Mittwoch, 27. Juli 2011

Winter



Wir hatten vorgestern den kältesten Tag im Jahr. Sogar in Taupo und Taranaki hat es geschneit, was sehr ungewöhnlich ist.

Heute morgen habe ich dann mal auf unser Thermometer geschaut, 11 Grad immerhin, allerdings IN der Wohnung. Manchmal wünsche ich mir schon die deutsche Zentralheizung zurück.

Ich kann mich noch gut erinnern, als Claudi damals von ihrem Kiwi erzählt hat, der in Dunedin wohnte und als Spass immer gesagt hat, dass er sich im Winter zum Aufwärmen in/an den Kühlschrank setzt.

Alles in allem ist der Winter aber sehr angenehm dieses Jahr, und es soll auch wieder wärmer werden.

The Mic

P.S. I know, wir in Auckland dürfen uns ja mal gar nicht über kalte Temperaturen beschweren J

Montag, 25. Juli 2011

Forget about Zorbing - here comes 'Mana Ball'

Das große Ding mit Plastikbällen in Rotorua war ja eigentlich immer das Zorben. Für alle, die das nicht kennen, man befindet sich mit etwas Wasser in einer durchsichtigen Plastikkugel und rollt einen Hang hinunter. Man wird patschnass, aber es macht Spaß. Ich habe es selbst schon ausprobiert, es ist echt cool! Mittlerweile gibt es sogar schon 2 verschiedene Anbieter, Rotorua Zorb & OGO. Und anscheinend ist das Interesse an deren Produkten ausreichend dafür, dass beide Firmen überleben können.

Aber jetzt gibt es etwas Neues, Mana Ball! Statt mit Wasser im Ball zu sein, ist man diesmal ohne dieses in einer durchsichtigen Plastikkugel eingesperrt und rollt damit auf dem Wasser herum, nämlich auf der Wasseroberfläche des Lake Rotorua! Wir haben einen Moment lang zwei Jungs im Alter von ca. 8 und 10 Jahren zugeschaut und es sah so aus, als hätte es ihnen einen Riesenspaß gemacht. Hat irgendwie so'n bißchen was von 'nem Laufrad für Hamster, sieht aber cool aus. Das ist übrigens nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene. Leider lag ich beim Wiegen gut 200 Gramm über dem zulässigen Höchstgewicht von X kg und konnt es deswegen nicht testen, aber falls Ihr mal dort seid, schaut es Euch an. Und falls Ihr es ausprobiert, lasst mich wissen, wie es war...




Ach ja, die Bälle sind übrigens mit Sicherungsleinen abgesichert, man muss also keine Angst haben, irgendwann auf Mokoia Island anzukommen... T°

Sonntag, 24. Juli 2011

Rotorua mal anders

Über's Wochenende waren wir mal wieder in Rotorua, diesmal war aber alles ein wenig anders, als sonst. Ich hatte beim Trade Day der 'Lodges of New Zealand' eine Übernachtung im 'Peppers on the Point', einer 5-Sterne Luxus Lodge, inklusive Dinner und Frühstück gewonnen. Und Michi hatte - unabhängig davon - eine kostenlose Nacht vom General Manager eben dort angeboten bekommen. Was machen wir also damit? Eben, wir kombinieren die beiden Nächte und fahren anlässlich meines Geburtstags für zwei Nächte dort hin. Sonst sind unsere Unterkünfte in Rotorua bei weitem nicht so luxuriös...

Was noch anders war, war dir Tatsache, dass wir uns nicht wie sonst das Wochenende mit Aktivitäten vollgebucht haben. Keine Maori-Kultur mit Haka tanzen, kein Adrenalin-Rausch beim Rafting oder Zorbing, einfach mal Zeit haben und Entspannen. Und lecker essen :-)

Die Guest Lounge im Peppers

Das Peppers ist großartig, was man bei der Preiskategorie allerdings auch erwarten können sollte. Wir wurden sehr freundlich empfangen und nach den Pre-Dinner-Drinks wurde dann das auf unsere vorher geäußerten Wünsche abgestimmte 4-gängige Menü serviert. Kumarasuppe mit Avocado-Öl, Scampi auf Shanghai-Paprika-Salat, Snapper-Filet auf Erbsen & Linsen - und als Dessert die unten abgebildete Creme Brulee an Sorbet & Geburtstagswünschen. Beautiful!


Unser Zimmer, ach was sag ich, unsere Suite ist ein bisschen größer als unsere Wohnung, das Bad nur minimal kleiner als unser Wohnzimmer. Ok, da ist auch ein Spa-Bath für zwei, eine Dusche mit Massage-Düsen an den Seiten und zwei Waschbecken drin, und natürlich eine 'Unterflurheizung'. Die Bettenkonfiguration ist Twin, mit zwei Queen-Size-Betten, die so weit auseinanderstehen, das man sich von einem zum anderen kaum in normaler Lautstärke unterhalten kann.


Der Schlaf-Trakt unserer Suite

Ok, das war jetzt ein bisschen übertrieben. Und das alles mit einem herrlichen Blick auf den Lake Rotorua und Mokoia Island. Kann man mehr wollen? Ja, muss man aber nicht :-)


Auf dem Lodge-Gelände, einer einstigen Maori Pa-Site, gibt es noch ein Gehege mit Eseln, einem Alpaka und zwei Zwergponys, die meiner Meinung nach viel zu kurze Beine haben.



Alpakas können so herrlich bescheuert aussehen...

Ein Streichelzoo ist es jedoch nicht, ich war Augenzeuge, als 'jemand' von einem der Ponys in den Allerwertesten geknappt wurde :-)


Samstagnachmittag waren wir dann im Polynesian Spa und haben dort ein wenig in 36 - 42 Grad warmen schwefelhaltigem Thermal-Wasser rumgelungert. Soll ja gut sein für alle Arten von Hautkrankheiten und andere Wehwehchen - also dagegen, nicht dafür. War auf jeden Fall sehr entspannend.
Die Entspannung war allerdings nur von kurzer Dauer, denn nur eine Minute nachdem wir vom Polynesien Spa weggefahren sind, wurde ich von der Polizei angehalten, wegen angeblichem Überfahrens einer roten Ampel. Stimmt nicht, die war gelb, und zwar Quittengelb, aber es hilft ja alles nix, $150.00 bin ich los... Ich werde zwar wahrscheinlich versuchen Widerspruch einzulegen, aber man weiß ja, wie das läuft, die waren zu zweit und wir waren zu zweit, aber die sind eben 'das Gesetz' - und wir halt nicht...

Sonntag morgen nach dem Frühstück, als wir gerade auschecken wollten, kam dann der Anruf von Helipro, auf den wir die ganze Zeit gewartet hatten: Sie haben einen 15-minütigen Flug über die Seen rund um Rotorua, bei dem noch Platz ist, und den haben sie uns angeboten. Aber halt nur 'Platz' und nicht 'Plätze'... Leider nur ein Platz, wir konnten also nicht beide mitfliegen. Aber, da Michi genau diesen Flug schon mal gemacht hatte und mein Geburtstag ja quasi gerade erst rum war, durfte ich mit, yeah!


Heli fliegen ist immer wieder geil, wie man sich damit in die Kurve legen kann und so - ist schon besser als mit 'nem Flugzeug... Es war sehr geil, Rotorua mal von oben zu sehen, die Seen kannte ich ja bereits alle von unten, nun auch aus der Vogelperspektive :-)



Danach haben wir dann auf dem Heimweg unseren mittlerweile fast schon obligatorischen Zwischenhalt beim Blueberry Café von Mamaku Blue gemacht, wo es die weltbesten Blaubeerpfannkuchen gibt - Enno wird das sicher gerne bestätigen, falls Ihr Zweifel daran haben solltet - und damit war das Wochenende dann auch schon wieder rum... T°

Donnerstag, 21. Juli 2011

Doggelganger - Follow-up

So, ein paar Tage hattet ihr ja nun Zeit, uns Eure Doggelganger-Resultate zukommen zu lassen, und einige unserer Blog-Leser haben es auch getan... Hier findet Ihr nun die Ergebnisse, die eindeutig beweisen, daß es nicht immer die selben zwei Hunde sind, die angeboten werden. Bitte schön:

Dienstag, 19. Juli 2011

'Dippe' means 'Pot'

Da bekommt man fast schon wieder ein bisschen Heimweh...
Der Artikel war heute im New Zealand Herald in der Travel Beilage.
Ich wusste gar nicht, dass die Dippemess so bekannt ist :-)
Mic

Sonntag, 17. Juli 2011

Adopt a Dog

Da die Tierheime hier in NZ ziemlich voll sind, hat sich die SPCA (der neuseeländische Tierschutzverein) etwas einfallen lassen, um bei hunde-interessierten Menschen eine Bindung zu einem bestimmten Tierheim-Insassen herzustellen, so dass dieser Hund vielleicht vermittelt werden kann.

Auf doggelganger.co.nz kann man ein Foto von sich mittels einer speziellen Gesichtserkennungs-Software in einen Hund 'umwandeln' lassen - sprich nachdem dein Gesicht mit dem gesamten Bestand der neuseeländischen Tierheime abgeglichen wurde, wird Dir Dein 'Match' präsentiert.

Ich scheine auszusehen wie ein Pitbull - oder zumindest deren nahe Verwandte, denn dies hier war meine erste Empfehlung:


Sheila, ein Staffordshire Bullterrier-Mischling. Aber ganz lieb (...der will doch nur spielen!) Und da ich nicht finde, dass ein Bullterrier zu mir passt - weder optisch, noch vom Wesen her - hab ich es nochmal versucht, mit einem neuen Bild. Und was kam dabei raus?


Tammy, ein Staffordshire Terrier-Mix! Hm, das gibt mir jetzt ja doch ein wenig zu denken... Vielleicht sollte ich mir den Bart abnehmen? Oder was gegen meine Augenringe & die Falten auf der Stirn unternehmen? Egal, jetzt war erstmal Michi dran, mal schauen, was bei ihr rauskommt...


Die selbe Tammy, die auch mir empfohlen wurde? Und das, wo wir uns jetzt nicht wirklich ähnlich sehen, oder? Ist das Ganze evtl. nur ein Fake und es werden immer nur die selben schwer zu vermittelnden Hunde angeboten? Ich weiß es nicht. Aber vielleicht können wir es ja mit Eurer Hilfe überprüfen? Macht alle mit und schickt uns Eure Resultate, wir sind schon sehr gespannt ;-) T°

Ach ja, ehe Ihr uns jetzt alle fragt: Nein, wir wollen uns keinen Hund anschaffen, unsere Einstellung zur Hundehaltung ist nach wie vor die selbe...

Donnerstag, 14. Juli 2011

Why worry

just click on the image to enlarge

Sonntag, 10. Juli 2011

04:14h und ich bin wach...

Der Grund hierfür ist ein verdammt heftiges Gewitter. Es blitzt & donnert wie Sau - und ich ärgere mich gerade darüber, gestern Abend die Tür zu unserer Laundry offen gelassen zu haben. Die steht jetzt bestimmt unter Wasser...

Das Besondere an Gewittern hier in NZ ist, dass sie nicht besonders häufig sind. Die Meteorologen unter Euch mögen jetzt aufspringen und mich der Lüge bezichtigen, aber ich bleibe bei meiner Behauptung, dass ich in DE zumindest wesentlich mehr Gewitter erlebt habe.

Was den Eindruck des Besonderen noch verstärkt, ist die Tatsache, dass bei jedem Gewitter - und sei es auch nur ein ganz kleines - auf allen Wetter-Websites "Severe Weather Warnings" oder "Thunderstorm Watches" ausgegeben werden. Ich kann mich nicht erinnern, dass in DE bei 'nem Gewitter jemals so ein Bohei gemacht worden wäre - oder kommt es mir nur dadurch, dass wir schon länger weg sin, so vor als ob? Ich weiss es nicht, werde vielleicht aber doch mal die Gewitterhäufigkeit recherchieren.

Jetzt - das Gewitter ist vorbei - versuch ich's aber erst nochmal mit etwas Schlaf... T°

Sonntag, 3. Juli 2011

Zitrusfrüchte


Heute war es so weit, ich habe die erste Orange aus unserem Garten in diesem Jahr gegessen. Und sie war gut. Nachdem wir ja die letzten 2 Jahre eher mickrige Ernten hatten (einmal sieben Stück und letztes Jahr sogar nur drei, glaube ich...), trägt unser kleines Bäumchen dieses Jahr mal wieder ordentlich, nämlich so um die 30 Früchte! Das dürfte sogar unsere erste Saison in den Schatten stellen. Aber selbst wenn es nur weniger wären, wie viele Orangen haben wir denn in Deutschland so im Durchschnitt geerntet? Ritschtitsch, gar keine! Das Klima ist hier halt doch ein wenig anders...

Was mich hier allerdings immer noch irritiert, ist die Tatsache, dass man hier im Juni, Juli & August Mandarinen isst. Wenn irgendwo in meiner Nähe eine Mandarine geschält wird, denke ich immer noch, dass der Geruch nicht 'richtig' ist, so sehr sind Mandarinen in meiner kleinen olfaktorischen Welt mit Weihnachten verknüpft - geht aber wohl den meisten Nordhalbkuglern so.

In diesem Sinne, ich trinke jetzt erstmal 'nen frisch gepressten O-Saft, evtl. auch mit 'nem klitzekleinen Schluck Wodka drin :-) T°

Cooles Video für alle, die D.A.F. mögen - oder diese damals gemocht haben

Samstag, 2. Juli 2011

Christmas in July

Santa's Chair

Gestern war ich auf einer Weihnachtsfeier. Klingt komisch, ist aber so.
Am Donnerstag kamen vollkommen überraschend zwei Sales-Leute von Nomads Backpackers in unser Office, um Ihre Hostels vorzustellen und uns zu einer 'Industry Function' in die Camel Bar, die dem Nomads Auckland angeschlossen ist, einzuladen. Und das Motto war 'Christmas in July'. Um weihnachtliche Verkleidung wurde gebeten. War mir aber zu kurzfristig, so von einem Tag auf den anderen. Also, das mit der Verkleidung...

Eigentlich ist es hier gar nicht so unüblich, dass hier im Juni/Juli Weihnachtsversanstaltungen stattfinden - es gibt hier auch immer wieder 'Midwinter Christmas Cruises' - da es hier ja an Weihnachten so um die 26 - 28° hat und die Sonne scheint und die Weihnachtsmänner Flip-Flops tragen. Und da kommt bei vielen, vor allem bei erst kürzlich aus Europa Immigrierten, halt keine richtige Weihnachtsstimmung auf. Deshalb verlegt man die Party einfach in den Juli, dann ist es wenigstens kalt und es wird früh dunkel, wie im Dezember auf der Nordhalbkugel eben...

Das ist nicht Happy Feet, sondern ein Schneemann

Ein paar Leute haben sich mit ihren Verkleidungen schwer ins Zeug gelegt, besonders angesagt war es, als Geschenk verpackt zu erscheinen, es waren wenigstens 4 oder 5 verschiedene da. Und Weihnachtsmänner, Weihnachtsbäume, mehrere Engel, Jesus, ein Schneemann, you name it...


Der Bar Manager kam auch als Geschenk, aber niemand wollte ihn auspacken...

Gute Stimmung, Weihnachtspunsch, nur die Weihnachtslieder haben (zum Glück!) gefehlt... Spassiger Abend, nächstes Jahr geh ich da gerne wieder hin :-) T°

Dienstag, 28. Juni 2011

Ein Tag am Meer

Nicht, dass wir nicht dauernd am Meer wären, lässt sich hier ja kaum vermeiden, aber am Sonntag waren wir es wirklich mal einen ganzen Tag lang. Wir waren nämlich auf einer Kite Fishing Tour. Für alle, die der englischen Sprache nicht so mächtig sind, das heißt übersetzt 'Drachen-Fischen'. Nicht, dass beim Kite Fishing Drachen die bevorzugte Beute wären, nein, es geht schon darum, Fische zu fangen, aber das halt mit Hilfe eines Drachen.

Man lässt also einen Drachen steigen und an der Drachenschnur (in unserem Fall 2 Kilometer davon!) wird eine zweite Schnur befestigt, an der wiederum ca. 25 Haken hängen. Diese werden mit wahlweise Squid oder Sardinen bestückt und dann lässt man den Drachen die ganze Chose raus auf's Meer tragen, hinter das Riff, wo man sonst ohne Boot nicht hin käme. Kleiner Insider-Tipp: Ablandiger Wind ist hier von Vorteil :-) Nach ca. 20 - 30 Minuten geht dann die eigentliche Arbeit los, nämlich gefühlte 15 km Schnur per Hand wieder aufrollen. Geht ganz schön in den Arm. Aber, wenn man dann seine Haken wieder an Land hat und zumindest an einigen von ihnen Fische dranhängen, dann hat es sich doch irgendwie gelohnt.

Unser Tag begann mit einem wunderschönen Morgen, strahlend blauem Himmel und Sonnenschein. Neill von Time Unlimited, der uns zu der Tour eingeladen hatte, kam uns um 1/2 10 abholen und wir haben dann die anderen 3 Gäste in Takapuna eingesammelt und sind in Richtung Lang's Beach gefahren, dem einzigen Strand, der passend zum angekündigten Südwind (20 Knoten!) in Richtung Norden liegt. Leider ist der ca. 100 km von Auckland entfernt :-) Und nach ca. 30 km wurde es um uns rum erst dunkel, dann feucht, dann schwarz und dann richtig nass. Solch einen Regen habe ich ewig nicht mehr erlebt, trotz höchster Scheibenwischergeschwindigkeit konnten wir teilweise nur noch Schritttempo fahren.

Endlich angekommen hat dann eigentlich keiner von uns mehr daran geglaubt, dass wir überhaupt noch fischen werden würden. Stattdessen ging es erstmal in den nächsten Ort zum Kaffeetrinken und siehe da - es klarte auf, der Himmel wurde wieder blau, die Sonne kam raus und es wurde doch noch ein schöner Tag. allerdings auch ein vollkommen windstiller, was uns wieder zum Thema 'Ablandiger Wind' bringt...




Nach mehreren Fehlversuchen, den Drachen in die Luft zu bekommen, waren wir schon kurz vor'm aufgeben, als Neill sagte: Einmal versuchen wir es noch, dann brechen wir ab. Und das war gut, denn diesmal hat es geklappt, der Drachen war & blieb oben, wir konnten anfangen zu fischen!


Beim ersten Einholen war der Fang ganz ok, ein Snapper und zwei Kahawai. Gut!


Also schnell den zweiten Durchgang gestartet, solange noch Wind da ist. Und der war noch besser, wieder ein Snapper, ein Gurnard (hier weiß ich sogar den deutschen Namen, Knurrhahn) und fünf Kawahai. Nun hatten wir genug gefangen, dass alle drei Parteien (Neill, wir & die drei anderen Gäste) würden satt werden können.



Beauty and the Beast - aber wer ist wer?

Mittlerweile war es nämlich auch schon recht spät, offiziell endet dir Tour um 18:00h in Auckland, aber mit Fische putzen & Zeugs einpacken kamen wir doch erst um kurz vor sechs los - und wir waren noch anderthalb Stunden von Auckland entfernt.



Dass wir dann noch in einen durch einen heftigen Unfall ausgelösten Stau kamen und dort noch zusätzlich 'ne Stunde rumstanden ist dann nochmal eine andere Geschichte, jedenfalls waren wir erst nach 8 zu Hause, hungrig und rechtschaffen müde - aber der frische Kahawai hat gut geschmeckt, nach einem langen, aber rundum gelungenen Tag am Meer. T°

Sonntag, 19. Juni 2011

Die Stadt verschwindet

Meine liebe Praktikantin Maria hat mir freundlicherweise die Fotos geschickt, da ich dann doch nicht immer eine Kamera dabei habe (wie kann denn so was sein?)

Als wir auf dem Weg in die Stadt zu einer Veranstaltung waren, bot sich einer toller Blick auf die Skyline. Der Skytower hat sich dann aber doch den Weg durch die Wolken durchgestochen.

War schon ein bisschen unheimlich, da die Stadt erst überhaupt nicht zu sehen und einfach wie ausgelöscht war. Aber langsam hat es sich der Nebel nach und nach gelichtet.

M.




Planking continued...

Nachdem nach meinen ersten Planking-Versuchen (bzw. den dazugehörigen Fotos) vehement Unterwasser-Planking-Fotos gefordert wurden, hatte ich mir das für die Cooks vorgenommen. Aber zunächst musste ich 'Planking' auf dem Boot erstmal erklären, da weder die Tauchlehrerin noch der Bootsführer bisher davon gehört hatten. Also wurde erstmal auf der Reling geplankt, damit die beiden wissen, wie das Ganze dann unter Wasser aussehen sollte. Ich wollte ja schließlich nicht, dass da unten dann gleich Rettungsmaßnahmen eingeleitet werden weil die anderen denken, ich sei ohnmächtig geworden :-)



Und dann musste ich feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, in einer Wassertiefe von 13 Metern zu planken. Durch den natürlichen Auftrieb des Körpers wollen nämlich immer wieder irgendwelche Körperteile in Richtung Oberfläche. Das Bild hier ist das beste Resultat - Planking-Fachleute würden diesen Versuch allerdings als 'Plank Fail' werten...


So Cathy, jetzt bist Du dran, wann ist denn Dein nächster Urlaub mit tauchen??? T°

'Eine Insel namens Udo' oder 'Zwei Inseln namens Neuseeland'



Und, Enchen, hängen Deine schon?

Nachdem Enno von Tanja und mir in Kawakawa alleine im Café zurückgelassen wurde, um das Souvenirgeschäft zu kaufen (ich meinte, im Souvenirgeschäft etwas zu kaufen, freudscher Versprecher), haben wir ihm dann doch auch noch was Schönes aufschwätzen können.

Ich habe meine Inseln dann endlich mal aufhängt und Enno's kann man evtl. in seinem Schlafzimmer begutachten, oder???

Mic

Schildbürgerstreich (Sign Citizen Prank?)

Wie ihr sicher alle wisst, findet diese Jahr hier bei uns in NZ der Rugby World Cup 2011 statt. Das ist hier ein ziemlich großes Ding, allerdings nicht ganz so groß wie das ganze Brimborium um die WM 2006 in D war. Kein Wunder, leben hier doch nur ca. 4,2 Millionen Kiwis, es ist eben alles dementsprechend kleiner hier...

Und damit niemand den Beginn des großen Ereignisses verpasst, wurde in Auckland auf dem QE Square gegenüber vom Britomart Transport Centre eine "Rugby World Cup 2011 Countdown Clock" aufgestellt, die in Sekundenschritten die Zeit bis zum Anpfiff runterzählt. Uns so sieht das Ganze aus:

(Noch 82 Tage, 4 Stunden, 59 Minuten und 8 Sekunden - Ihr dürft jetzt gerne ausrechnen, wann das Foto entstanden ist...)

Leider haben die Organisatoren das Ding jedoch verkehrt herum aufgestellt, wenn man nämlich auf der stärker frequentierten Seite des Square (dort wo die Pendler aus den Bussen, Zügen & Fähren kommen) an der Uhr vorbei geht, sieht man lediglich diese Ansicht:

Um die oben gezeigte, richtige Seite mit den Leuchtziffern sehen zu können, muss man schon aus dieser Shopping Mall hier kommen:

Irgendwann hat dann jemand gemerkt, dass das Ganze ein wenig unglücklich gelaufen ist und hat zum leichteren Auffinden der Uhr diese Schilder hier am Gehweg entlang der Queen Street anbringen lassen:

So, und nun weiß auch wirklich jeder, wo die 'Countdown Clock' steht. :-) T°

Donnerstag, 9. Juni 2011

Cook Islands Gemischtwarenladen by Michi


RAROTONGA:


"Kia Orana" bedeutet übersetzt: "May you live well" oder "May you live long".
Genau wie das neuseeländische "Kia Ora" benutzt man es auch einfach als Begrüßung.



Als Thomas tauchen war, habe ich mich auf dem Punanga Nui Market in der Hauptstadt Avarua (eher ein Dorf) vergnügt. Samstag ist Markttag, am besten sollte man vor 9 Uhr da sein, da dann eher die Locals anzutreffen sind. Ich liebe Märkte, alles ist bunt und exotisch. Außer einem Fruit Shake habe ich aber nichts gekauft, morgens schon Fischgerichte zu sich nehmen, ist nicht so meins.



Oft findet man lokale Tanzgruppen, die Fundraiser-Shows aufführen. Sehr niedlich, die Kleinen, aber schon echte Geschäftsleute. Eine Frau hatte den Mädels Geld für ein Foto gegeben, was sofort unter dem Kokosnussschalen-BH verschwand.


AITUTAKI: Paradies pur (Ok, die Mücken könnte man weglassen)


Direkt vor unserem Bungalow war das Riff. Es gab nicht wirklich viel zu sehen, aber für einen schnelle Abkühlung gut geeignet. Thomas hat dann doch noch was interessantes gefunden, einen blauen Seestern.

Titi-Ai-Tonga Lagoon Cruise (The Vaka Cruise):


Unser neuer Stefan Raab - eine Ukulele wollte ich mir ja eigentlich auch noch kaufen. Der Plan war, sie in Rarotonga am letzten Tag kurz vor Abflug zu erstehen. Im örtlichen Gefängnis werden die von den Inhaftierten hergestellt und man kann sie dort auch direkt kaufen. Da es aber geregnet hat und uns ein Mietwagen dann doch auch zu teuer war, werde ich Thomas wohl nur mit meinem schiefen Gesang nerven (Glück gehabt, bro...)



Leinen los und geankert wird in der Marine Reserve - unser Schnorchelstopp


Yummy Lunch - Fried Bananas and Yellow Fin Tuna Steaks


"Scream 5" oder "Die Maske 3" - neues Faschingskostüm

Den Octopus gibt's wohl gegrillt zum Dinner bei der Crew



100 Ways to tie a Sarong - und als Belohnung darf man damit noch 'nen Hakatanzen

Unsere Hauskatze wurde von unseren Nachbarn in der Paradise Cove Lodge immer gut gefüttert und hat das nach deren Abreise wohl auch von uns erwartet. Aber wir hatten selber nicht viel zu essen. Es ist wirklich gar nicht so einfach gewesen, auf Aitutaki was zu bekommen. Einmal haben wir dann an der Tankstelle Ika Mata gekauft (roher Fisch in Kokos) und haben uns damit ins 5* Pacific Resort gesetzt, weil es da immerhin einen gescheiten Latte gab.

Endlich mal wieder ein schöner Sonnenuntergang und das genau vor unserem Balkon


ATIU: Klein, aber fein und mal was ganz anderes - Abseits der normalen Touristenpfade


Auf den Cooks darf man seine Lieben im Vorgarten beerdigen. Die Gräber sind aus Beton, damit die Geister nicht rauskommen. Die besonders Wohlhabenden fliesen sie noch (Statussymbol)


Kokosnuss vor die Säue geworfen. Woanders ist es was besonderes, eine Kokosnuss zu essen und hier ist es ein Abfallprodukt.

Unser Lunch auf der Birdman George-Tour: Papaya, Bananen und Sternfrucht mit Kokosraspeln und Zitrone betraeufelt



Gibt es auf Atiu nur ein Kind, that child, oder wurde hier ein Komma vergessen:
Watch that, child!? Wir haben definitiv mehr als ein Kind gesehen. Unser Guesthouse lag direkt an der Hauptstrasse der Insel. Nicht, dass hier viel Verkehr herrscht, aber das Leben beginnt um 5 Uhr morgens mit Schulkindern, Mopeds und lauten Hähnen. Außerdem unterhält man sich gerne quer über die Straße mit den Nachbarn. Morgens um 6...


Atiu Airport ist auch der Knaller, hier spielen die Kinder noch auf dem Gepäckband, können aufs Rollfeld laufen und keiner will ein Ticket, einen Pass oder sonstwas sehen. Solange du auf der Passagierliste draufstehst. Unser Flug wurde auch kurzfristig umgelegt. Eigentlich sollte die Maschine aus Aitutaki kommen, aber wenn keiner auf der Strecke Aitutaki - Atiu gebucht ist, kommt die Maschine direkt aus Rarotonga und dann halt auch zu einer anderen Uhrzeit. Für ein Kind wie mich, dass mit dem Frankfurter Flughafen aufgewachsen ist, mit einer halben Stunde laufen bis zu Gate 42 und 3 Stunden vorher einchecken, ist dies wirklich angenehm entspannt. Man hat noch nicht mal Sitzplätze oder Boardingpässe bekommen, selbst im Kino gibt es "Free Seating" nicht mehr :-)

Meine Sitznachbarin im Flieger nach Raro. Alle haben sie bunte Ketten und Leis, diese Südsee-Blumenkränze, um.

Südsee, du siehst uns wieder!!! Und zwar sehr bald, nämlich im September in Niue - da soll es genau so ruhig wie auf Atiu sein, allerdings mit WLAN, was Thomas mehr als entgegenkommt :-)

Meitaki, Michi