Sonntag, 5. Juni 2011

Cook Islands, Part 2 - Aitutaki

Ja, es ist wohl wirklich die schönste Lagune der Welt, zumindest aber die Schönste, die ich bis jetzt gesehen habe. Angeblich soll ja Bora Bora in Französisch-Polynesien noch schöner sein, aber da war ich halt noch nicht... Wenn man im Landeanflug die Farben der Lagune sieht, könnte man meinen, das Ganze sei ein Bild und irgendwer hat zu sehr an den Photoshop-Reglern geschraubt - aber es ist echt, kein über-bearbeitetes Foto!


Wenn man gerade aus Raro kommt, ist es hier zu allererst mal viel ruhiger. Dann hat man zusaetzlich noch die Lagune drumherum, mit der Muri natürlich nicht mithalten kann. Und dann kann man hier prima Roller fahren - ohne den Verkehr von Raro, wodurch der Spass erheblich sicherer wird :-)


Die Paradise Cove Lodges, wo wir 'logiert' haben, liegen auf der Westseite der Insel, dadurch hatten wir auch wieder mal die Aussicht einen tropischen Sonnenuntergang sehen zu können - falls das Wetter mitspielt. Insgesamt war es von der Unterkunft eher "one step down" - was allerdings durch die sensationelle Lage wieder wettgemacht wurde.




Die Cook Islander sind übrigens sehr gläubig, was sich unter anderem dadurch manifestiert, dass es an Sonntagen gar nicht so einfach ist, an ein Bier zu kommen - außerhalb der "grossen" Hotels. Wir sind über die halbe Insel gezoomt, zum einzigen Laden, der sonntags geöffnet ist, ich habe dort einen grossen Kühlschrank voller Bier entdeckt - und im selben Moment das Schild oben drüber: 'No Sale of Alcohol on Sundays, don't bother asking!' Ich hab dann trotzdem gefragt und geschworen, die Dame nicht zu verpetzen, sollte sie mir etwas verkaufen - leider ohne Erfolg...

Ein anderes Zeichen für die tiefe Gläubigkeit war eine klitzekleine Demo am Flughafen - gegen Flüge am heiligen Sonntag. Und das auf einer Insel die zu mindestens 90% direkt oder indirekt vom Tourismus lebt!
Das Tauchen am Montag war dann alles in allem so ähnlich wie auf Raro, auch hier ein Whitetip und Barrakudas. Allerdings ein Schwarm von gut 50 Stück, direkt unter dem Boot, sah klasse aus. Leider ist meine Unterwasser-Kamera inzwischen völlig im Eimer, daher gibt's auch hierfür wieder keine Beweisfotos
:-( Ach ja, Schildkröten gab's 'nen Haufen, allein beim ersten TG 5 oder 6 Stück.

Mein persönlicher Höhepunkt hier auf Aitutaki war dann am nächsten Tag die Lagoon Cruise auf der 'Titi Ai Tonga', einem 21-Meter Katamaran. Man schippert gemächlich/gemütlich durch die Lagune, von Insel zu Inselchen, kann hier mal an Land, dort mal Schnorcheln oder schwimmen und mittags gibt's ein Buffet mit traditioneller polynesischer Küche. Frisches Thunfisch-Steak (ja, mit 'H', ich bin 'oldschool'...), von beiden Seiten nur gaaaanz kurz angebraten, mit geschmorten Bananen und Papaya-Salat, ich könnte ja grad wieder losfahren :-)
Hier war dann wirklich alles genau so, wie man sich allgemein die Südsee vorstellt, ich glaube, die Bilder sprechen für sich...





Der letzte Stop war übrigens auf One Foot Island, berühmt dadurch, dass in jedem Reiseführer steht, man solle unbedingt seinen Pass mitnehmen, um ihn sich im dortigen Postamt abstempeln zu lassen. Was allerdings nirgends steht, ist, dass der Stempel NZ$ 2.50 kostet - umsonst ist nur der Tod... :-)


Am Mittwochmorgen hatten wir dann noch ein wenig Stress, so ein Urlaub soll ja schließlich nicht nur erholsam sein, oder
;-) Emmy, die Rezeptionistin vom Paradise Cove, hat uns zum Frühstück ins Koru Café gefahren und wollte uns dort so rechtzeitig wieder abholen, dass wir unseren Flug nach Atiu ganz sicher nicht verpassen. Allerdings sassen wir 50 Minuten vor Abflug immer noch dort - und unser Gepäck, unsere Pässe und unser Ticket waren noch in unserem Zimmer... Die Gute hatte einen platten Reifen auf dem Weg zu uns und kein Mobile dabei, um uns Bescheid sagen zu können.


Mir wurde langsam heiss und kalt, immer abwechselnd, bis sie endlich mit quietschenden Reifen um die Ecke kam. (Ok, das mit dem Quietschen hab ich mir jetzt ausgedacht, auf unbefestigten Inselstrassen geht das ja auch gar nicht. Als dramaturgisches Stilmittel fand ich es aber prima...
) Lange Rede, kurzer Sinn, wir haben unseren Flug gekriegt, Michi hat schon mal eingecheckt, während ich all das, was man dazu auf einem 'normalen' Flughafen für den Check-in braucht aus unserem Hotel geholt habe... Und schon saßen wir nassgeschwitzt im Flieger nach Atiu... T°



Cook Islands, Part 1 - Rarotonga

Yeah, we're here! Ein neues Land in meiner Sammlung... Der erste Eindruck ist: Alles so ähnlich wie auf Fiji oder auf Vanuatu. Der Zweite auch. Weisse Sandstrände, Kokospalmen, türkisfarbenes Wasser, Tropen halt :-)
 
Unsere Unterkunft, Dorothy's Muri Beach Bungalows, liegt - wie es der Name schon vermuten lässt - an der Lagune von Muri Beach und unser Bungalow ist ganz neu, mit separaten Schlaf-/Wohnzimmern und 'ner kleinen Terasse. Und nur 1 Minute vom Strand. Nach der Ankunft haben wir es quasi nur noch zur Happy Hour ins benachbarte Hotel geschafft und dann war es auch schon dunkel. Das ist eines der wenigen Dinge, die ich an den Tropen nicht mag, es wird einfach viel zu früh dunkel.
Morgens haben wir dann die 'Rarotonga Orientation Tour' gemacht, bei der wir beide nicht so recht wissen, was wir davon halten sollen. Einerseits war die Tour sehr informativ, was die Geschichte & Kultur von Raro und den anderen Inseln angeht - andererseits wären wir auch gerne mal aus dem Bus ausgestiegen und haetten uns mal was angeschaut oder ein Foto gemacht... Insgesamt ist es wohl eher eine Tour für "Fusskranke" :-)


Hier gilt es, die Entfernung zum nächsten McDonald's zu beachten - allerdings wär's auch interessant zu wissen, ob wer immer dieses Schild aufgestellt hat die Entfernung als eher positiv oder neagtiv sieht?

Danach mussten wir dann erstmal zur Polizei in Avarua. Nein, keine Sorge, wir sind weder ausgeraubt noch verhaftet worden, aber wer auf den Cook Islands ein Auto oder Motorrad mieten möchte, wird genoetigt, einen Cook Islands-Führerschein zu machen, bzw. zu kaufen. Warum der NZ-Führerschein nicht anerkannt wird, ist mir schleierhaft, haben doch die Cook Islander keine eigene Staatsangehörigkeit, sondern neuseeländische Pässe - und warum gilt dann nicht der Kiwi-Lappen? Ich schätze, es ist mal wieder das liebe Geld, bei $20.00 pro Führerschein kommt schließlich schnell ein stattlicher Betrag zusammen :-)


Samstag war ich dann tauchen mit Pacific Divers. War so 'ne Art 'Private Tour' - nur meine Guide-in Jo und ich. Nach den üblichen Anlaufschwierigkeiten (...ich brauch dann wohl doch noch ein Kilo mehr Blei, warum krieg ich die S******-Maske nicht dicht) hat's nur 10 Minuten gedauert, bis ich mich wieder wie Jacques Cousteau persönlich gefühlt habe... Tauchen in den Tropen ist einfach geil, nur mit 'nem Shortie, wenig Blei, ohne Kopfhaube - man fühlt sich einfach noch freier als sonst.


Die Höhepunkte des Tauchgangs gab's leider schon ganz am Anfang, als ich noch nicht im Cousteau-Modus war und die Kamera noch nicht bereit hatte, 2 große Barrakudas und ein Weissspitzen-Riffhai (mein erster Hai seit 4 Jahren, yeah!). Ansonsten war das Tauchen eher okay als gut, der Zyklon von 2005 hat halt doch auch am Riff seine Spuren hinterlassen...


Abends waren wir dann im Te Vara Nui Village, der neuen, großen Touristenattraktion auf Raro. Das ist eine ca. 5-stuendige Veranstaltung, die in drei Teile gegliedert ist, zuerst gibt's einen Rundgang durch ein historisches Dorf mit vielen (zu vielen?) Infos zum traditionellen Leben der Cook Islands Maori vor der Zeit der europäischen Besiedlung. Fischen, Medizin-Herstellung, Waffen, Kostüme (Michi war das 'freiwillige' Kostüm-Model und durfte den Rest des Abends als Island Princess rumlaufen...), einfach alle Seiten das damals alltäglichen Lebens wurden erklärt.



Danach dann ein Buffet-Dinner mit lokalen Spezialitäten (ich liebe Ika Mata!!!) und im Anschluß daran eine folkloristische Show mit Feuertänzern und viel Brimborium. Insgesamt eine recht gute Geschichte, mir allerdings etwas zu lang. Vor allem gab's das Essen erst sehr spät...

Und am Sonntag sind wir dann auch schon nach Aitutaki weitergeflogen, ein zusätzlicher Tag wäre nett gewesen... T.

Sonntag, 22. Mai 2011

Der neue Spaß aus dem Internet - Planking!

Ich weiß nicht, ob 'Planking' in Deutschland auch 'ne große Sache ist, aber hier in NZ ist es innerhalb von einer Woche zu einem Riesending geworden.

Für alle, die nicht wissen, worum es dabei geht: Beim 'Planking' legt man sich mit dem Gesicht nach unten, lang ausgestreckt, die Arme an der Seite an einen möglichst ungewöhnlichen Ort, lässt sich dabei fotografieren und lädt das Ergebnis auf die entsprechenden Seiten im Netz hoch.

Leider müssen auch hierbei, wie eigentlich bei allem, einige Leute mal wieder übertreiben und planken an ziemlich gefährlichen Orten, wie zum Beispiel der Idiot aus Brisbane/Australien, der letzte Woche meinte, auf einer Balkonbrüstung planken zu müssen und dabei 7 Stockwerke in den Tod gestürtzt ist. Oder ein anderer, der auf dem Kofferraumdeckel eines fahrenden Autos geplankt hat - wenn auch nur ganz kurz...

Durch diese Meldungen bin ich auf Planking aufmerksam geworden & habe mich ein wenig eingelesen. Angeblich wurde es vor 4 Jahren in Europa erfunden - allerdings war ich zu der Zeit selber noch in D und habe nix davon mitbekommen. Eine Riesensache ist Planking in Aussie, wovon ihr Euch gerne auf Planking Australia überzeugen könnt, deren Facebook-Seite hat inzwischen wohl über 8000 Followers (Mich nicht, ich bin immer noch nicht bei Facebook).

Ich habe heute auch mal ein wenig für Euch geplankt, und - glaubt es oder auch nicht - es macht tatsächlich Spaß! Hier ein paar Beispielbilder:





Auf meinem Stamm-Radiosender 'The Edge' (falls Ihr Euch jetzt anschaut, was da für Musik läuft, nein, ich höre ihn nicht deswegen, sondern weil es unser 'Konsens-Sender' im Büro ist) gibt es mittlerweile auch schon eine Aktion, wo Hörer aufgefordert werden, Ihre Planking-Bilder hochzuladen, zu gewinnen gibt es $500... Aber auch deren Motto ist (genau wie meins): 'Don't drink and plank' und 'Plank responsibly!' In diesem Sinne, lasst Euch zu nix hinreißen, was Ihr eventuell bereuen könntet... T°

Freitag, 20. Mai 2011

Wir sind noch da!

Nun haben wir ja schon länger nichts mehr geschrieben, was in erster Linie daran liegt, dass wir in letzter Zeit nichts Schreibenswertes erlebt haben. Es ist halt Winter, kein Ausflugswetter, Alltagsleben und nix besonderes passiert. Aber es geht uns gut

Ich hab eben diesen kleinen Music-Player hier rechts eingebaut, mit einer Playlist von Songs, die ich im Moment oder schon lange oder neuerdings gerne höre und mag. Leider hat er keinen Lautstärkeregler, ihr müsst also an Eurer Kiste regeln... Und Mütterchen, der Knopf in der Mitte unter dem Display stoppt das Ganze, Du musst jetzt nicht immer Musik hören, wenn Du im Blog liest. Ansonsten bleibt mir nur noch, Euch viel Spaß beim hören zu wünschen.

Ach ja, auf der Seite, wo man diese Player erstellen kann, steht, dass Musik viel über den Menschen aussagt. Ich möchte ja nicht wissen, was Ihr jetzt von mir denkt :-)

Dienstag, 10. Mai 2011

Heute in Sideswipe

Sideswipe ist die Rubrik für kuriose Meldungen auf der letzten Seite des NZ Herald, der größten neuseeländischen Tageszeitung. Und dort gab es heute die folgende Meldung:

In Ontario/Kanada wurde die Polizei in ein Café gerufen, um dort einen handfesten Streit zwischen einem Mann und einer Frau zu schlichten. Der Mann hielt sich in diesem Café auf, um dort eine Frau, die er im Internet kennengelernt hat, zu einem 'Blind Date' zu treffen. Als er dort ankam stellte er fest, dass es sich bei eben jener Frau um seine momentane Freundin handelte, woraufhin das Treffen wohl ein wenig aus dem Ruder lief...

Soweit erstmal 'ne originelle Meldung, oder? Aber (wie damals bei der 'Sesamstraße'): Was passiert dann?

Sollte sich das Pärchen jetzt trennen, weil ja anscheinend beide Partner nach neuem Anschluss suchen? Oder sollten sie gerade jetzt zusammenbleiben, weil ja die Tatsache, dass sie sich aufs Neue verabredet haben, zeigt, dass da doch eine gewisse Anziehung zwischen ihnen sein muss?

Ich hab da jetzt schon ein wenig drüber nachgedacht und komme zu keinem Schluss. Was denkt Ihr? Ich freue mich auf Eure Kommentare... :-) T°

Sonntag, 8. Mai 2011

Fundstück der Woche

Ihr kennt doch sicher alle das Spiel 'Tic Tac Toe', regional teilweise auch als 'Käsekästchen' bekannt, oder? Davon hab ich doch letzte Woche tatsächlich die Trinkspiel-Version entdeckt, bestehend aus einem Spielbrett aus Glas sowie den dazugehörigen Gläsern.Und das hier in NZ, wo auf jeder Bierflasche 'Drink responsibly' (Trinke verantwortungsbewußt?) draufsteht, einem Land mit einem immensen Alkoholproblem. Vielleicht deshalb auch der Hinweis auf der Verpackung, dass das Spiel am besten mit nicht-alkoholischen Getränken gespielt werden sollte. Da frag ich mich dann allerdings, worin der Reiz eines Trinkspieles ohne Alkohol bestehen soll (Alter Schwede, hab ich Bauchweh, ich hab gestern mit 'nem Kumpel Tic Tac Toe gespielt und musste 4,5 Liter Apfelsaft trinken!) - nicht dass ich sonst auf Trinkspiele stünde, die Zeiten sind lange schon vorbei ('Quarters' im Sielpfad - lang, lang ist's her...).

Der eigenliche Knaller ist aber, wo ich das Ding gefunden habe, nämlich hier bei uns in Devonport - in der Apotheke! T°

Dienstag, 3. Mai 2011

Tornado in Albany / North Shore

just in case, some more people are worried:
We are all safe and sound, the Albany tornado did not affect us, but it is indeed really close to us.
My boss' wife went to the Albany shopping mall, but she is fine.

The Harbour Bridge was closed and the ferries did not run in the afternoon, but all back to normal now.

Compared to America it was a small tornado (grade 2), but tornadoes are pretty uncommon for New Zealand.


Mic

Samstag, 30. April 2011

Ennos Geburtstag

Jetzt sind Enno und Tanja fast schon wieder so lange zurück in Deutschland wie sie hier in Neuseeland waren, da müssen wir dann doch mal langsam das Geschehene aktualisieren.

Am 29.03. hat Enno (mal wieder) seinen Geburtstag in Auckland gefeiert und Cathy ist extra für zwei Nächte hergeflogen.

Thomas und ich mussten arbeiten und die 3 haben sich einen netten Tag in Auckland gemacht, mit Port of Auckland Bootstour und shoppen.

Abends haben wir uns dann alle in der Stadt getroffen und haben Enno zu einem besonderen Abendessen eingeladen und zwar ins Kabuki, wo es das beste Essen gab, was ich seit langem hatte.
Es ist ein japanisches Teppanyaki-Restaurant, wo am Tisch gekocht wird, natürlich mit viel Show und Humor.




Cathy kannte die Eierwurfnummer schon und war trotzdem nicht so darauf vorbereitet. Aber wir haben alle rohen Eier mit Bravour in unserem Schälchen gefangen, aber die nächste Prüfung, Essen mit dem Mund zu fangen, war dann doch etwas schwieriger. Ein Riesenspaß!

Anschließend ging es zum Abkühlen in die Ice Bar, wo wir Mädels uns gefreut haben, dass wir Ugg Boots anziehen durften, die Männer aber lieber nur die Parkas haben wollten.



Enno hat dann noch einen "Jäger Shot" ausgegeben bekommen:



Also Enno, kannst nächstes Jahr gerne wieder kommen :-)

Mic

Montag, 25. April 2011

Neulich in Waiwera...

Kleines Bilderrätsel - wer kann mir sagen, was hier draufsteht?

Samstag, 23. April 2011

Berba Croatian Harvest Celebration

Neulich wurden wir durch den monatlichen Auckland City Newsletter auf obige Veranstaltung aufmerksam, die über's Osterwochenende bei Soljans Winery stattfinden sollte. Wir sind zwar beide keine wirklichen Weinliebhaber, aber bei dem angebotenen Programm dachten wir uns, das könnte eine lustige Geschichte werden - also nix wie hin.

Der Weinberg selbst gab leider nicht mehr so viel her, das Laub war schon total verdrutzelt und die Trauben waren vor 10 Tagen so reif, dass sie geerntet werden mussten, obwohl auch der Besitzer des Weingutes sie aus dekorativen Gründen gerne heute noch hängen gehabt hätte.



Michi war auch da...

Los ging's nach einer kurzen Abhandlung über die Geschichte des Weinanbaus in NZ und wie Kroaten und Dalmatier diesen hierher gebracht haben mit 'ner Führung durch die - für mich überraschenderweise sehr moderne - Weinproduktionshalle. Hatte irgendwie mehr Handarbeit erwartet...



Viel Handwerk ist da nicht mehr, alles ist automatisiert und computergesteuert. Außer dem zweimal täglichen Drehen der Flaschen, die den guten Stoff, den Sekt nach 'Methode Champenoise' enthalten. Das wird noch von Hand gemacht.


Während der sehr informativen Rundgangs wurden dann noch Pasurates gereicht, ein kroatisches donutähnliches Gebäck mit Zimt & Rosinen, megalecker! (Wenn man Rosinen mag :-) ) Und Federweißen (Novo Vino) gab's auch noch zu probieren.


Und dann der Höhepunkt: Traubenstampfen! Im Garten standen 2 halbe, mit Trauben gefüllte Fässer, die von den Besuchern gestampft werden durften/sollten. Da sich keiner freiwillig melden wollte, bin ich dann als erster in die Bütt. Anfangs ein merkwürdiges Gefühl, aber irgendwann fängt es an Spaß zu machen...


Und als die Umstehenden das gesehen haben, wollten sie dann auch alle. Irgendwann war in beiden Fässern nur noch Traubensaft, in dem Traubenschalen, Stiele & Kerne schwammen. Trinken wollte das allerdings niemand ;-)



Natürlich wird das heutzutage längst von Maschinen gemacht, das Stampfen war früher allerdings normal. (Ich nehm dann noch 'nen '28er Käsfuß-Riesling...)

War 'ne lustige Sache und man muss auch keinen Wein mögen, um da mitmachen zu können. Morgen und übermorgen habt Ihr noch 'ne Chance - falls Ihr das zeitlich schafft... T°

Ostergruß!



Freitag, 22. April 2011

Für Enno...

... damit Du mal siehst, wie sich ein Schlagzeuger ordnungsgemäß zu bewegen hat :-) Viel Spaß, T°

Mittwoch, 6. April 2011

Was es alles bis zu uns in die Nachrichten schafft...

ist manchmal unglaublich. Überzeugt Euch selbst hier! T°

Samstag, 2. April 2011

Und dann wurde es ruhig...

Die letzten Wochen waren vielleicht doch ein wenig zu anstrengend, erst das Homegrown-Wochenende in WLG, dann 'ne gute Woche auf der Südinsel, danach das WE in Rotorua & Waitomo und dann noch 3 Übernachtungsgäste anlässlich Enno's Geburtstag. Und dann war's aber auch mal gut.
Jetzt sind die beiden weg & wir haben für's erste keine Touren/Urlaube geplant - und besuchen kommt uns erstmal auch niemand mehr. Da bleibt dann auch mal wieder Zeit zum bloggen, man kommt ja sonst zu garnix.

Aber erstmal der Reihe nach: Südinsel hatten wir schon durch, das nächste war dann unser WE mit Tanja & Enno in Tongariro & Waitomo. So war's zumindest geplant. Dann jedoch verließ uns einen nach dem anderen der Glaube an unsere eigene Fitness und die Vorstellung, dass es uns tatsächlich gelingen sollte, den Tongariro Crossing zu machen. Darum haben wir dann kurzerhand umdisponiert und haben uns stattdessen mit den beiden in Rotorua getroffen. Dort kann man auch tolle Sachen machen, muss aber nicht unbedingt 9 Stunden über 'nen Berg laufen ;-)

Abgestiegen sind wir alle zusammen im Robertson Hause, dem vermutlich ältesten Haus in Rotorua und heute ein nettes, gemütliches B&B. Außer unserem Zimmer. Not enough room to swing a cat - würde Roberto Begnini gesagt haben... aber sonst - sehr schön!

Mit dem Wetter hatten wir allerding Pech - es hat wie aus Kübeln geschüttet. Der ganze Samstag war verregnet, man konnte quasi nur shoppen, und das ist ja nun mal nicht so meins... Abends waren wir dann bei Mitai, die Culture Performance anschauen, Hangi essen und hinterher noch Kiwi Spotting, alles im Regen mit so Einweg-Ponchos an... Die Performance war der besseren eine, sehr informativ und mit 'ner Menge Humor präsentiert. Das Essen war eher nix. Ich finde ja eh, das alles was aus diesem Hangi-Erdofen kommt einfach nur muffig und nach Rauch schmeckt. Dafür war aber auch der Rest dann eher fad & ungewürzt. Hervorzuheben sei nur das Kartoffelgratin ('Scallopped Potatoes"), sehr lecker...

Beim anschließenden Rundgang durch Rainbow Springs konnten wir dann auch tatsächlich 2 der 3 dort gehaltenen Kiwis in quasi natürlicher Umgebung sehen. War auch 'ne sehr informative Veranstaltung.

Sonntag nach dem Frühstück ging's dann zu Lady Knox, einem Geysir, den Strafgefangene vor ca 120 Jahren zufällig entdeckten, als sie in einer heißen Quelle ihre Wäsche waschen wollten und die mitgebrachte Seife mit dem Wasser der Quelle reagierte - und die Wäsche wurde in den Himmel geschossen :-) Heute gehört Lady Knox zu Wai-O-Tapu, einem geothermalen Ausflugsziel südlich von Rotorua. Ausgelöst wird er allerdings immer noch durch das Hineinschütten von irgendeiner (umweltfreundlichen) Chemikalie, die dann mit den Mineralien im Wasser reagiert und so weiter...


Lady Knox & ich


Danach noch 2 Stündchen in Waiotapu und schon waren wir auf dem Weg zum... Zorbing! Immer wieder ein großer Spaß, Michi & ich kannten es ja schon, aber auch Enno & Tanja waren begeistert. In einem mit warmem Wasser gefüllten Gummiball mit 3 Metern Durchmesser einen Hang runterrollen - das sollte jeder mal gemacht haben, finde ich!

Dieses Bild ist vom letzten Mal, wir wollten nicht schon wieder 'ne CD mit Fotos kaufen...

Unsere Segway-City-Tour ist leider dem schlechten Wetter am Samstag, wegen dem wir unsere anderen Activities auf Sonntag verlegen mussten, zum Opfer gefallen, aber wir sind bestimmt nochmal in Rotorua!


Enno mt Blaubeerpfannkuchen enroute nach Waitomo

aber jetzt ging's erstmal nach Waitomo, 2 1/2 Stunden westlich gelegen. Dort haben wir in Woodlyn Park gewohnt, wo es wahrscheinlich die abgefahrensten Unterkünfte Neuseelands gibt. Das Hobbit-Motel war leider ausgebucht, deshalb haben wir diesmal in der Waitanic, einem Schiff, das dort einfach so in der Landschaft rumliegt übernachtet. Enno und Tanja sogar im ehemaligen Maschinenraum, richtig mit so'ner Tür mit diesen schiffstypischen "Verriegelungs-Hebeln" (?) dran. War cool. Sonst haben die da auch noch einen Eisenbahnwagen & ein Flugzeug, alles zu Unterkünften umgebaut...


Die "Waitanic" - ein ehemaliges Minensuchboot aus dem 2. Weltkrieg

Abends waren wir im local Pub was essen, alles komplett aus der Microwelle, aber Enno war recht begeistert von der neuseeländischen Spezialität "Bangers & Mash", die ich im aufgeschwätzt hatte - ist übrigens nix anderes als Würste mit Kartoffelbrei und Gemüse aus der Dose :-)

Bangers and Mash

Als dann kurz nachdem wir fertig waren eine Kiwi Experience oder sonstige Reisegruppe bestehend aus lauter unter 20-jährigen eingefallen ist und ein Scheiß-Lied nach dem anderen aus der Musikbox gezaubert hat, haben wir dann ziemlich abrupt die Flucht ergriffen. Gott sei dank sind wir schon groß und müssen nicht mit denen reisen...

Morgens ging es dann zum Black Water Rafting, diesmal eine andere Tour - Black Labyrinth - als letztes Jahr, auch mit einem anderen Anbieter - aber prinzipiell sehr ähnlich. Höhle, Wasser, im Autoreifen treiben lassen, schwimmen, klettern, springen, Spaß... War insgesamt gut, obwohl Michi & mir das Tumu Tumu Toobing letztes Mal besser gefallen hat.




Nach anderthalb Stunden gab's dann wieder Tageslicht

Mittags sind wir dann zu einer Art Deja-Vu-Tour aufgebrochen, nämlich zu lauter Zielen, an denen Michi und ich erst Ende Februar waren. Da es uns dort aber so gut gefallen hatte und alles quasi auf dem Heimweg lag, wollten wir es unseren Gästen nicht vorenthalten.

Asiatische Touristinnen am Toothbrush Fence

Erstmal nach Te Pahu zum Toothbrush Fence - und diesmal war ich vorbereitet und hatte meine alte Zahnbürste mit! Und nun hängt sie dort, gemeinsam mit ihren Kolleginnen von Bret, Jemaine & Helen und noch ca. 500 anderen... Und Tanja hat mit ihrer zusammensteckbaren Flugzeug-Zahnbürste sogar ein echtes Unikat hinterlassen, zumindest hab ich dort nix ähnliches gesehen...


Ordnungsgemäße Befestigung ist die halbe Miete!

Danach ging's weiter zu den Bridal Veil Falls, auch schon beschrieben im Post "Hamilton Gardens", da ich ja erst vor 4 Wochen dort war hab ich mir diesmal die 261 Stufen zum Bassin gespart - und die 261 wieder hoch dadurch auch :-) Von den beiden oberen Plattformen hat man nämlich auch eine gute Aussicht...

Fotografierende Fotografen...


... und das Objekt ihrer Begierde, die 55 Meter hohen Bridal Veil Falls

Von hier aus hat uns der Hunger dann wieder nach Raglan getrieben, ins selbe Café wie beim letzten Mal. Leckere Halloumi-Auberginen-Burger gibt's da! Und da es diesmal im Gegensatz zum letzten Mal sogar Wellen gab, konnten wir sogar noch ein Weilchen Surfer gucken. Da waren ein paar Jungs unterwegs, die hatten's echt raus. Wie die manchmal in den Wellen verschwunden sind und zu meinem großen Erstaunen aufrecht stehend auf der anderen Seite wieder raus kamen, meine Herren!



Irgendwann mussten wir dann allerdings wieder los, wir hatten ja schließlich noch gute 2 Stunden Fahrt bis Auckland vor uns - und Cathy sollte ja schon um 5 landen und wollte ja auch noch was von uns Vieren haben. Also, Mädels, Augen von den Surfern losreißen und ab nach Hause!

Jetzt sind alle wieder weg und ich genieße mein erstes Wochenende zu Hause seit langer Zeit und versuche nur dass zu tun, was ich am liebsten tue - nämlich nichts! ;-) T°

Donnerstag, 24. März 2011

Air New Zealand - Crazy About Rugby Safety Video

Nachdem ich dieses Sicherheitsvideo am Sonntag auf dem Rückflug von Christchurch gesehen hatte, dachte ich mir, dass man dies doch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen sollte, also auch Leuten, die nicht mal eben einen Inlandsflug mit Air New Zealand machen können... Viel Spaß dabei!