässlichsten Cidre-Flaschen der Welt. Als Mac's anfing zu Brauen, taten wir das in der alten Rochdale Cider Factory. Dadurch kamen wir an einen Haufen komisch gerippter, brauner Flaschen. Bis heute sieht ein Bier von Mac's aus wie eine Mischung zwischen einem Sexspielzeug (Hintergrund: länglich, geriffelt?) und einer Handgranate (HG: Die Flaschen haben einen Ring, an dem man den Verschluss aufreißt...). Mach Dir deswegen keine Gedanken, denn dadurch, daß Du sie voller Stolz in der hand hältst sagst Du nichts als "Ich mag vielleicht blind sein, aber meine Geschmacksnerven funktionieren hervorragend.


Sinngemäß: Trinke aus einem Glas. Selbst, wenn ein Schlumpf drauf ist und mal Nutella drin war. Wie sonst kannst Du die Farbe geniessen, die hinzubekommen unsere Brauer sich viel Mühe gegeben haben, wenn Du sie nicht siehst? Wie können Dir die Bläschen vom Glasrand zuzwinkern, wenn Du ihnen keinen Rand zum zwinkern anbietest? Du brauchst nicht aus der Flasche zu trinken. Du bist nicht mehr sechs Monate alt. Setze die strahlende Flüssigkeit frei, schau zu, wie die Blume entsteht, führe das Glas an die Lippen, inhaliere das Aroma und nimm einen großen Schluck.


Sinngemäß: Mac's ist mehr als ein Bier. In den frühen 80ern war es eine Art mit Hopfen angereicherter Sex Pistols, die in der Pink Floyd-Welt der neuseeländischen Brauerlandschaft auftauchten. Zur Zeit der Gründung von Mac's konnte man die neuseeländischen Brauereien an einer Hand abzählen. Wenn ich nochmal drüber nachdenke, konnte ein Einhändiger, dem drei Finger fehlen, sie abzählen. Heute haben wir eine Vielzahl kleiner Brauereien, und das alles fing mit der Entschlossenheit einer Brauerei an, nächtelang aufzubleiben und Antragsformulare zum Erlangen einer Braugenehmigung auszufüllen.


Sinngemäß: Alle Biere der Mac's Brewery haben die Worte 'Natürlich gebraut' auf der Flasche. Es ist eine Art Glaubensbekenntnis, das Mac's seine Biere ohne künstliche Zusätze braut. Bewaffnet mit dem Wasser, der Hefe, dem Hopfen & dem Malz, aus denen es gebraut wird, stellt sich Mac's dem künstlich Verbesserten, Vorgetäuschten. Wenn Mac's eine Band wäre - der Drummer würde keine Kopfhörer tragen. Lebe wild und frei und natürlich mit Mac's


Ich hoffe, Ihr hattet ein wenig Spaß an meinem kleinen Exkurs in die Welt der neuseeländischen Bier- und Werbewirtschaft, ich für meinen Teil muss jetzt erstmal an den Kühlschrank...  Prost! :-)

Samstag, 25. September 2010

Ins Hotel?

Letztens war ich von der Arbeit aus zu einer 'Site Inspection' mit Drinks & Nibbles im Scenic Hotel Auckland, bei der der zuständige Sales Manager sich auch gleich noch ein Quiz zur Scenic Hotel Group ausgedacht hat. Und ich hab gewonnen, hooray!!! Der Preis war eine Übernachtung für zwei in eben diesem Hotel - und damit sich's auch lohnt,  gab's noch Dinner & Frühstück obendrauf :-)

Und diesen Gewinn haben wir dann gestern wahrgenommen, weil wir sowieso in der Stadt waren und auf ein Konzert ins King's Arms wollten um uns dort die Datsuns anzuschauen. Und da das "Arms" so weit vom Fähr-Terminal entfernt ist, dass wir um unsere letzte Fähre nach Devonport (01:00h!) bangen müssen, wenn wir bis zum Schluss bleiben wollen, bietet sich so'ne Übernachtung in diesem Falle doch an, oder?

Also sind wir abends dann rüber in die Stadt gefahren und haben nach dem einchecken in unsere Suite ein prima Dinner im Hotelrestaurant genossen, der Tarakihi an Risotto mit Kapern-Sauce war genauso großartig, wie die Garlic Prawns vorneweg.

Danach ab zum Konzert, 20 nach 9 da gewesen, die offizielle Anfangszeit  war 20:30h. Aber Pustekuchen, noch nix hatte angefangen. Das ist hier übrigens deutlich verbreiteter als in D, einfach mal irgendeine Fantasie-Anfangszeit auf's Plakat geschrieben, dann wird der Laden schön früh schön voll und der Getränkeverkauf läuft gut... Die Vorgruppe (den Namen haben wir leider nicht mitbekommen, sorry liebe Band!) spielte dann ab 10 ungefähr, da hätten wir im Hotel ja ruhig noch 'nen Nachtisch essen können...

Und dann die Datsuns! Yes! Ehrlicher, harter Rock, viele Zeppelin-Anleihen, coole Band. Hab die jetzt zum dritten Mal gesehen (das erste Mal übrigens 2003 in der Batschkapp, Du erinnerst Dich noch, Armin?) - und jedes Mal fand ich sie ein bisschen besser. Und diesmal so gut, dass wir unsere Fähre verpasst hätten, denn ich wäre nicht bereit gewesen auch nur eine Minute früher zu gehen! Aber zum Konzert werde ich wohl noch mal gesondert was posten, das muss sich erstmal alles setzen, bevor ich drüber schreiben kann.

Ja, danach Taxi, Hotel, morgens Frühstück (nicht ganz so gut wie das Abendessen), Fähre, heim... Ist irgendwie ein komisches Gefühl, in der Stadt, in der man lebt, in 'nem Hotel zu übernachten, - aber schon auch irgendwie cool...:-)

Der Blick aus unserem Hotelzimmer heute morgen

Donnerstag, 16. September 2010

Heimatgefühle?

Da les ich doch heute so meine Zeitung (den New Zealand Herald, gesprochen : Hierald), den Musikteil, und da sind die neuseeländischen Charts drin. Erst die Singles, soweit keine Überraschungen, wahrscheinlich der gleiche Dreck wie in D oder USA oder sonstwo auf der Welt, außer ein paar Kiwi-Acts, die da so reingestreut sind.

Aber dann, die Album-Charts! Und was denkt Ihr, welches Album da auf Platz 10 war? Von einem bedeutenden deutschen Künstler?

Da ihr da von alleine nie drauf kommen würdet, verrat ich's Euch: "80 Greatest Hits" von James Last!

Sonntag, 12. September 2010

A Göttingen, á Göttingen

"Mit ihrem Chanson 'Göttingen' gelang der französischen Sängerin Barbara 1964 ein wesentlicher Beitrag zur Aussöhnung zwischen Frankreich und Deutschland."

So stand es heute auf der Startseite von Wikipedia in der Rubrik "Schon gewußt?" Nein, das wusste ich noch nicht. Aber - es hat mich neugierig gemacht! Besungen werden ja sonst eigentlich eher Städte wie New York, Paris, San Francisco oder Tokyo (Wer erinnert sich nicht gerne an "Tokyo, Tokyo, Town of my Life" von, na? Tokyo!). Manchmal werden sogar Länder (Amerika, Russland, Brasilien) oder sogar ganze Kontinente (Afrika) besungen.

Aber Göttingen? Worüber sollte man denn da singen? Und vor allem, was zum Teufel reimt sich denn auf Göttingen??? Fragen über Fragen... Also, flugs mal bei  You Tube reingeschaut und siehe da - ein ganzer Haufen Suchergebnisse. Andere Menschen scheinen dieses Lied also zu kennen.

Nach dem Anhören muss ich nun allerdings sagen, daß man, wenn man es nicht kennt, nicht unbedingt einen Höhepunkt des französischen Chanson verpasst hat. Aber alleine die Wikipedia-Meldung schien mir eine kleine Recherche und diesen Post wert.

Samstag, 11. September 2010

Wie nutzt man eine kurze Regenunterbrechung am besten?

Man geht Segeln! Ok, geplant hatten wir es schon länger, angemeldet waren wir auch schon seit 'ner Woche - und da konnte ja noch keiner wissen, ob es nun heute regnen würde oder nicht...

Jedes Jahr im September veranstaltet Explore NZ seine "Family & Friends"-Aktion, was bedeutet, daß alle Touristiker, die deren Produkte verkaufen, umsonst selbige ausprobieren dürfen und - das ist das, was es so besonders macht -  ein jeder darf bis zu 6 Leuten mitnehmen, die nur 25% des regulären Preises zahlen müssen! Und für das Geld kann man ja schonmal den ein oder anderen Ausflug mit Freunden machen, oder?


Und so kam es, das ich mich heute morgen um 9:00h mit William (unserem Nachbarn) und Hanka (Michi's Praktikantin) auf der NZL 41, einer 78-Fuss America's Cup-Yacht (auf der auch schon dieser Prinz Willi von England gesegelt ist) wiederfand. Nicht zum ersten Mal, though, die machen das ja jedes Jahr im September :-) Das Wetter war gut, 16°, 28 Knoten Wind, trocken. Das Boot lag schön schräg im Wasser und draußen im Hauraki (maori für "Wind aus Norden") Gulf durfte ich dann auch mal ein bißchen ans Steuer - garnicht so einfach... Hat einen Riesenspaß gemacht und war der bisher beste von meinen 3 Trips (oder sagt man da "Törns"), die ich bis jetzt gemacht hab.



Kurz bevor wir dann nach unserem  2-stündigen Trip zurück waren, fing es dann an zu regnen - also quasi perfektes Timing... Ein rundum gelungener Samstagmorgen.

Und hier könnt Ihr Euch anschauen, wie ich "grinde" - falls das wen interessieren sollte...



Sonntag, 29. August 2010

Charity

Charity ist hier in Neuseeland eine ganz große Sache. Nicht nur, dass es überall so genannte "Opshops" (Opportunity Shops, Second-Hand-Läden) gibt, die meistens von der Heilsarmee oder aber von anderen gemeinnützigen Organisationen betrieben werden, man hat hier auch auf der Straße ständig die Möglichkeit, für einen guten Zweck zu spenden.

Wenn man gespendet hat, erhält man in der Regel etwas dafür, was man sich anstecken oder ankleben kann. Also wahlweise einen Aufkleber von z.B. der Breastcancer Foundation, den Surf Lifeguards oder aber, so wie am Freitag, eine (künstliche) gelbe Narzisse der Cancer Society of NZ - denn es war Daffodil Day.

Und so kommt es, dass man auf seinem morgendlichen Weg ins Büro haufenweise Leute sieht, die eine gelbe Blüte am Revers tragen. Und dies erzeugt dann einen gewissen psychologischen Druck, dadurch dass all diese Leute sehen können, dass DU nicht gespendet hast. Deswegen habe ich mich diesem Druck am Freitag auch mal gebeugt und habe etwas gespendet - auch wenn ich eigentlich nicht viel zum Spenden übrig habe. 

Am größten ist der Druck wohl am ANZAC-Day, das ist der Tag, an dem in NZ, Australien  und Tonga der Toten des "Australian and New Zealand Army Corps" gedacht wird, die in diversen Kriegen (meistens am anderen Ende der Welt, hier war ja noch nie so richtig Krieg...) gefallen sind. Am ANZAC-Day bekommt man für seine Spende eine falsche, rote Mohnblüte (Poppy) - und die hat dann wirklich jeder anstecken!

Ich allerdings nicht, da ich es als Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen nicht mit meiner moralischen Einstellung und meinem politischen Weltbild vereinbaren kann, für irgendetwas zu spenden, was auch nur entfernt mit Armee oder Krieg zu tun hat. Und ich bin mir ganz sicher, deswegen auch schon mit bösen Blicken bedacht worden zu sein. (Vaterlandsverräter...)

Da geb' ich doch lieber was am Jandal-Day, wenn an allen Straßenecken Rettungsschwimmer in ihren lustigen rot-gelben DHL-Outfits in Flip-Flops rumstehen und die Spendendose schütteln. Die Rettung Ertrinkender zu unterstützen, erscheint mir in einem Land mit was weiß ich wieviel Tausend Küstenkilometern und mehreren Millionen Booten auch eher sinnvoll, oder?

Sonntag, 22. August 2010

Samstag, 21. August 2010

Ghost Train, Britomart Station, Auckland


Ich hab gerade 'ne Verknüpfung von Flickr & unserem Blog erstellt und wollte einfach mal ausprobieren, wie das so funktioniert, mit dem direkt aus dem Flickr-Album bloggen.
Das Foto hatte ich zwar schonmal irgendwann eingestellt (glaub ich zumindest), aber egal. Ich mag's. Ihr auch?

Trinkgewohnheiten

Ich hatte mir ja vorgenommen, dringend mal gegen mein 'Pils-Geschwür' (aka 'Waschbärbauch') vorzugehen. Und alle, die mich in letzter Zeit gesehen haben, werden mir sicher zustimmen, daß das ein guter Plan ist, oder? Also habe ich mir überlegt, einfach mal wieder 'ne zeitlang das abendliche Bier zuhause beim Fernsehen wegzulassen. Das unterstützt mein Vorhaben ja schonmal ganz gut, richtig? Demnach gibt's Bier nur noch, wenn wir mal aus-/essen- oder auf ein Konzert gehen, was allerdings nicht soo häufig vorkommt.

Und dann hatte ich eines Abends doch mal wieder Lust auf ein Bier zuhause - die Betonung liegt hier auf einem Bier... Also, im Supermarkt ans Kühlregal und - Fehlanzeige! Man kann in Neuseeland im Supermarkt nicht ein Bier kaufen. Es muß schon mindestens ein Sixpack sein, das ist das kleinste Gebinde. Also geschaut, was kostet das 6er Speight's? 10,99! Aber momentemal, das 12-er im Angebot kostet doch nur 14,99? Wieso soll ich denn dann so ein teures Sixpack kaufen? Na dann mal her mit dem 12-er, wenn das soviel günstiger ist, oder?
Aber nun, was passiert, wenn man 12 Flaschen Bier im Haus hat? Richtig, man trinkt sie. Sie sind halt da, also müssen sie auch weg. Nicht daß ich deswegen jetzt übermäßig viel trinken würde, aber zumindest ist mein grandioser Plan des Verzichts erstmal wieder zunichte gemacht worden.

Und trotz dieser merkwürdigen Preisgestaltung wundern sich dann hier alle, daß in diesem Land soviel getrunken wird... Ich bin mir jetzt nicht mehr ganz sicher, wie das in Deutschland ist, aber ich habe im Kopf, daß eine 0,5er Flasche Bier ca. € 0,75 und ein Kasten mit 20 Flaschen demnach ca. € 15,00 kosten, oder? korrigiert mich ruhig, wenn ich falsch liege. Mir gefällt die deutsche Variante, die es einem ermöglicht, auch mal nur ein Bier zu kaufen, wesentlich besser.

Mal ganz abgesehen von der Unsitte, daß hier sämtliches Bier in Einwegflaschen und gekühlt (!) verkauft wird. Wie oft hatte Ihr schon das dringende Bedürfnis, mal eben ein eiskaltes 18er-Pack Bier zu kaufen? Und wenn ja, wozu? Vielleicht mal, wenn auf 'ner Party die Getränke ausgegengen sind - wenn das allerdings schon während der Öffnungszeiten eines Supermarktes passieren sollte, dann hat mit Sicherheit der Gastgeber was falsch gemacht, oder?

In diesem Sinne: Prost!


Montag, 9. August 2010

Travel Map

Ich bin hier gerade über 'ne Seite gestolpert, auf der man sich seine persönliche interaktive "Travel Map" machen kann - da war ich natürlich gleich dabei... Leider hat mir diese Karte dann aufgezeigt, daß ich erst in 24% der Länder der Erde war, was im Umkehrschluß bedeutet, daß ich es wohl in diesem Leben nicht mehr schaffen werde, alle Länder zu bereisen. Aber, da mein Plan ja so ausssieht, daß ich versuche, jedes Jahr wenigstens einmal Neuland zu bereisen, werde ich es vielleicht schaffen doch noch auf 40% kommen? Man darf gespann sein...    :-)









Mittwoch, 4. August 2010

Tokyo

Da waren wir nun also in Tokyo - und verschliefen unseren ersten Nachmittag. Also haben wir an diesem Tag nicht mehr viel gesehen, waren nur nochmal kurz beim Kannon-Tempel, der 5-stöckigen Pagode  und danach noch einen Happen essen, bevor wir wieder in unser Ryokan (traditionelle japanische Unterkunft mit Tatami-Matten auf dem Boden & Gemeinschaftsbad, sehr "basic" und fast schon ein wenig zu "abgefuckt") zurückgingen, um uns für unseren morgigen Ausflug nach Hakone und zum Fuji-san auszuschlafen.

Schild an einer Polizei-Station, jede hat ihr eigenes kleines pokémon-artiges Tierchen als Erkennungszeichen

Morgengebet an einem Schrein beim Kannon-Tempel

Ausflug? Peiffedeckel! Geregnet hat's, und zwar den ganzen Tag! Also musste ein Plan B her, der in diesem Falle lautete: Wir schauen uns ein Kabuki-Stück im Kabuki-za an, dem wohl besten Kabuki-Theater in TYO, wo es laut Reiseführer auch preiswerte Stehplatzkarten für einzelne Akte des Stückes gibt - Als Europäer versteht man die Handlung eh nicht, da langt auch ein Akt in der Mitte des Stückes :-)

Restaurants stellen generell Dummies von Ihrem Angebot aus - nicht dass diese einem unbedingt erklären würden, was genau zu einem Gericht gehört...

Aber nein, Kabuki-za ist seit 2 Jahren wegen Renovierung geschlossen und eine vernünftige Alternative dazu gibt's auch nicht. Dann also doch Tor 3, sprich den Zonk: Shopping. Wir sind dann den halben Tag durch Shopping Malls gezogen, allerdings ohne wirklich was zu kaufen. Klamotten kaufen ist bei meiner Größe nicht wirklich einfach, in die Sachen, die mir gefallen hätten, kam ich quasi garnicht rein, der Japaner an sich ist halt eher klein & schmal :-) Aber ein paar kleine, praktische Sachen haben wir im 100-Yen-Shop erstanden, diese sind bei den Japanern schwer angesagt und ein Haufen Zeug wird extra dafür produziert - allerdings in China & Taiwan... 

Abends waren wir dann noch in Shibuya, was somit der einzige Stadtteil Tokyos ist, den wir außer Asakusa (wo unser Ryokan lag) zu sehen bekommen haben.

Am nächsten Tag dann zur Abwechselung mal wieder Regen, so dass wir wieder mal unser Programm (Bootsfahrt mit dem Wasser-Bus und eine große Runde mit der S-Bahn um die Stadt) über den Haufen werfen mussten... Deshalb nur Abhängen im Ryokan und bei Starbucks (sonst hab ich in Asakusa keinen gescheiten Kaffee gefunden...)

Traditionsbewußte tokyoter Jugendliche auf dem Weg in die Disco :-)


"Hast Du gesehen, wer mein Pferd geklaut hat???"

Anderthalb Stunden, bevor wir zum Airport mussten, klarte es dann ein wenig auf und wir haben sogar mal kurz Blau am Himmel gesehen, aber da war es schon zu spät für Unternehmungen jeglicher Art. Alles in allem hat es sich nicht wirklich gelohnt, dort gewesen zu sein, wir haben uns lediglich einen ersten Eindruck verschaffen können. Fest steht allerdings, dass wir beide nochmal wiederkommen möchten, wann auch immer das dann sein wird...

Ach ja, auf der Rückfahrt zum Airport war dann wieder strahlend blauer Himmel mit kleinen weißen Deko-Wölkchen, genau wie bei unserer Ankunft :-)

Sonntag, 1. August 2010

MSDS :-)

Ein paar Impressionen von unserer Reise

Da ich, solange wir unterwegs waren, weder Zeit noch Lust hatte, Bilder zu bearbeiten, reiche ich Euch heute ein paar Fotos nach, Ihr sollt ja schliesslich auch sehen, was wir gesehen haben...

Geschwindigkeitsanzeige des MAGLEV (Transrapid) in Shanghai bei Höchstgeschwindigkeit

Wohnhochhäuser in Shanghai. Man beachte den für dortige Verhältnisse extrem blauen Himmel!

Burgruine Falkenstein/Taunus - sowas haben wir ja hier in NZ nun überhaupt nicht...

Mein Sohn Raul bei ersten Flugversuchen

Hochzeit von Conny & Olli

Fischernetz in Puerto Andratx, Mallorca

Kathedrale von Palma de Mallorca

Badebucht bei Camp de Mar, Mallorca

Detail am Hamburger Michel

Leuchturm Westerhever, Dithmarschen

Heuballen auf dem Feld bei Westerhever

Roggenfeld in der Abendsonne

Michi & ich vor der wohl am häufigsten fotografierten Tür von Friedrichsstadt, Dithmarschen

Freitag, 30. Juli 2010

Frankfurt - Moskau - Tokyo

Montag abend war es so weit - es hieß Abschied nehmen. Frankfurt allerdings machte uns den Abschied so leicht wie möglich, es regnete dort den ganzen Tag.

Der Flug war ok, ohne besondere Vorkommnisse. Das meine Erfahrungen mit unfreundlichen Saftschubsen bei Aeroflot keine Eintagsfliege war, bekamen wir leider auf diesem Flug bestätigt. Einmal habe ich eine von der Crew lächeln sehen, allerdings lächelte sie keinen Gast, sondern eine Kollegin an...

Für unseren 14-stündigen Aufenthalt in Moskau hatten wir dann die folgenden Optionen ins Auge gefasst:

  1. Probieren, ob man mit einer Art Tagesvisum in die Stadt kommen kann um ein bisschen den Kreml, den Roten Platz und was es da sonst noch so gibt zu fotografieren
  2. Ein Tageszimmer in einem Hotel im Transitbereich nehmen und erstmal schön ausschlafen
  3. Beides, erst ein wenig schlafen und dann in die Stadt fahren

Wir haben uns schließlich für Option 4 entschieden: Abhängen im Transitbereich des kleinsten und langweiligsten Terminals des gesamten Airports. Das lag daran, dass es a) keine Möglichkeit gibt, ohne vorher erteiltes Visum in die Stadt zu kommen (Was aber eh nicht so prickelnd gewesen wäre, da Moskau aufgrund von Wald- und Moorbränden unter einer Rauchwolke verschwunden war...) und b) das das Mercure Airport ungelogen € 160,00 für ein Tageszimmer haben wollte. Dafür kann man in Auckland im 5-Sterne-Hotel Westin Lighter Quay übernachten!

Nach den ersten 7 Stunden kam ich mir ein wenig vor, wie sich Tom Hanks im Film 'Terminal' gefühlt haben muss. Wir haben so viele Leute kommen und gehen sehen, es war eine wahre Pracht...

Zu allem Überfluss ist der Airport in MOW auch noch sauteuer, in AKL isst man für weniger Geld in deutlich besseren Restaurants. Aber wenigstens gab es WLAN und zu lesen hatten wir auch genug dabei.

Nach gefühlten 3 Tagen (reell: Dienstag Abend) ging es dann endlich weiter, unfreundlich wie eh und je, aber auf der Strecke MOW - TYO doch mit In-Seat-Entertainment!

Mittwoch früh dann endlich in Tokyo, entspannte Pass- und Zollkontrollen und 3 Mann am Gepäckband, die die Koffer und Taschen so drehen, dass sie möglichst wenig Platz wegnehmen (Endziel Vollbeschäftigung?). Der Abgang zur Bahn liegt direkt gegenüber vom Ausgang, alles sehr kommod. Dazu strahlend blauer Himmel mit hübschen Deko-Wölkchen und 32°. Reisender, was willst Du mehr? Schlaf!

Nach 2 Nächten ohne Bett und mit Schlafphasen von max. 2 Std. waren unsere Körper nicht mehr in der Lage, ordnungsgemäß zu funktionieren, was uns ein Deja-Vu bescherte: Genau wie vor 2 Jahren in Kyoto fielen wir nach einem schnellen Imbiss in einen tiefen Schlaf und wachten erst auf, als es bereits dunkel war.

Dienstag, 27. Juli 2010

Sommergeburtstag

Nachdem ich ja nun 2 Jahre meinen Geburtstag in Neuseeland - und damit im Winter - begangen habe, hab ich mich schon ziemlich lange darauf gefreut, dieses Jahr mal wieder im Sommer und mit meinen Freunden in Frankfurt feiern zu können. Tolle Pläne hatte ich ausgeheckt, vielleicht im Günthersburgpark? Ach nee, da ist ja "Stoffel". Aber vielleicht am Mainufer, Sachsenhäuser Seite mit Blick auf die Stadt? Könnte auch schön sein, oder? So machen wir das...

Leider hat sich der Sommer dann kurzfristig an meinem Geburtstag von Frankfurt verabschiedet, seit dem hat es täglich geregnet und aus meinem geplanten Open-Air-Geburtstag wurde dann ein ganz normaler Abend in der Kneipe... Also, nicht ganz normal, denn normalerweise habe ich ja bei einem normalen Abend in der Kneipe nicht meine Freunde aus Frankfurt/Berlin/Sonstwo um mich.

Es wurde dann doch noch ein schöner Abend im Feinstaub, erst hinten im Hof, dann vorne auf der Straße und als auch dort zugemacht werden musste, ging es halt im Staub drinne weiter... Eine Menge nette Leute waren da & dann auch noch ein DJ, den ich seit über 20 Jahren kenne, der gute Musik gespielt hat, alles in allem rundum gelungen.

Vielen Dank an alle, die da waren, auch für die netten Geschenke. Und natürlich auch ans Feinstaub selbst.

Nächstes Jahr feier ich dann wohl wieder in AKL, bei 10° und Nieselregen... :-)

Mittwoch, 14. Juli 2010

Schwitzen in Deutschland

Wir hatten uns ja auf einen zusätzlichen Monat Sommer gefreut - aber doch nicht auf sooo viel Sommer :-) Hier in D (momentan sind wir allerdings auf Mallorca...) sind ja im Moment in der Regel über 35°C, was dann doch etwas zuviel des Guten ist... Hier auf Malle ist es etwas kühler und der Wind vom Meer ist auch sehr angenehm.

Hier mal schnell ein kurzer Zwischenbericht, über alles, was wir bis jetzt so erlebt/unternommen haben:

Untergekommen sind wir in Frankfurt bei Michi's Ma (also, für alle FRA-Kenner: in Bergen-Enkheim, nicht wirklich in Frankfurt...) und Thilo bzw. Michi's Vater haben uns ihre Autos zur Verfügung gestellt, damit wir von dort aus mobil sind.

Sonntag war erstmal ausschlafen und entspannen angesagt, bis es zu Thilo's & Steffi's Housewarming-Party (also, eigentlich Umzugshelfer-Brunch, aber wir hatten ja nicht geholfen :-)  ) ging.

Montag wieder erstmal ausschlafen, das Jetlag hat uns doch heftig erwischt und abends hab ich das Feinstaub mit neuseeländischen Indie-/Alternative-Tunes gerockt, unter meinem neuen DJ-Pseudonym 'Tane Tamati' - Leider waren enttäuschend wenig Leute da :-(

Dienstag habe ich den nachmittag dann mit meinen Kindern in weiter Feld und Flur verbracht, abends waren wir dann Essen mit Michi's Dad und haben dann das 1. Halbfinale geschaut, leider mit dem falschen Sieger, den Kääsköppen...

Mittwoch hab ich dann mal geschaut, ob ich noch Taxifahren kann - man muss ja auch an die Zukunft und eine eventuelle Rückkehr nach FRA denken... Ging noch ganz gut, aber meine Fahrgäste haben es mir auch leicht gemacht, indem Sie nicht zu irgendwelchen kompliziert zu findenden Adressen wollten ;-) Und abends gab's ja dann das (leider zu Recht) verlorene Spanien-Spiel...

Donnerstagvormittag wieder Kinder, Falkensteiner Burg, Sushi essen im Chinesischen Garten und danach ein wenig shoppen, ich brauchte ja noch was zum Anziehen für die Hochzeit am Samstag.

Freitag waren wir dann am Kelsterbacher See und haben uns die Verwüstung angeschaut, die dort für den Flughafen-Ausbau angerichtet wurde. Sieht echt heftig aus... Aber Gott sei Dank wurde "mein persönlicher See" (ich nutze den immerhin schon seit meinem 10. Lebensjahr - für alles, was man so an 'nem See machen kann, u. a. baden, angeln, tauchen...) verschont und wir waren dort schwimmen, in glasklarem Wasser mit einer Vertikalsicht von bestimmt 3 Metern. War toll - und bei diesen Temperaturen sehr erfrischend. Dann noch 2 weitere Termine mit Freunden - unter anderem ein Foto-Shooting mit Baba im Grüneburgpark, das viel Spaß gemacht hat...

Samstag dann die Hochzeit von Conny & Olli, die wohl heißeste Hochzeit ever. Zumindest könnte man das annahmen, wenn man einen Blick auf das Foto des Thermometers an der Bergener Volksbank wirft:


Außerdem war es wohl die erste Hochzeit, an der ich teilgenommen habe, bei der mehr antialkoholische als alkoholische Getränke getrunken wurden, was wohl am Wetter lag... Getanzt wurde auch kaum, doch zu heiß? Das Spiel um Platz 3 haben wir übrigens in 5-Minuten-Häppchen auf dem Fernseher eines Audi A8 verfolgt, hat auch gelangt, muss nicht immer Public Viewing sein... Alles in allem war's aber eine sehr nette Hochzeit mit erfreulich wenigen "Mitmach-Spielen" :-)

Sonntag Endspiel, Montag Flug nach Malle, heute Geburtstagsbrunch zum 70sten von Michi's Dad und da sind wir jetzt...

Insgesamt finde ich unser Pogramm noch stressiger als ich es mir vorher vorgestellt hatte. Aber, da wir eben nur wenig Zeit haben, muss das wohl so sein, oder?

Dienstag, 6. Juli 2010

Reisegeschichten

Wir sind in Deutschland! Wir hatten uns ja für einen preiswerten Air New Zealand/Aeroflot Kombi-Tarif entschieden, bei dem wir über 600$ pro Person sparen - jetzt wissen wir auch, warum der so günstig war...

Der erste Hammer kam schon in Auckland beim Check-in, obwohl wir ein Ticket für die komplette Strecke AKL - Shanghai - Moskau - Frankfurt hatten, war es nicht möglich, unser Gepäck bis Frankfurt durchzuchecken, da es zwischen Air New Zealand und Aeroflot anscheinend kein Gepäck-Durchcheckungs-Abkommen gibt. Wieso zum Teufel verkaufen die dann Tickets, die zum Fliegen mit eben diesen beiden Airlines berechtigen? Für uns hieß dass, das wir zunächst mal in Shanghai einreisen & unser Gepäck abholen mussten - nur, um dann gleich wieder einzuchecken. Also, nicht gleich wieder, der Check-in Counter machte ja erst 2 Std. später auf, also durften wir solange unser Gepäck durch den Flughafen schlörren...

Der Air NZ-Part des Fluges war gewohnt gut, nichts zu bemängeln. Außer vielleicht, dass mir persönlich die alten Uniformen besser gefallen als die Neuen, von der neuseeländischen Modedesignerin Trelise Cooper entworfenen, zu denen die Flugbegleiterinnen nur noch Lippenstift in der Farbe "Berry" auflegen dürfen :-)

In Shanghai sind wir dann - wo wir ja eh schon eingereist waren - nochmal schnell mit dem "Maglev" (MAGnetic LEVitation Train, dt. Transrapid) in die Stadt & zurückgefahren, nur wegen dem Kick der Höchstgeschwindigkeit von 431 km/h.

Dann weiter nach Moskau mit Aeroflot. Die Saftschubsen sahen alle aus, als wäre dies bereits ihre zweite Karriere, nach einer erfolgreichen Laufbahn wahlweise beim KGB oder als Kugelstoßerin. Lächeln? Fehlanzeige. Es gab weder In-Seat-Entertainment noch alkoholische Getränke - und gerade die kann man auf einem 10-Stunden-Flug prima brauchen, sonst kann's mit der Schlaferei schon schwierig werden...

Ach ja, als wir unsere vegetarischen Essen gebucht haben, wurde uns gesagt, daß dies für die Strecke Shanghai - Moskau nicht möglich sei. Sind ja auch bloß 10 Stunden... Aber irgendwie hat es die einzige nette Stewardess an Bord geschafft, uns 2 Vegi-Essen herbeizuzaubern, danke nochmal hierfür :-)

In Moskau angekommen haben wir uns dann beide gewünscht schon in Frankfurt zu sein, die Aussicht auf nochmal 3 Stunden Flug - nach nochmal 2 1/2 Stunden Aufenthalt war nicht wirklich prickelnd. Es lief auch bereits das Argentinien-Spiel, und die einzige Kneipe/Bar, die Fernseher hatte UND das Spiel zeigte, war Business Class-Passagieren vorbehalten. Nach einem kurzen Rundgang, um herauszufinden, ob es nicht doch noch eine andere Möglichkeit gab, haben sich dann alle Deutschen, die auf einen Anschlußflug warteten einfach in die Bar gestellt - pünktlich zum 2:0 - und den Rest des Spiels dort geschaut, die Kellnerin, die noch 2 x kam um uns wegzuschicken wurde einfach ignoriert und hat dann ihrerseits resigniert.

Und irgendwann kamen wir dann endlich nach 38 Stunden in Frankfurt an. Das war bis jetzt unser anstrengendster Trip zwischen NZ und DE, aber bei der oben bereits erwähnten Ersparnis gegenüber dem nächstgünstigen Tarif würde ich es wohl jederzeit wieder auf mich nehmen.


Donnerstag, 1. Juli 2010

Don't drink & drive...

Oder um es mit den Worten von Henry Rollins zu sagen: Drink! Drink! Drink! Drink! Don't think! Drink! Drive! Kill! (aus dem Black Flag-Song "Drinking & Driving" von der "In my Head"-LP von 1985)

Hier in NZ haben viele Menschen ein heftiges Alkoholproblem, was unter anderem ursächlich für eine hohe Anzahl an Toten und Verletzten im Straßenverkehr und ein hohes Aufkommen an häuslicher Gewalt ist. Die Medien bzw. der Staat versuchen daher, mit möglichst schockierenden Anzeigen und Werbespots Aufmerksamkeit zu erzeugen und Denkanstöße zu geben.

Ich habe Euch hier heute mal 3 Spots geposted, die für einiges an Diskussion gesorgt haben. Schaut sie Euch am besten in der geposteten Reihenfolge an, nach dem Letzten könnte der Erste sonst etwas lahm wirken. Und immer schön nüchtern fahren, gelle?! Enjoy...