Donnerstag, 15. April 2010

Taranaki I

Und weiter geht's mit dem Reisebericht... Von Waitomo nach New Plymouth, schöne Strecke, leider haben wir es nicht mehr geschafft, bis zum Sonnenuntergang anzukommen, die sind dort (an der Westküste) nämlich viel schöner als in Auckland (an der Ostküste...).

Samstag morgen gab's dann ein (für unsere Verhältnisse) frühes Frühstück und um 1/2 10 waren wir schon unterwegs , um den Ort zu erforschen. Es gibt in NPL eine schönen Boardwalk am Wasser entlang, den Coastal Walkway, und ein paar schöne alte Häuser und Kirchen.

Garagenfund

Manchen Menschen muss man anscheinend noch das Selbstverständliche erklären...

Sonst fand ich's da nicht soo toll. Aber es soll auch sehr schöne Gärten und Parks geben - für die wir allerdings keine Zeit hatten, denn wir mussten ja den State Highway 45 - den Surf Highway - abfahren. Der führt von NPL immer (mehr oder weniger) an der Küste entlang um die Halbinsel bis nach Hawera, und ständig gehen rechts kleine Stichstraßen ab, über die man an Strände kommt, die allesamt sehr schön, aber auch sehr ähnlich sind. Bei unserem ersten Abstecher waren wir bei den Resten des Wracks der SS Gairloch, die 1903 am Timaru Beach gestrandet ist. Die Wrackreste sind sehr fotogen, vor allem mit dem 2500 m hohen Taranaki / Mt. Egmont im Hintergrund.

Ein Stückchen weiter kommt man dann zum Cape Egmont Lighthouse und damit zum westlichsten Punkt der Nordinsel (glaub ich zumindest...).  Der Leuchtturm steht interessanterweise nicht am Wasser, sondern knapp hundert Meter weg davon. Wollten die damit etwa Schiffe zum stranden bringen - oder hab ich da nur was falsch verstanden?

Wenn man Samstags auf dem Surf Highway unterwegs ist, sollte man übrigens mit genug Sprit im Tank unterwegs sein, wir haben es gerade noch so bis Hawera geschafft, wo wir die (thank God!) die erste offene Tankstelle seit NPL gefunden haben :-)

Über kleine Backroads sind wir dann durch's Hinterland wieder in Richtung Leuchtturm gefahren, den wir bis zum Sonnenuntergang erreichen wollten. Haben wir auch geschafft, wie Ihr weiter unten sehen könnt. Unterwegs kamen wir noch am Normanby Dam vorbei, einer ca. 10 m hohen Staumauer, von der man sich mit Boogie-Boards runterstürzen kann. Der lokale Energie-Versorger weist auf Schildern darauf hin, dass das auf eigenes Risiko geschieht, aber es scheint demnach nicht verboten zu sein. Sah jedenfalls gut aus, wie Andere das gemacht haben und falls wir nochmal (und dann evtl. besser vorbereitet) in die Gegend kommen, ich würde es direkt mal probieren...

Danach Sonnenuntergang am Leuchtturm, zurück ins B&B, Abendessen, Tag rum...        T°


Montag, 12. April 2010

Tutukaka / Whangarei WE Fotos


unser Spaceship auf dem campground in Whangarei


A Perfect day - in der Tat



rosa Schafe auf dem Rueckweg nach AKL

Freitag, 9. April 2010

Sleep like a Hobbit

Seid gegrüßt aus New Plymouth! Da wir am Sonntag erst sehr spät nach Hause kommen werden und ich es dann wohl nicht mehr schaffen werde, für Euch zu bloggen, dachte ich mir, ich fange schon mal von unterwegs an, Euch auf dem Laufenden zu halten. Wir sind im Moment im Airlie House, einem sehr netten B&B, dass Michi's Arbeitgeber öfter bucht, dass aber bis heute noch niemand aus der Firma gesehen hat. Ein guter Grund, dort mal vorbeizuschauen, oder?

Einige von Euch werden sich sicher daran erinnern, dass ich hier mal darüber geflucht habe, wie beschissen es ist, an einem Freitag von Auckland aus in Richtung Süden zu fahren, weil man die ersten 50 km nur im Stau steht. Deshalb sind wir schon am Donnerstag losgefahren, da läuft's nämlich, yay! Peiffedeckel! War genau wie an 'nem Freitag. Wir haben bis nach Waitomo (210 km) 3,5 Std. gebraucht! Grrr! Man muss nicht unbedingt Steven Hawking sein, um hier einen Durchschnitt von 60 km/h zu errechnen...

Dafür wurden wir aber mit einer netten Unterkunft in Woodlyn Park entschädigt, nämlich einem Hobbit-Motel! Wir sind zwar beide keine wirklichen LotR-Fans, aber das Zimmer war wirklich nett und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet, runde Fenster, eine runde Tür, Vorhänge aus 'Hessian' (Sackleinen) an Gardinenstangen aus echten Ästen mit Flechten dran und oben auf dem Haus wuchs Gras und lief ein Esel rum... Wir fanden es beide sehr authentisch - ohne allerdings jemals einen der her der Ringe-Filme gesehen zu haben :-) Es erinnerte jedenfalls sehr an die Überreste der Hobbit-Häuser in Matamata.

Heute Vormittag waren wir dann mit Waitomo Adventures beim Black Water Rafting, genauergesagt haben wir die Tumu Tumu Toobing-Tour gemacht. Ich habe sowas vor 7 Jahren schonmal gemacht (bin mir immer noch nicht sicher, ob's nicht am End sogar die gleiche Tour war), für Michi war es was ganz Neues. Eine Mischung aus Klettern, Schwimmen, sich auf LKW-Schläuchen treiben lassen (das ist das eigentliche 'Toobing'), Stalagtiten & -miten (Welche hängen und welche stehen???) anschauen und Glühwürmchen bewundern. Gute 2 Std. waren wir in der Höhle, war ein Riesenspaß. Unbedingt machen, wenn Ihr mal in der Nähe seid! :-)

Danach sind wir dann nach New Plymouth gefahren, wo wir jetzt gerade sind, und es ist schon spät und ich geh jetzt ins Bett, denn morgen wartet ein neuer Tag mit neuen Abenteuern.... T°


Mittwoch, 7. April 2010

Kurzer Rückblick / Rundumschlag

Ich wollte ja die ganze Zeit schon mal wieder was für Euch bloggen, aber wie das so ist, man kommt ja zu nix... Aber Michi war ja recht fleissig die letzten Tage, das meiste ist ja schon erzählt...

Vor 2 Wochen waren wir im Northland, mit 'nem Spaceship. Das ist ein recht cooler Campervan für den kleinen Geldbeutel, wird gerne von Backpackern und anderen "jungen Leuten" genommen. das besondere an denen ist, daß man hinten bei geöffneter Heckklappe eine Art Zelt drüberspannen kann und dadurch etwas zusätzlichen Raum gewinnt und eigentlich mehr ein "Zeltfeeling" als ein "Camperfeeling" hat.

Damit waren wir eine Nacht in Tutukaka, von wo aus wir am nächsten Morgen mit Dive! Tutukaka zum Tauchen/Schnorcheln zu den Poor Knight Islands rausgefahren sind. War ein toller Tag auf/unter Wasser, Tauchen war klasse (außer, daß ich quasi nicht mehr in meinen Anzug reingekommen bin :-(  ) und Michi hat auch viel Spaß beim Schnorcheln gehabt. Leider waren wir für Mantas zu spät und für Haie zu früh im Jahr...

Abends sind wir dann auf den nächsten Campground nach Whangarei gefahren. Stadtbummel, Abendessen & ab in den Camper, DVDs schauen (Ja, Spaceships haben einen eingebauten DVD-Plazer!). War echt witzig. Nur, Sonntag morgen bin ich dann mit allen Symptomen einer sich anschleichenden Erkältung aufgewacht. Vom Tauchen, vom Campen? Ich weiß es nicht...

Dadurch wurden dann auch meine nächsten Tage bestimmt, nachdem ich Montag einen halben Tag im Office war, bin ich nämlich heimgegangen und hab mich ins Bett gelegt. Und bin dann auch bis Donnerstag dort geblieben...

Donnerstag dann Büro und danach wieder Bett (zur Sicherheit...), denn am Freitag kamen ja dann auch schon Jürgen, Ellen und Lara. Geschlafen haben sie allerdings in einem gemieteten Cottage und nicht bei uns, wer von Euch schonmal hier war, stimmt mir sicher darin zu, daß die "Pension Everest" für 3 Gäste x 3 Tage doch ein wenig zu eng ist...

Tja, über's WE dann die üblichen Ausflüge, West Coast Beaches, City, Mt. Victoria, die man mit Besuchern so macht und dann war auch schon Ostermontag & ich musste arbeiten. Jürgen und Familie sind nach Christchurch geflogen, und ich habe meine ersten beiden "normalen" Abende (ohne Erkältung oder Besuch) zuhause seit unserer Fahrt nach Whangarei genossen.

Und damit sind wir bei heute angekommen, jetzt heißt's schon wieder packen, denn morgen, gleich nach der Arbeit, geht's schon wieder weiter, diesmal nach Waitomo & New Plymouth. Wie's da war, erzähle ich Euch dann ein andermal.  T°

Montag, 5. April 2010

Ostern in Neuseeland...


Quelle: ARD Videotext (Seite 157)


Besuch aus Deutschland PART 2, Juergen, Ellen & Lara, Ostern (02.-05.04.10)



Am Mittwoch sind Juergen, Ellen & Lara in Neuseeland angekommen. Sie sind erstmal nach Whangarei hoch, da Juergen tauchen wollte und wir eh arbeiten mussten. Am Freitag abend sind sie wieder in Auckland angekommen und haben bei uns in Devonport in einem kleinen, sehr niedlichen Cottage uebernachtet. Und da eine 3-jaehrige ja noch an den Osterhasen glaubt, haben wir sogar so etwas wie Osterfeeling gehabt, da wir ein grosses Cadbury Ei fuer sie im Garten versteckt haben. Ansonsten waren wir viel in Devonport, in den Waitakeres am schwarzen Strand und in der Stadt. Mit Kind sieht man seine Umgebung dann auch wieder mit ganz anderen Augen. Lara war dann irgendwann so muede, dass sie mittags beim Koreaner in der Stadt eingeschlafen ist und wir uns ueberlegen mussten, was wir jetzt mit ihr machen. Also haben wir uns in den kostenlosen Bus gesetzt und sind eine Runde damit gefahren, waehrend sie auf der hinteren Bank in Ruhe weitergeschlafen hat. Und da sie immer noch nicht wach war und Juergen sie noch nicht wecken wollte, sind wir halt noch eine Runde gefahren J Heute sind die drei erstmal auf die Suendinsel geflogen und kommen nach 2,5 Wochen nochmal bei uns vorbei, bevor sie wieder zurueckfliegen...

Besuch aus Deutschland PART 1, Yvonne und Mike, 15.03.10

Yvonne (meine Vorgaengerin bei Rest New Zealand Tours) und Mike haben sich kurzentschlossen entschieden, dem Winter zu entfliehen und ihren honeymoon in Neuseeland nachzuholen. Fuer Mike war es dann eher Heimaturlaub. Als echter Kiwi sind ihm dann in den 2 Jahren in Muenchen doch so einige Unterschiede zwischen Deutschland und Neuseeland aufgefallen, aber wir vergleichen ja auch immer noch...

Wir hatten einen netten Abend beim Asiaten verbracht, obwohl Yvonne leider erkaeltet war und kaum reden konnte. Am naechsten Tag waren sie noch kurz im office. Ich habe mich auf alle Faelle sehr gefreut, die beiden wiederzusehen.

MIC

Der Herbst kommt...

Nachdem in Deutschland schon letztes Wochenende die Uhren umgestellt wurden, haben wir in Neuseeland jetzt Samstag nacht auf Winterzeit umgestellt, sodass der Zeitunterschied nur noch 10 Stunden ist. Und auch die Herbstblaetter fallen....

MIC

Auckland Seafood School, 24.03.10


Ich wusste nicht so recht, ob ich mich ueber die Gewinnbenachrichtigung vom Weekend Magazin freuen sollte. Es ist natuerlich toll, wenn man mal was gewinnt, aber als Claudi damals die Round-the-World Flugtickets gewonnen hatte, hat sie sich sicher mehr gefreut.

Wer mich gut kennt, weiss, dass ich mit kochen nicht allzu viel am Hut habe (dann schon lieber backen oder Salate machen), aber Thomas hat sich sehr gefreut, als ich ihm erzaehlt habe, dass ich einen Kochkurs bei der Auckland Seafood School fuer 2 Personen gewonnen habe, und natuerlich konnte er dann nicht alleine hingehen.

Die Seafood School befindet sich oberhalb des Auckland Fish Markts (Zufall? J) und wir haben uns fuer „vietnamese“ entschieden, leichte Kueche mit frischen Gewuerzen.

Die erste Stunde haben wir im Hoersaal gesessen, wo uns unser chef John Campbell gezeigt hat, wie es geht, und danach durften wir es in 4er-Gruppen nachkochen. Und wer haette es gedacht: Es hat Spass gemacht!!

Unsere Mitkoechinnen waren sehr nett, und Thomas hat es geschafft, den Fisch genau richtig zu braten. Es gab:

  • Poached Seafood with a salad of Coconut, fresh Herbs and Tamarind
  • Crispy skinned Fish (Snapper) with Mushrooms, Ginger and tropical Fruit Salsa
  • Crunchy Vietnamese Vegetable Salad

Ueberall waren Koriander und Minze dran, sehr lecker, vor allem die Tropical Fruit Salsa, die eigentlich nur Beilage zum Fisch ist, kann man gut als Sommersalat machen.

Bei meinem Gewinn war noch das Kochbuch der Auckland Seafood School dabei, vielleicht werde ich dann doch mal was nachkochen.

80 NZD pro Person kostet der abend eigentlich und ist damit garnicht soo teuer fuer ein 3-Gänge-Menue mit einem Glas Wein und einem Lemon Sorbet zum Nachtisch.

MIC


Donnerstag, 25. März 2010

Der Winter naht...


Sorry wg. der schlechten Qualität, aber sie lief, ich lief & das Foto ist mit dem Handy gemacht...

...Mit großen Schritten. Morgens ist es jetzt schon recht kühl, mit kurzen Ärmeln friere ich schon auf meinem Fahrrad, wenn ich zur Fähre fahre... Und der Sattel von meinem Fahrrad war auch schon ein, zwei Mal mit Tau überzogen. Die Kiwis holen schon mal ihre Wintersachen aus dem Schrank, wie auf dem Foto oben die Studentin auf dem Weg in die Uni, mit Wollpullover, Schal & Pudelmütze.

Auf dem nächsten Bild ist dann allerdings die selbe Studentin auf dem Weg zur Uni zu sehen, nur halt "unnerum". Die Winter hier haben doch etwas Schönes, oder? ;-)

Dienstag, 23. März 2010

Animoto, die Zweite...

Nachdem alle Meinungen meinen Verdacht bestätigt haben, daß mein erster Versuch "zu schnell" war, sprich zu viele Bilder für ein 30-Sekunden-Video hatte, habe ich es nochmal überarbeitet und eine weniger stressende Musik dazu ausgesucht. Ist es so besser?



Create your own video slideshow at animoto.com.

Montag, 22. März 2010

Bilderrätsel


Heute haben wir mal ein kleines Rätsel für Euch, ich bin gespannt, ob jemand weiß, was auf dem Bild zu sehen ist... Tipp von mir: Die Lösung steht in einem der Posts von diesem Monat :-)

Sonntag, 21. März 2010

Neugier

Jetzt muss ich doch aber nochmal neugierig sein, auch wenn sich auf meinen letzten Aufruf, dass die uns unbekannten Leser sich doch bitte mal outen möchten, lediglich eine 'Stammleserin' gemeldet hat. Danke nochmals hierfür, Cathy :-)

Ich schaue ja immer mal wieder in die Liste unserer Besucher und habe mittlerweile auch begriffen, dass sich der jeweils einzige Besucher aus u.a. Tschechien, Schweden oder Russland nur verirrt hatte, sprich über eine Google-Suche oder ähnliches in unserem Blog gelandet ist. Aber dann gibt's ja auch noch die, die regelmäßig reinschauen. Zwei von denen wohnen unter anderem in Jersey City, NJ und Mountain View, California. Und wenn jemand regelmäßig liest, vermute ich, dass derjenige irgendeinen Bezug zu uns hat, denn soo spannend ist das, was wir schreiben ja nun auch nicht, oder?

Wenn eine/r von den beiden also dies hier lesen sollte - ich schreib's auch gleich nochmal auf Englisch, obwohl ich annehme, dass beide deutsch können (sonst würden sie wohl nicht so oft vorbei schauen...) - bitte, bitte, verratet mir doch mal wer Ihr seid, bzw. warum Ihr uns lest!

Hey readers from Mountain View, CA and Jersey City, NJ, please, please let us know who you are, curiosity is killing me...

Falls jedoch jemand von Euch da draußen jemanden kennen sollte, der in einer der beiden Städte lebt und Ihr dadurch eine Idee habt, wer das sein könnte - ich nehme sogar anonyme Hinweise entgegen... :-)


Dienstag, 16. März 2010

Das Leben der Anderen

Depp, der ich ja manchmal bin, hab ich letztes Jahr auf Fiji mein mobile (oder Handy, wie man ja auf deutsch sagt ;-)  ) im Hotel unter'm Kopfkissen liegen lassen. Na ja, vielleicht auch doch nicht, das Zimmermädchen hat jedenfalls behauptet, sie hätte dort keines gefunden.... Aber egal.

Seitdem habe ich ja mit Michi's mittlerweile mindestens 6-7 Jahre alten Siemens M55 rumgehampelt, ohne mp3-Player, ohne Kamera, ohne WAP & Internet, man konnte damit tatsächlich nur Telefonieren und Texten, also SMS schreiben. Das langt ja eigentlich auch, aber manchmal ist es halt doch schön, mal eben einen Schnappschuss mit dem Mobile machen zu können, wenn man gerade mal keine Kamera dabei hat - ich weiß, das kommt bei uns selten vor...

Und da hier die Dinger (vor allem die mit Kamera) doch verhältnismäßig teuer sind, hab ich mir bei eBay in Deutschland das gleiche Modell ersteigert, wie es wohl immer noch auf Fiji unterm Kopfkissen liegt. Für nur EUR 15,50 plus Porto! Ein Schnäppchen, oder? Und Hanka, Michi's neue Praktikantin, hat es mir jetzt aus D mitgebracht und seit gestern habe ich es endlich.

Groß war die Freude! Vor allem aber darüber, daß mir die Vorbesitzerin ALLE ihr SMS, Fotos und Telefonnummern draufgelassen hat! Da kann man ja schon zu so'ner Art 'virtuellem Voyeur' werden :-) Wir hatten gestern im Auto auf der Fahrt nach Takapuna jedenfalls einen Heidenspaß! Wir wissen jetzt quasi alles von Andrea, von Inga, von der anonymen Freundin, die die Empfängerin immer nur 'Maus' nennt, sei es die Tatsache, daß der Vorbesitzerin von der Telekom fast das Handy gesperrt wurde (...bitte zahlen Sie deshalb unverzüglich EUR 94,80, sonst sehen wir uns gezwungen...), die Vorbereitungen für's Weihnachtsessen (... du möchtest bitte eine Suppe machen, sagt Mama...) oder aber die Eileiter-Schwangerschaft der besten Freundin (...muss wahrscheinlich eine Ausschabung gemacht werden...). Wenn wir jetzt noch von den ganzen Leuten auf den Fotos die Namen wüssten und dadurch den einzelnen Ereignissen noch Gesichter würden zuordnen können... Aber man kann leider nicht alles haben :-(

In diesem Sinne, falls Ihr mal Euer gebrauchtes Mobiltelefon verschachert, räumt es vorher einfach leer, sonst kommt noch irgendein Witzbold auf die Idee, alles, was er darauf findet, zu bloggen...  T°

Samstag, 13. März 2010

Rainbow's End

Eigentlich sind wir ja keine Freunde von Vergnügungsparks, zu voll, zu laut, zu teuer und aus dem Alter, in dem man sich in irgendwelche komischen "Fahrgeschäfte" setzt, bin ich ja nun auch schon länger raus. Und unser lokaler "Theme Park", Rainbow's End, soll laut Aussage des 11-jährigen Sohnes von Freunden sowieso sehr langweilig sein (O-Ton Michel: Die Lochmühle ist besser als Rainbow's End, eigentlich ist alles besser als Rainbow's End...). Wer aus dem Rhein-Main-Gebiet kommt, kennt sicher die Lochmühle - warum dann also Rainbow's End?

Aber, Michi hatte neulich eine Einladung im Posteingang, die Touristiker zum kostenlosen Eintritt an einem der vier "Night Ride"-Samstage im März berechtigt. Night Ride heißt in diesem Fall, dass der Park bis 23:00h geöffnet ist und zusätzlich noch zwei Bands spielen. Und wie's der Teufel so will, war eine davon Clap Clap Riot, eine Band, die wir beide (wie regelmäßige Leser sicher schon mitbekommen haben) sehr mögen. Also, nix wie raus mit der Anmeldung und dann da hin!

Wie groß Auckland flächenmäßig, haben wir dann heute auf dem Weg wieder mal gemerkt, Rainbow's End liegt nämlich 40 km von Devonport entfernt - ist aber immer noch in Auckland...

Es ist halt ein Vergnügungspark, wie alle anderen auch, vielleicht etwas kleiner, mir fehlen da die Vergleichsmöglichkeiten. Achterbahn, Freefall-Turm, 180°-Kino, Wasserbahn, was es da halt immer so gibt. Aber wir waren ja sowieso in erster Linie wegen Clap Clap Riot da.

Die Vorgruppe war eher uninteressant, ein Duo (Gitarre & Gesang), das nur Covers gespielt hat, also sind wir ein bißchen rumgewandert, haben einen kleinen Snack zu uns genommen (Die schlechtesten Fish & Chips meines Lebens, dagegen waren sogar die in Lake Tekapo richtig gut!) und liefen so ziellos vor uns hin. Und plötzlich waren wir bei der Achterbahn, dem "Corksrcew Coaster", mit Looping und 'ner Doppel-Schraube. Und dann passierte das Unglaubliche, wir sind tatsächlich damit gefahren! Wenn mir das vorher jemand gesagt hätte, hätte ich erwidert, dass er wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank habe. Zum letzten Mal bin ich ziemlich genau vor 30 Jahren in so ein Ding gestiegen - aber heute fand ich es klasse! Und das sogar, obwohl es mittlerweile geregnet hat und wir schon recht nass geworden sind. Jetzt wird Leon sicher enttäuscht sein, denn die letzten Male auf der Dippemess wollt er immer so gerne mit mir fahren, aber ich habe mich geweigert. Und alleine wollte er nicht. Aber bei der nächsten Gelegenheit bin ich dann vielleicht doch dabei...

Clap Clap Riot haben danach ihr wie gewohnt kurzes, doch gutes 40-Minuten-Set gespielt, der Sänger hat sich endlich mal die Haare geschnitten, sonst alles wie immer. allerdings nur 4 Leute vor der Bühne (2 davon waren wir...), das kommt eben davon, wenn man in einem Vergnügungspark spielt, da gehen die Leute halt nicht hin, um sich Bands anzuschauen. Dementsprechend gab's auch keine Zugabe und wir konnten gleich wieder zur Achterbahn für die zweite Runde, yay!

Alles in allem fand ich Rainbow's End jetzt gar nicht so schlecht, die Kombination aus Achterbahn, 'nem Konzert und noch ein paar anderen "Rides" war sogar richtig gut. T°


Rückblick: Rotorua, die 5te...

Wir waren ja letztes Wochenende wieder mal in Rotorua, der neuseeländischen Hochburg der Fun & Adrenalin-Aktivitäten, haben es aber diesmal etwas ruhiger angehen lassen und mehr so das "Senioren-Programm" absolviert... :-)
Die Hinfahrt war (wie immer, wenn man Freitags aus Auckland wegfährt) mal wieder eine Herausforderung, wir haben wieder ewig im Stau gestanden und waren gute 4 1/2 Std. unterwegs, für schlappe 235 km, wohlgemerkt. Als wir dann endlich im 124 on Brunswick, einem sehr schönen B&B, ankamen, hatte ich mir ein Bier redlich verdient.

Unsere Hosts, Lyndsay und Jonathan haben uns auch schon mit Bier & Wein erwartet. Jonathan ist seit ca. 40 Jahren Fotograf, da gab es natürlich gleich ein Thema, und die Touristik-Branche verbindet ja sowieso, und so wurde es noch ein sehr netter Abend.
Samstag morgen, nach einem Klasse-Frühstück ging's dann los mit den No-Adrenalin-Activities, zuerst mal ein Spaziergang in den Redwoods, die wir beide noch nicht kannten. Das ist ein Wald aus kalifornischen Sequoia-Bäumen, leider habe ich mich nicht wirklich darüber informiert, warum die dort wachsen. Wahrscheinlich haben die Engländer die eingeführt, als sie so ziemlich alle Kauri Trees, die einheimischen Baumriesen, gefällt hatten. Leider bin ich immer noch nicht wirklich in der Lage, einen Wald und die sich darin ergebende Lichtstimmung auch nur einigermaßen gut fotografisch festzuhalten...
Danach sind wir dann zum Mittagessen an Bord der Lakeland Queen gegangen, einen Raddampfer, der auf dem Lake Rotorua alle möglichen Cruises (Breakfast, Lunch, High Tea, Dinner und was weiss ich nicht alles...) anbietet. 2 Stunden Lake Cruise, war für meinen Geschmack ein bisschen zu lang und das Buffet war auch eher Durchschnitt - wenn überhaupt... Falls also mal einer von Euch diese Cruise machen möchte, die einstündige Variante ab 13:00h ist sicher ganz ok, 2 Std. dann eher langweilig.
Abends dann Te Po, hat nix mit Ärschen zu tun, sondern ist maori und heißt "Die Nacht" und ist eine der vielen Möglichkeiten, in Rotorua die Maori-Kultur zu erleben. Zuerst gibt es ein wenig Folklore, natürlich werden die Frauen (wie überall) genauso zum Poi-Tanz auf die Bühne gebeten, wie anschließend die Männer zum Haka, dem Kriegstanz der Maori.
copyright: Te Puia
Danach gibt's traditionelles Essen aus dem Hangi, dem Erdofen der Maori, der hier auch mit Erdwärme betrieben wird. Hier liegt der wohl größte Unterschied zu anderen Anbietern, das Essen wird am Tisch serviert und man muss sich nicht mit 300 Anderen am Buffet anstellen. Überhaupt hatte der gesamte Raum eine wesentlich angenehmere Atmosphäre als z.B. im Tamaki Village, wo quasi das Gleiche geboten wird. Und nach dem Essen gibt's noch einen kurzen Spaziergang zum Pohutu-Geysir, der (wunderschön illuminiert) wie auf Befehl seine Fontäne in den Nachthimmel schiesst. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung - und vollkommen ohne Adrenalin-Ausschüttung :-)
Sonntags waren wir dann in Hell's Gate, einem anderen geothermalen Maori-Kultur-Dingens und haben uns nach einem Bad im Mud- sowie im Schwefel-Pool eine halbe Stunde massieren lassen.

Die traditionelle Maori-Massage heißt Miri Miri und hat sich in meinen Augen nicht so wirklich von anderen, z.B. Thai-Massagen, unterschieden. Das könnte aber eventuell auch daran gelegen haben, daß der Maori-Spirit nicht wirklich gut rüberkam, wir wurden nämlich von einer Asiaten und einer Pakeha (maori für 'weiße Neuseeländerin', wertungsfrei) massiert... Anyway, nach so einer Schlamm-Schwefel-Massage-Session ist man wirklich tiefenentspannt.
Danach waren wir noch ein wenig Seen gucken, rund um Rotorua gibt's ja 11 Stück (oder sogar 16?), aber das Wetter wurde langsam ungemütlich. Kalte "Southwesterlies" (fiese, böige Winde direkt aus der Antarktis) haben dann dazu geführt, das wir keine Lust zu unserer einzigen geplanten Adrenalin-Activity mehr hatten - dem Zorb. Aber, das hatten wir ja bei unserem letzten Rotorua-Besuch schon gemacht, deshalb war das nicht sooo schlimm. Und Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben, oder? Wir kommen ja bestimmt nochmal wieder...

Donnerstag, 11. März 2010

Ja ja, die Kiwis, ein komisches Volk

Neuseeland

Höchstgebot für Flaschengeist

Gruseliges Angebot: Eine Neuseeländerin hat im Internet zwei Flaschengeister versteigert. Der Ansturm auf die Seelen der Verstorbenen war groß. Dutzende boten mit, das Höchstgebot lag bei knapp 1500 Euro.

Wellington - In Zeiten der Krise ist Kreativität gefragt. Um auf unkonventionelle Weise zu mehr Geld zu kommen, erzählte die Neuseeländerin Avie Woodbury folgende Geschichte: In den zwanziger Jahren lebten ein alter Mann und ein kleines Mädchen in dem Haus, dass heute der Dame selbst gehört. Das ungleiche Paar verstarb und geisterte fürderhin durch das Gebäude. Um dem Treiben ein Ende zu bereiten, habe sie sich entschlossen, die Geister einzufangen und in zwei Glasfläschchen zu sperren, erklärte Woodbury.

Jetzt will die umtriebige Australierin ihren Schatz an den Meistbietenden verkaufen - nicht ohne die Fläschchen zuvor in Heiliges Wasser zu tauchen, um die Energie der Geister einzudämmen, wie sie versicherte.

Die Auktion endete am Montagabend Ortszeit mit einem Höchstgebot von 2830 Neuseeländischen Dollar (rund 1445 Euro). Die Auktion der Geister verzeichnete mehr als 214.000 Seitenaufrufe, es gab Dutzende Nachfragen während der Auktion auf der Website Trademe.

Doch nichts ist umsonst: Woodbury erklärte, sie habe von ihrem Gewinn noch eine Gebühr für "die Geisteraustreibung" abziehen müssen. Der Rest des Geldes soll aber für einen guten Zweck verwendet und der Tierschutzgruppe Society for the Prevention of Cruelty to Animals übergeben werden.

Quelle: Spiegel online

Sonntag, 7. März 2010

Tirau - The Wellblech Capitol of the World?

Hallo, meine lieben Lesefrösche! (Ich weiß, das ist ein Ausdruck des von mir sehr geschätzten Max Goldt & er hat sicher das Copyright daran - aber ich mag ihn einfach so gerne... Und wenn er ein Problem damit hat, daß ich seine Ausdruck dann und wann benutze, darf er mich gerne darauf ansprechen...)

Heute mag ich Euch nicht mit unserem x-ten Besuch in Rotorua langweilen, sondern möchte Euch statt dessen lieber einen kleinen Aufsatz über das Städtchen Tirau schreiben.

Wir sind dort schon oft durchgefahren, es liegt halt am State Highway No. 1 zwischen Rotorua und Cambridge, der wichtigsten (einzigen?) Nord-Süd-Verbindung auf der Nordinsel. Bekannt ist der Ort dafür, daß die dortige i-Site (das Touri-Informations-Center) in einem Wellblechbau in Form eines Hundes untergebracht ist.

Auch die öffentlichen Örtlichkeiten befinden sich dort, weshalb der Hund als Anlaufstelle sowohl bei Kiwis als auch bei Touris sehr beliebt ist. Beim Durchfahren ist mir allerdings schon öfter aufgefallen, daß es dort noch mehr Tiere gibt.

Heute haben wir dort zum ersten Mal angehalten, vom Hunger geplagt - aber auch, um uns endlich mal in Ruhe den Hund anschauen zu können. Und siehe da, direkt daneben liegt ein Schaf! Natürlich aus Wellblech... (falls Eine/r von Euch mal das englische Wort für Wellblech benötigt, es heißt "corrugated galvanised iron"). Im Schaf befindet sich übrigens ein Souvenirgeschäft...

Und neben dem Schaf war eine Autowerkstatt - auch mit einem Wellblech-Schild!

Aber halt, da ist ja gar kein Tier drauf! Es scheint also auch ohne Tier zu gehen, obwohl die meisten Ladenbesitzer auf Tiere als Werbeträger schwören:

Ich habe keine Ahnung, warum in diesem Ort so viele Schilder bzw. Häuser aus Wellblech und/oder in Tierform sind, verspreche Euch aber, es für Euch (und natürlich auch für mich) herauszufinden.

Wer mir sein ehrliches Interesse an der Auflösung übermittelt, wird von mir auf dem Laufenden gehalten. Alle anderen dürfen aber auch weiterhin in unserem Blog stöbern ;-) T°

Donnerstag, 4. März 2010

Office Shout

Ich weiss nicht, ob man das in D kennt, aber hier gibt es relativ häufig die Möglichkeit, in Lokalen/Bars/Restaurants seine Visitenkarte in einen Behälter zu werfen, aus dem dann sogenante "Office Shout"-Gewinner gezogen werden. Das bedeutet, daß der Gewinner und (im Optimalfall für den Laden möglichst viele) seine(r) Kollegen nach der Arbeit dorthin gehen und die $50.00 Bar Tab - oder was auch immer es sonst zu gewinnen gibt - vertrinken und möglichst noch mehr Geld dort lassen.

Heute erhielt ich eine E-Mail von Goode Brothers, einem Lokal in Takapuna, in dem ich erst einmal essen war, daß ich den Office Shout gewonnen habe, $50.00 für Getränke plus 2 Pizzas, einzulösen heute ab 16:00h.

Unglücklicherweise hatte ich bei meinem ersten Besuch dort keine Firmen-Visitenkarten einstecken, sondern nur meine Private, weshalb ich erst um 1/2 Sieben von meinem Gewinn erfahren habe. Und jetzt wurde es natürlich schwierig, so kurzfristig noch "Kollegen" zu organisieren, zumal ja heute auch noch die QM 2 zu Besuch in Auckland war & nicht wenige Leute das Spektakel der Abfahrt um 20:00h miterleben wollten. also "mussten" wir zu zweit hin :-)

Pizza war durchwachsen, wie (fast) alle Pizzas hier in diesem Land, außer bei Gina's, aber zu zweit $50.00 zu vertrinken, wenn auch noch einer fahren muss, ist gar nicht soo einfach. Wir haben nur 44.00 geschafft, dann war Schluß. Aber, wir haben natürlich beide wieder unsere Visitenkarte eingeworfen :-)



Mittwoch, 3. März 2010

Thomas übt fuer Asien

Chinese Lantern Festival




  Der Vollmond ging etwas unter bei so viel Beleuchtung


  Sieht eher nach Weihnachten als nach Sommer aus
(aber ist das nicht mittlerweile das gleiche?? :-) )

Am Wochenende war mal wieder Lantern Festival. Nachdem wir letztes Jahr mit meinem Vater zufaellig daran vorbeigekommen sind, allerdings per Auto auf dem Weg von Mission Bay nach Devonport und nur im Stau standen, sind wir dann nicht hingegangen, weil wir unser Auto erst gar nicht losgeworden waeren. Diesmal sind wir mit der Faehre rueber.

Silke haette einen Anfall bekommen, aber auch Thomas konnte es am Anfang nicht so recht geniessen, weil es Sonntag abend voellig ueberfuellt war. Tausende von Asiaten auf einem Haufen, Millionen von Fressstaenden (und wir als Pseudo-Kiwis ohne Bargeld in der Tasche, deshalb hat es nur fuer 3 vietnamesische Sommerrollen gereicht).

Man konnte sich auch eine eigene Laterne kaufen wie beim Sankt Martins Umzug oder einen schicken Reisfeldhut (s.o.), den Thomas auf keinen Fall haben wollte und dann doch ganz toll fand.

I`ve got knits


Graffiti Sprayer sind out, es lebe das Knitting Graffiti!

Hier in Devonport gibt es an einigen Orten Strickbaender um das Gelaender am Faehrterminal, am Supermarkt oder an Baeumen.

Mittlerweile gab es sogar einen Bericht darueber in der North Shore Times (das oertliche Kaeseblaettchen). Es handelt sich hier um eine Gruppe, die anonym bleiben moechte und einfach Spass am knitting hat.

Im Gegensatz zu einem gespruehten Graffitibild kann man das Strickband einfach abschneiden, sodass keine Sachbeschaedigung vorliegt.

Kann man in Frankfurts U-Bahnen ruhig auch einfuehren...

http://knittygraffity.blogspot.com/2009_05_01_archive.html

Ein Deutscher in den Schlagzeilen

Wer findet den Unterschied in der Berichterstattung zwischen einer deutschen und einer neuseelaendischen Schlagzeile?

Quelle Spiegel Online: Deutscher Gecko-Schmuggler muss in Haft

Ein deutscher Wilddieb ist in Wellington zu mehreren Wochen Haft verurteilt worden, weil er über ein Dutzend lebendige Grüngeckos außer Landes schmuggeln wollte. Die Eidechsen sind äußerst selten und haben einen immensen Marktwert.

Wellington - Der 55-jährige Angeklagte wurde am Mittwoch in Neuseeland zu 15 Wochen Haft verurteilt. Der eigentlich in Uganda lebende Deutsche war vor gut zwei Wochen in der neuseeländischen Hafenstadt Christchurch bei dem Versuch erwischt worden, 16 vom Aussterben bedrohte Geckos außer Landes zu schmuggeln. Wildschützer fanden die Reptilien in Plastikröhrchen verpackt in seinem Rucksack und verhafteten den Mann.

Die äußerst seltenen Schmuck-Grüngeckos aus ihrer natürlichen Umgebung zu entfernen, ist strengstens verboten. Die Tiere haben der Wildschutzbehörde zufolge einen Wert von umgerechnet rund 100.000 Euro. Der Anwalt des Deutschen erklärte, sein Mandant sei als Kurier missbraucht worden. Richterin Jane Farish sah es hingegen als erwiesen an, dass der Deutsche ein vorsätzliches Vergehen beging.

Der 55-Jährige arbeitete den Ermittlern zufolge mit zwei Komplizen aus der Schweiz und Mexiko zusammen. Die beiden hatten die Tiere auf der Otago-Halbinsel gefunden, eingesammelt und ihm übergeben. Sie bekannten sich schuldig und sollen Ende des Monats verurteilt werden.

Erst im Januar war ein Deutscher mit Dutzenden Geckos in der Unterhose bei der Ausreise erwischt worden. Er wurde zu 14 Wochen Haft verurteilt.

Quelle NZ Herald: Man jailed over gecko theft

A man who admitted trying to smuggle 16 protected jewelled geckos out of New Zealand was today sentenced to 15 weeks imprisonment.

Manfred Walter Bachmann, a German resident of Kampala, Uganda, will be immediately deported upon his release from prison.

Bachmann was carrying the geckos inside pieces of plastic pipe in his backpack when arrested by the Wildlife Enforcement Group in Christchurch on February 14.

He last month admitted two charges under the 1953 Wildlife Act and faced the maximum of six months of imprisonment on each charge.

Bachmann argued that he was duped into his role in the operation but at Christchurch District Court today Judge Jane Farish said she did not accept this.

Judge Farish said that given the value of the geckos - worth up to $200,000 in Europe - perhaps the penalty needed to be increased to deter this type of crime.

"I do need to make it abundantly clear to you that commercial trafficking of protected species is dealt with in a serious way in New Zealand."

If creatures such as these were not protected they could face extinction, Judge Farish said.

She said the way the geckos were packaged in tubes for smuggling was not humane and "pretty appalling".

Two other men arrested after the geckos were found on Bachmann also appeared in Christchurch District Court today in a separate hearing.

They were accused of taking the geckos from the Otago Peninsula.

Thomas Benjamin Price, 31, a stockbroker from Gallen, Switzerland, pleaded guilty to a charge of possession of absolutely protected wildlife and a charge against him of hunting absolutely protected wildlife was withdrawn

Gustavo Eduardo Toledo-Albarran, a 28-year-old chef from Carranza, Mexico, admitted hunting absolutely protected wildlife and the charge of possessing absolutely protected wildlife was withdrawn.

The men are being held in custody until March 29 when they will be sentenced.

Judge David Saunders said a short term of imprisonment or substantial fines could be expected in the case of both men.

In der neuseelaendischen Berichterstattung duerfen Namen genannt werden.

Name surpression, also Namensunterdrueckung, ist ein ganz grosses Thema hier grad, was in Deutschland voellig uninteressant waere, da sowieso nie die vollen Namen genannt werden.

Bei einem Unfallopfer z.B. darf der Name erst genannt werden, wenn die Angehoerigen informiert sind, immerhin...