Donnerstag, 21. Juni 2012
Boyracer
Ich weiss nicht, ob diejenigen unter Euch, die nicht in Neuseeland leben, wissen, was 'Boyracer' sind und ob es die vielleicht auch in anderen Ländern gibt, aber hierzulande sind sie ein weitverbreitetes Phänomen.
Es handelt sich um meist jugendliche (von 16 an aufwärts), testosteronstrotzende Idioten, die sich an den Wochenenden mangels geeigneten Treffpunkten und Einkommen sowie aus Langeweile und generellem Desinteresse treffen, um mit ihren aufgemotzten Autos sinnlos in der Stadt rumzufahren.
Der Grundgedanke dabei ist, dass es wesentlich billiger ist, sich mit reichlich Alkohol einzudecken, einen Fahrer zu bestimmen (welcher nüchtern bleibt) und sich dann im Auto schön wegzuschießen, als einfach irgendwo in 'ne Kneipe zu gehen.
Also fährt man stundenlang blöd im Kreis und säuft. Und macht 'Doughnuts', schwarze Kreise auf dem Asphalt - aus Gummiabrieb von den Reifen. Klingt total geil, nicht wahr?
In Christchurch wurde das irgendwann so heftig, dass auf den von den Boyracern bevorzugten Straßen Schilder aufgestellt wurden, die diesen tollen Spaß verbieten. Und das Verbot wird auch durchgesetzt, sprich die Polizei hat in den Wochenendnächten reichlich zu tun.
Vor vier Jahren wurde das Ganze dann durch ein neues Gesetz auf's nächste Level gehoben: Wer dreimal wegen eines 'Boyracer-Deliktes' verurteilt wird, der muss den Lappen für 21 Monate abgeben und das Fahrzeug des Delinquenten (sein großer Stolz...) wird eingezogen und verschrottet.
Und heute war es dann endlich soweit - Polizeiministerin Tolley hat persönlich auf den Knopf an der Fernsteuerung der Schrottpresse gedrückt, als der erste Boyracer Car eingestampft wurde. Das Video dazu findet Ihr hier.
Man kann ja jetzt davon halten, was man will, aber ich persönlich bin von den Burschen auch ziemlich genervt, wir haben hier auch einen in der Nachbarschaft, der seinem aufgemotzten Auto eine dermaßene Affenliebe entgegenbringt, dass er die Kiste wohl am liebsten mit ins Bett nehmen würde. Sein Auspuff hat übrigens einen Durchmesser von bestimmt 15 Zentimetern und man hört die Karre noch, wenn er damit schon vorne am Kreisel ist.
Um nochmal auf's Verschrotten zurückzukommen - momentan warten 116 Anwärter mit bereits zwei Verurteilungen auf ihren '3rd Strike' - es dürfte also in absehbarer Zeit dann noch zu ein paar weiteren Verschrottungen kommen...
T°
Labels:
Auto,
Boy Racer,
Boyracer,
Idioten,
Jugendliche,
Schrott,
verschrotten
Montag, 18. Juni 2012
Mittwoch, 13. Juni 2012
Nun war es dann doch mal so weit...
Wir mussten heute morgen Eis kratzen. Wie die gute Chris schon in ihrem Blog erwähnt hat, kann man die Frostnächte in Auckland ja an einer Hand abzählen. Ich würde sogar noch etwas weiter gehen und sagen: an einem Finger. Es war nämlich heute das ersten Mal, das wir das erlebt haben - und das in unserem fünften Winter hier!
Ich höre jetzt schon wieder laute Stimmen poltern: Ihr hättet mal den Winter in Deutschland 2010/2011 erleben sollen, dann wüsstet Ihr, was kalt ist... Wollen wir aber garnicht! Wir sind hier nämlich eigentlich mit dem Wetter ganz zufrieden. Obwohl ich sagen muss, dass mich ein, zwei Tage mit Schnee nicht besonders stören würden, einfach nur, um mal wieder zu erleben, wie sich das so anfühlt. Leider gab's den letzten Schnee (und einzigen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen) im Juli 1939 - wenn man mal vom Graupel letztes Jahr im August absieht. Das wurde hier ja auch allgemein als Schnee gefeiert, aber für jemanden, der in seiner Kindheit ab und zu 'Weiße Weihnachten' erlebt hat war das kein Schnee...
Anyway, genug vom Wetter für heute.
T°
Labels:
Auckland,
Eis,
Eis kratzen,
Frost,
kalt,
Kälte,
Schnee,
Wetter,
Winter,
Winterwetter
Sonntag, 10. Juni 2012
EURO 2012 - die anderen Teams (Folge 1)
Die englische Nationalmannschaft besichtigte heute ein Waisenhaus in Polen. Es war herzzerreißend, die hoffnungslosen, traurigen Gesichter zu sehen, sagte der 6-jährige Igor.
Freitag, 8. Juni 2012
Fußball-Europameisterschaft 2012
Es ist wieder so weit! Nach 2 langen Jahren des Wartens und einem (zumindest für mich) nur mäßig interessanten Rugby-Worldcup gibt es endlich wieder ein Sport-Großereignis von Interesse!
Sonntag früh geht es los! Also für uns hier in Neuseeland. Eigentlich geht's ja schon Freitagnachmittag los, und unter normalen Umständen würde ich mir das Eröffnungsspiel Polen - Griechenland wohl auch anschauen, und sei es nur, weil mit Georgios Tzavellas ein (wenn auch zur Zeit ausgeliehener) Eintracht-Profi mittun darf. Nicht aber, wenn der Anstoß um 4:00 früh stattfindet, da schlaf ich dann doch lieber aus...
Aber für Sonntag haben wir schon Pläne und treffern uns mit anderen Fußballbegeisterten in Fox's Ale House - wo wir auch schon große Teile der letzten EM und der WM 2010 verfolgt haben. Die Stimmung war dort immer sehr gut (Es sei nur an das Halbfinale 2008 gegen die Türkei erinnert, Endstand 3:2...), Bier gibt's, Kaffee auch - aber auf den muss man auch schon mal ein Dreiviertelstündchen warten, Bier geht schneller ;-)
Wenn nur diese unsäglichen Anstoßzeiten nicht wären... Zum Spiel an Sonntag können wir nicht mal mit der Fähre in die Stadt fahren, weil die erste Fähre sonntags erst um 7:30h geht, und da ist die erste Halbzeit ja schon rum! Christiane & Hendrik fahren allerdings mit dem Auto rüber und nehmen uns mit, so kommen wir dann wenigstens ohne daß ich fahren muss rüber - denn wie ihr alle ja sicherlich wisst, gehören Fußball und Bier untrennbar zusammen. Ja, auch morgens um Viertel vor Sieben. Das Erste schmeckt zugegebenermaßen komisch, danach wird's besser...
Die beiden nächsten Gruppenspiele der deutschen Nationalmannschaft finden dann Donnerstag- bzw. Montagmorgen statt - and guess what: Das sind genau die beiden Tage in der Woche, an denen ich erst um 10:00h im Büro sein muss :-) Das allerdings dann ohne schon Bier getrunken zu haben.
T°
Sonntag, 13. Mai 2012
Neulich, als wir mit Chris & Markus bei...
...der Hochzeit unserer koreanischen Freunde Kim Lee-Yong und Yoon-Cho Lim waren:
Also, so ganz stimmt der obige Satz nicht wirklich, erstens kennen wir das Hochzeitspaar auf dem Bild garnicht, und zweitens wissen wir nicht, ob sie Koreaner, Chinesen oder Japaner sind. Oder sonstwas. Und getroffen haben wir sie rein zufällig in Cornwall Park, als sie dort ihre Hochzeitsfotos mit wechselnden Beteiligten gemacht haben. Und da sollten wir uns auch mal dazustellen - was dann auch getan haben, wie man sehen kann...
Samstag, 12. Mai 2012
Es ist da!
Als wir im Februar im Scenic Hotel Dunedin City übernachtet haben, hatten die dort auf Ihren Betten eine Unterlage, die quasi wie ein sehr dickes, schweres Federbett war, ca. 10 cm hoch, daunengefüllt und extrem kuschelig. Hat uns beiden prima gefallen, Michi aber noch etwas besser als mir. Man konnte diese Dinger nämlich über das Hotel bestellen - und das ist genau das, was Michi dann vor 2 Wochen getan hat...
Und gestern kam es und wir haben es letzte Nacht 'eingeweiht', und ich kann Euch sagen, man möchte ja am liebsten nie wieder aufstehen müssen. Es ist einfach so gemütlich und weich und kuschelig und ein wenig zusätzliche Wärme gibt es auch noch! Wie konnten wir nur so lange ohne auskommen...
Mit der zusätzlichen Wärme, das mag jetzt für die unter Euch, die noch nie in NZ waren sehr 'rentnermäßig' klingen, aber die Häuser hier sind einfach null isoliert, haben keine Zentralheizung und keine Doppelglasfenster. Eigentlich sind die eher für eine Gegend ca. 20 Breitengrade weiter nördlich konstruiert, glaub ich. Das bedeutet unter anderem (neben Schimmel in den feuchteren Ecken der Wohnung), dass man hier morgens beim Aufstehen manchmal nur 8 - 10° in der Bude hat. Und da freut man sich ja dann doch über 1 - 2° mehr unter der Bettdecke.
Der Winter darf jetzt kommen...
T°
Labels:
Bett,
Daunen,
Decke,
Federn,
kuschelig,
Scenic Hotel Dunedin City,
schlafen,
Temperatur,
Unterbett,
Wärme
Mittwoch, 9. Mai 2012
Sonntag, 6. Mai 2012
Swiss Market Day
Gestern waren wir mit Chris und Markus in Penrose beim 'Swiss Market Day 2012' um mal ein bißchen Alpen-Atmosphäre zu schnuppern. Der Swiss Day findet einmal im Jahr statt und es gibt dort einiges an Schweizer Spezialitäten.
Das meiste war handgemacht, so gab es zum Beispiel Raclette, Bratwurst mit und ohne Kartoffelsalat (Kartoffelsalat european Style, gibt's hier selten), 'ne Menge Backwerk (großartig: Die Engadin Slices von der schweizerischen Bäckerei in Milford!), Lebkuchen, handgemachte 'Mohreköppli' (ich weiß, Schokoküsse ist der politisch korrekte Begriff - aber dort hießen sie halt so...). Überall gab's was zu probieren und ich konnte mich garnicht entscheiden, welche Spezialität ich zuerst essen sollte. Hab mich aber alles in allem zurückgehalten :-)
Außer Fressalien aller Art gab es auch noch andere Produkte aus der Schweiz, natürlich Schweizer Armeemesser, SIGG-Trinkflaschen, Zyliss-Produkte und noch mehr. Fertiggerichte wie Roesti und Knöpfli (Nudeln oder Gnocchi oder so - vielleicht sowas wie Spätzle?), Stände mit deutschsprachigen Büchern und einen Stand eines schweizerischen Pärchens, das Zollstöcke importiert und vertreibt. Die gibt es hier nämlich nicht. Als wir hier ankamen hab ich im dritten Baumarkt die Suche eingestellt, hier wird halt noch mit dem Bandmaß gemessen... Ich hab mal gefragt, wie der Absatz so läuft - anscheinend garnicht soo schlecht, obwohl man dem normalen Kiwi das Konzept Zollstock erstmal genau erklären muss, und laut der Frau, die dies öfter tut, begreift es der durchschnittliche 4-jährige in der Schweiz schneller...
Als wir uns zum Kartoffelsalat essen an einen Tisch gesetzt haben, kamen wir dann noch mit Oskar von der in Auckland beheimateten Swiss Kiwi Yodel Group ins Gespräch, die es schon seit 40 Jahren gibt und die gerade eine neue CD veröffentlich hat. Falls Ihr Interesse daran habt, man kann sie vom Club für umsonst beziehen und wir haben Oscars E-Mail-Adresse...
Ein weiteres Highlight war das Alphorn-Blasen. Zwei ältere Herren (vermutlich Schweizer oder Kiwis schweizerischer Abstammung) hatten das ganz gut drauf - aber der kleine Junge aus Indien/Pakistan/Bangladesch hat das Konzept nicht wirklich verstanden und dacht, man müsse ins Mundstück hineinbrüllen - war aber auch recht unterhaltsam :-)
Labels:
Alphorn,
Fondue,
Helvetia,
Jodeln,
Mohreköppli,
Raclette,
Roesti,
Schweiz,
Schwyz,
Swiss Market Day,
Switzerland,
Yodel Group,
Zollstock
Donnerstag, 3. Mai 2012
31 x 33 = 1023
Nachdem die Schwimmsaison (zumindest was das Meer betrifft...) ja nun definitiv vorbei ist hab ich heute morgen vor der Arbeit mal die einzige mir zur Verfügung stehende Alternative ausprobiert: North Shore Leisure Takapuna (einige von Euch werden sich eventuell noch an meinen Post 'Saunakultur' von Anfang Januar erinnern). Und da ich sonst im Moment nichts wirklich bloggenswertes erlebe wollte ich Euch daran teilhaben lassen:
Kacheln zählen ist jetzt zugegebenermaßen nicht wirklich spannend, am Strand entlang zu schwimmen und Leute, Yachten, Kreuzfahrtschiffe und nach Fischen tauchende Gannets zu beobachten bringt's doch deutlich mehr - aber das Schwimmen in einem richtigen Schwimmbad hat auch seine Vorteile.
Zum Beispiel die überall vorhandenen Uhren, man kann zu jeder Zeit genau verfolgen, wie man bei jeder zurückgelegten Bahn ein bißchen langsamer wird. Und eventuell versuchen, dagegen anzukämpfen. Wellen gibt es dort auch keine, und die waren ja in Cheltenham für einen ungeübten Schwimmer wie mich teilweise schon eine Herausforderung. Man hat nach dem Abtrocknen/Umziehen auch nicht überall Sand. Hmm, ich hab mich jetzt redlich bemüht, eine Menge Vorteile zusammenzubekommen, aber irgendwie klappt's nicht wirklich.
Also, Neustart:
Schwimmen im Meer ist einfach geiler als im Hallenbad. Auch wenn manche Menschen Angst davor haben, von Haien gefressen zu werden - who cares! Am Strand entlang zu schwimmen und Leute, Yachten, Kreuzfahrtschiffe und fischende Gannets zu beobachten bringt's total, alles andere ist totally boring!
Das einzige, was im Schwimmbad tatsächlich besser ist, ist die Tatsache, dass man durch Mitzählen der geschwommenen Bahnen genau weiß, welche Strecke man zurückgelegt hat und nicht vage per Google Maps rumschätzen muss. Die heute von mir zurückgelegte Strecke verbirgt sich übrigens in der Überschrift, wobei die '33' für die Länge des Pools in Metern steht. Wie lange ich dafür gebraucht habe sage ich Euch allerdings nicht, Ihr müsst schließlich nicht alles wissen...
T°
Freitag, 27. April 2012
ANZAC Day Photo Shoot
Vorgestern war hier ANZAC (Australian & New Zealand Army Corps) Day, der Gedenktag für die Gefallenen der beiden großen Kriege, blah, blah, blah... Michi und ich haben uns in Deutschland schon nicht viel aus Militär & Krieg gemacht - und hier dementsprechend noch weniger... Während also alle anderen zu irgendwelchen Dawn Parades (um 6:00h morgens, ich konnt mich ja grad noch so beherrschen...) und anderen Paraden gerannt sind, haben wir es vorgezogen, ein nettes Photo Shooting mit einer Bekannten zu machen.
Briar ist im wirklichen Leben allerdings kein Fotomodell, sondern Sales Managerin bei einem großen Hotel in Auckland und hat daher genau die richtigen Klamotten für ein gediegenes 'Office Style Shooting' - allerdings haben wir das Office an unseren Hausstrand Cheltenham Beach sowie auf den Mt. Victoria verlegt. Das Resultat: Gute 2 Stunden Spaß und gute Laune sowie (zusammen) ca.1600 Bilder zum duchschauen. Aua. Gottseidank kann man bei sowas ja gut aussieben, erstmal die unscharfen löschen, dann die mit dem blöden Gesicht, und so weiter... We're getting somewhere - slowly...
Hier ein paar Schnappschüsse vom Shooting:
Vorsicht: Sehr trocken (und vielleicht auch noch zu lang...)
Ich bin heute Nacht aufgewacht und konnte nicht mehr einschlafen. Und da habe
ich mich dann vor Langeweile wieder einmal mit der statistischen Auswertung
unseres Blogs befasst, um mal zu schauen, wie sich denn die Leute dorthin
verirren. Nicht uninteressant.
Bei unserem Stastikprogramm kann man sich
die letzten 100 Besuche nach unterschiedlichen Kriterien sortiert anzeigen
lassen. Ich schaue am liebsten in die Rubrik 'By Location', denn da kriegt man
mittels eines kleinen Fähnchens angezeigt, aus welchem Land der/die BesucherIn
kommt. Bis jetzt hatten wir Besucher aus knapp 40 Ländern, the latest addition being Slovakia, vitajte!
Wenn man dann in die einzelnen Besuche
reinklickt, kann man meistens sehen, auf welche Art der User den Weg zu unserem
Blog gefunden hat. Daher weiss ich, das sich die Besuche zu ungefähr gleichen
Teilen aus den folgenden Bereichen zusammensetzen:
- Stammleser, leicht daran zu erkennen, das der auf unseren Blog verweisende Link nicht angezeigt wird und der Besuch demnach über ein Bookmark erfolgte. Vielleicht tippen sie aber auch die Adresse manuell ein - und wer die auswendig weiß, ist wohl auch ein Stammleser. Ach ja, es gibt tatsächlich Leute, die auch nach zweieinhalb Jahren immer noch über den Link in unserem alten Blog in den Neuen gehen. Auch Lesezeichen lassen sich updaten ;-)
- Suchende, meistens über Google (was auch sonst) und sehr viel über Google Images, wobei man bei einer Suche via Google Images DE nicht angezeigt bekommt, wonach gesucht wurde, sondern sich nur das Suchresultat anzeigen lassen kann. Schade, denn manchmal frag ich mich echt, über welchen Suchbegriff ein bestimmtes Bild gefunden wurde...
- "Anonyme". Ich weiss nicht, wie sie es machen, aber viele Besucher schaffen es, quasi alle ihre Details zu verschleiern. Sprache, Browser und Bildschirmauflösung sind hier die einzigen Informationen - wenn überhaupt...
- Googlebot. Man kann es kaum glauben, aber Googlebot ist unser eifrigster Besucher. Manchmal nur eimal am Tag, manchmal aber auch fünf oder sechs Mal. Wer ist Googlebot? Ein Programm von Google, dass 24/7 nichts anderes macht, als das Internet zu durchsuchen um Suchbegriffe upzudaten und zu verlinken. Ohne Googlebot würde man also quasi über Google nichts finden können. Zusätzlich wird dadurch noch der Traffic hochgetrieben, was bei einer so schwach besuchten Seite wie unserem Blog doch sehr auffällt.
Am spannendsten von diesen Gruppen finde ich die 'Suchenden' - was da manchmal an Keywords eingegeben wird ist mehr als
interessant... Es gibt eine Menge 'normaler' Suchen, z.B. nach Raupe eingerollt,
Neuseeland Partnerschaftsvisum, Auckland bei Nacht, Bierdeckel, Südsee Tattoos,
Lebensmittelpreise Rarotonga, Alpaccas oder einer Vorlage für Käsekästchen. Und
all diese Suchwörter führen zu unserem Blog. Amazing! Wir scheinen ja quasi alle
Bereiche des Lebens schon behandelt zu haben :-)
Etwas, das auch immer
wieder gesucht wird, sind Statistiken. Egal ob zu Wälder in der Schweiz, Italien
Urlauber, Alkohol in der Schweiz (Deutschland wurde in diesem Zusammenhang auch
schon gesucht), Neuseeland Wirtschaft, Überfischung oder 'Statistik Schweiz'
(Was auch immer das sein mag...) - alle landen bei uns im Blog. Und warum? Weil
ich irgendwann mal etwas gepostet hatte, was als Label 'Statistik' hatte und ein
(Torten-) Diagramm mit der Verteilung der Blog-Besucher nach Ländern enthielt.
Gibt's denn sonst im Netz keine Seiten, die sich mit Statistik beschäftigen? In
den Alpenländern scheint Statistik übrigens besonders hoch im Kurs zu stehen,
knapp die Hälfte der Statistik-Suchen kommen nämlich aus der Schweiz...
Hier
nun zum Abschluss noch meine Lieblings-Suchbegriffe aus den letzten 100
Besuchen: "Zu kleiner BH", "malen nach zahlen wal" und "Tonga Kokosnuss BH". Und
Besucher Nummer 6073 - einer von den 'Anonymen': You are sick! Wer nach sowas
sucht, sollte eventuell doch mal zum Arzt gehen: beerdigte katze knochen an
der oberfläche
T°
T°
Samstag, 21. April 2012
Nutella
Wenn Ihr ein frisches Glas Nutella aus dem Schrank nehmt, den Deckel aufschraubt, die darunterliegende Metalfolie entfernt und dann feststellen müsst, dass auf der Unterseite dieser Folie kein kleiner Nutella-Klecks zum Ablecken ist - fühlt Ihr Euch dann nicht auch irgendwie betrogen?
T°
Image Copyright Wolf Paulus
T°
Sonntag, 15. April 2012
End of Season...
Leider, leider sieht es es tatsächlich so aus, als wäre der Sommer jetzt tatsächlich rum... Ich war gestern nochmal an unserem Hausstrand schwimmen und das war schon mehr so nach dem Motto "Nur die Harten kommen in'n Garten"...
Mal abgesehen davon, dass ich der Einzige im Wasser war, war die Wassertemperatur auch nicht mehr wirklich toll. Und wenn ich nach 20 Minuten schwimmen kalte Hände & Füße kriege - dann ist es langsam echt zu kalt (ich musste mir ja schon vorwerfen lassen, dass ich ja selbst dann noch schwimmen ginge, wenn auf dem Wasser schon Eisschollen treiben...)
Also betrachte ich nach meinem gestrigen "Abschwimmen" die Saison für beendet, zumindest was das Schwimmen im Meer angeht. Eventuell werdet Ihr mir dann und wann im North Shore Aquatic Centre in Takapuna begegnen können, denn bis das Meer wieder warm genug ist - das dauert. Bis Dezember.
T°
Mittwoch, 11. April 2012
Enjoy yourself!
Und das habe ich getan! War das ein großartiger Abend! Und jung war ich auch wieder! Warum? Ich war auf 'nem Specials-Konzert!
Einige von Euch werden sie eventuell noch kennen, The Specials, eine (ach, eine, was sag ich - die) Ska-Band der späten 70er/frühen 80er aus England. Grandiose Stimmungsmusik, die das Tanzbein zum zucken bringt. Ihre großen "Konkurenten" waren damals Madness, die beiden haben den Ska für die (zugegeben überschaubaren) Massen gemacht. Gerne denke ich an die Feten beim Schüleraustausch zurück, und an das Specials-Konzert in der Wartburg in Wiesbaden, damals 81. Oder 82. Ich kann's nicht mehr so genau eingrenzen, ich weiß um ehrlich zu sein auch garnicht mehr, mit wem ich dort war. Aber dass das Konzert klasse war, das weiß ich noch...
Und weil's so klasse war und ich mir diesen Eindruck nicht durch einen schlechten Abklatsch des Ganzen verderben lassen wollte, bin ich vor 2 Jahren, als sie schonmal hier in Auckland waren nicht hingegangen. Und hab dann am nächsten Morgen den Review im Herald gelesen - und fast angefangen zu weinen. Es muss ein Wahnsinnskonzert gewesen sein und man hat überhaupt nicht gemerkt, daß die Musiker alle schon langsam auf die 60 zugehen, und diese Energie und alles wie früher. Und ich war nicht da.
Aber diesmal. Und die haben vielleicht gerockt - oder geskat? Die komplette erste Platte haben sie gespielt, einige frühe Singles und erfreulich wenig von der eher mäßigen zweiten Platte. Das Publikum war eher 'mature', ich würde sagen, dass Michi noch zur jüngeren Hälfte gehört haben könnte. Viele ehemalige Skinheads, an Klamotten oder Tattoos leicht zu erkennen, aber jetzt mit Designer-Brille und 'nem Glas Merlot statt Flaschenbier. Und ein Haufen Mittfünfziger vom Typ 'Oberstudienrat'. Aber alle sind abgegangen wie Schmidt's Katze. Ein riesiger Pogo-Mob vor der Bühne, aber sehr freundlich, und nicht zu wild - man ist ja schließlich keine 25 mehr ;-) Und jeder, aber auch wirklich jeder hatte ein breites Grinsen im Gesicht, von einem Ohr zum andern. Schee war's. Nur die Puste ist nicht mehr so da wie früher, ich musste doch öfter mal Pause machen.
Ein großartiger Abend. Falls Ihr 'damals' - oder auch später - auf die Specials abgefahren seid, geht hin, falls sie bei Euch in die Nähe kommen. Ich würde es auch jederzeit wieder tun!
Ach ja, die Textzeile 'Enjoy yourself - it's later then you think...' bekommt nach 30 Jahren auch eine ganz andere Bedeutung...
Hier noch ein paar Reinhörtipps für alle Nicht-Kenner: A Message to you Rudy - Little Bitch - Too much too young - Gangsters
T°
Einige von Euch werden sie eventuell noch kennen, The Specials, eine (ach, eine, was sag ich - die) Ska-Band der späten 70er/frühen 80er aus England. Grandiose Stimmungsmusik, die das Tanzbein zum zucken bringt. Ihre großen "Konkurenten" waren damals Madness, die beiden haben den Ska für die (zugegeben überschaubaren) Massen gemacht. Gerne denke ich an die Feten beim Schüleraustausch zurück, und an das Specials-Konzert in der Wartburg in Wiesbaden, damals 81. Oder 82. Ich kann's nicht mehr so genau eingrenzen, ich weiß um ehrlich zu sein auch garnicht mehr, mit wem ich dort war. Aber dass das Konzert klasse war, das weiß ich noch...
Und weil's so klasse war und ich mir diesen Eindruck nicht durch einen schlechten Abklatsch des Ganzen verderben lassen wollte, bin ich vor 2 Jahren, als sie schonmal hier in Auckland waren nicht hingegangen. Und hab dann am nächsten Morgen den Review im Herald gelesen - und fast angefangen zu weinen. Es muss ein Wahnsinnskonzert gewesen sein und man hat überhaupt nicht gemerkt, daß die Musiker alle schon langsam auf die 60 zugehen, und diese Energie und alles wie früher. Und ich war nicht da.
Aber diesmal. Und die haben vielleicht gerockt - oder geskat? Die komplette erste Platte haben sie gespielt, einige frühe Singles und erfreulich wenig von der eher mäßigen zweiten Platte. Das Publikum war eher 'mature', ich würde sagen, dass Michi noch zur jüngeren Hälfte gehört haben könnte. Viele ehemalige Skinheads, an Klamotten oder Tattoos leicht zu erkennen, aber jetzt mit Designer-Brille und 'nem Glas Merlot statt Flaschenbier. Und ein Haufen Mittfünfziger vom Typ 'Oberstudienrat'. Aber alle sind abgegangen wie Schmidt's Katze. Ein riesiger Pogo-Mob vor der Bühne, aber sehr freundlich, und nicht zu wild - man ist ja schließlich keine 25 mehr ;-) Und jeder, aber auch wirklich jeder hatte ein breites Grinsen im Gesicht, von einem Ohr zum andern. Schee war's. Nur die Puste ist nicht mehr so da wie früher, ich musste doch öfter mal Pause machen.
Ein großartiger Abend. Falls Ihr 'damals' - oder auch später - auf die Specials abgefahren seid, geht hin, falls sie bei Euch in die Nähe kommen. Ich würde es auch jederzeit wieder tun!
Ach ja, die Textzeile 'Enjoy yourself - it's later then you think...' bekommt nach 30 Jahren auch eine ganz andere Bedeutung...
Hier noch ein paar Reinhörtipps für alle Nicht-Kenner: A Message to you Rudy - Little Bitch - Too much too young - Gangsters
T°
Dienstag, 10. April 2012
Well done, Kiwis!
Hier in Neuseeland ist das mit dem Straßenverkehr so eine Sache. Der Durchschnitts-Kiwi ist kein besonders begnadeter Autofahrer, versucht sich aber trotzdem recht gerne oberhalb seiner persönlichen Limitierung. Dazu kommen dann noch die testosterongesteuerten Jugendlichen (das Alter zur Erlangung des Führerscheins wurde letztes Jahr von 15 auf 16 angehoben) und die 'Asian Drivers'. Nein, das ist jetzt kein Vorurteil sondern gesammelte Erfahrungswerte. Der gemeine Asiate fährt nicht gerade wie ein Berufskraftfahrer.
Unterm Strich sorgt das alles für eine recht hohe Zahl an Verkehrstoten, vor allem über Feiertags-Wochenenden bzw. Perioden, wenn alle Kiwis unterwegs in ihre Bach (sprich: Betsch) sind. Da wird dann in allen Medien immer schön vom 'Holiday Weekend Death Toll' berichtet und über Weihnachten und Neujahr (die offizielle Holiday Period ging vom 24. Dezember 18:00h bis zum 03. Januar 06:00h) gab es (glaub ich) 21 oder sogar 24 Tote. Und das bei einer Bevölkerung von nur 4,2 Millionen Menschen und einigen sehr dünn besiedelten Landstrichen.
Einen neuen Rekord gab es jedoch jetzt über Ostern (05. April 18:00h bis 10. April 06:00h): KEIN einziger Verkehrstoter! Good on ya, Aotearoa!
Dieses Wochenende war nämlich die erste Holiday Period ohne Verkehrstote überhaupt...
Naja, so ganz offiziell ist die Statistik noch nicht, es könnte ja eventuell noch der eine oder andere Verletzte von Oster-Autounfällen sterben - und dann wäre der schöne Rekord null und nichtig.
Der ältere Herr, der am Wochenende hier in Auckland einen Herzinfarkt am Steuer hatte, dadurch einen Unfall verursachte und starb wird übrigens nicht als Verkehrstoter geführt, weil am seinem Ableben ja sein Herz schuld war.
T°
Labels:
Death Toll,
Feiertage,
Ostern,
Tod,
Tote,
Unfall,
Verkehrstote,
Vewrkehr
Mittwoch, 4. April 2012
Real Estate Photography
So, wir sind ja jetzt beide seit ein paar Tagen oder Wochen in unseren neuen Jobs bzw. Büros. Da wird es doch mal Zeit, zu schauen, was hat sich so geändert hat...
Bei mir ist es in erster Linie die Tatsache, daß ich das Gefühl habe, dass das, was ich tue auch anerkannt wird. Und nicht nur erwartet/vorausgesetzt wird. Ein vollkommen neues Gefühl! Und mit dem Besteck in der Küche kann man sogar essen, ohne es vorher nochmal spülen zu müssen! Die wesentlichste Veränderung allerdings ist der Arbeitsweg. Nach 3 1/2 Jahren des entspannten morgendlichen Fähre fahrens inklusive Zeitung/iPad lesen sitze ich jetzt jeden morgen im Auto. Ok, da kann ich dann schön laute Musik hören, aber der tägliche Stau geht mir schon ziemlich auf den Zeiger. Und auch die Tatsache, dass ich nie so genau weiß, wann ich ankommen werde, habe ich doch mittlerweile schon alle Zeitspannen zwischen 22 und 47 Minuten erlebt. Wann fahre ich denn morgen früh mal los?
Bei Michi hat sich die zu fahrende Strecke aufgrund des Umzuges von 6 auf 15 km verlängert - und 'ne gute Dreiviertelstunde braucht man dafür morgens schon. Auch nicht wirklich befriedigend.
Heute haben wir dann zum ersten Mal 'car pooling' gemacht, sprich wir sind mit einem Auto gefahren, Michi hat mich abgesetzt und ist dann weitergefahren. Das könnten wir aufgrund meiner Arbeitszeiten nur drei mal die Woche machen, was uns aber trotzdem eine Menge Benzin & Nerven sparen würde. Also Nerven, weil immer nur ein Fahrer genervt ist und nicht zwei... Aber die Fahrtzeiten bleiben halt doch die selben...
Und deshalb haben wir jetzt angefangen, ganz vorsichtig nach einer neuen Bleibe zu schauen - nicht dass wir schon konkret planen aus unserem kleinen Devonport wegzuziehen, aber wenn sich die Umstände so entscheidend verändern, sollte man doch zumindest drüber nachdenken, oder?
Bei meiner gestrigen Suche nache geeigneten Wohnungen/Häusern habe ich ein paar Bilder von 'Objekten' gesehen, bei denen ich mir dachte: Und damit wollen die Vermieter/Makler ernsthaft Interessenten ansprechen und ihre Wohnungen bewerben???? Und diese wollte ich Euch nicht vorenthalten und habe mal die besten rausgesucht, viel Spaß damit...
![]() |
| Hätte man hier nicht evtl. ERST die Tür reparieren und DANN das Foto machen sollen??? |
![]() |
| Bei dieser Wohnung stand extra dabei, dass sie frisch renoviert wurde. Ich glaube, sie wird noch ein Weilchen auf dem Markt sein... |
![]() |
| Hmm, Herd und Dustabzugshaube im Flur? Zumindest ungewöhnlich... |
![]() |
| ??? Lamellen-Jalousie ??? |
![]() |
| So sah es hier also vor 5 Jahren aus... Aber was ist es? |
![]() |
| Eine Ecke |
![]() | ||||
Diese Wohnung hat eine Ecke mit Steckdose...
Für welche Wohnung habt Ihr Euch denn jetzt entschieden? Die, die wir uns morgen anschauen werden ist übrigens nicht dabei...
T°
|
Freitag, 23. März 2012
Donnerstag, 22. März 2012
Mozzarella Feast
Heute Abend gab es bei uns Caprese, also Mozzarella mit Tomaten und Basilikum auf Brot. Lecker. Aber für die unter euch, die in Deutschland (oder eventuell sogar in Italien) wohnen wohl nix besonderes.
Hier schon. Es gibt hier quasi keinen bezahlbaren Mozzarella. Der, den es gibt, wird von kleinen 'Boutique'-Käsereien hergestellt und ist dementsprechend teuer.
Der Grund dafür liegt in der neuseeländischen Gesetzgebung, die besagt, dass milchverarbeitende Betriebe ab einem Verbrauch von X Litern Milch pro Tag ausschließlich pasteurisierte Milch verwenden dürfen. Wie mir ein Käse-Experte neulich glaubhaft versicherte, ist es aber nicht möglich, aus pasteurisierter Milch Mozzarella herzustellen, das geht wohl nur mit 'Rohmilch'. Und deshalb gibt's den nur von kleinen Käsereien, in kleinen Mengen produziert - zu leider nicht gerade kleinen Preisen.
Gestern Abend haben wir im Supermarkt dann welchen entdeckt, der nur noch bis heute haltbar war, und der war um 60% reduziert. Jetzt kostete er statt $10.98 nur noch $4.40 - für 250 Gramm... Da haben wir mal zugeschlagen und uns gleich ein ganzes Pfund gekauft. Manchmal sind es halt die kleinen Dinge im Leben, über die man sich richtig freuen kann..
Was kostet das Zeug beim Aldi? 79 Cent für 150 Gramm, oder?
______________________________________________________
NACHTRAG: Hab grad mal beim Aldi auf die Website geschaut, 125 g Cucina-Mozzarella kosten bei Aldi Süd €0,55, was einem Kilopreis von €4,40 entspricht. Unserer, den wir gestern hatten, kostet $44,00 pro Kilo, beim momentanen Umrechnungskurs sind das ca. €27,00 - also gut das 6-fache!
T°
Labels:
Basilikum,
Caprese,
Delikatesse,
italienisch,
Käse,
lecker,
Mozzarella,
teuer,
Tomaten
Abonnieren
Posts (Atom)





















