Montag, 5. April 2010

Auckland Seafood School, 24.03.10


Ich wusste nicht so recht, ob ich mich ueber die Gewinnbenachrichtigung vom Weekend Magazin freuen sollte. Es ist natuerlich toll, wenn man mal was gewinnt, aber als Claudi damals die Round-the-World Flugtickets gewonnen hatte, hat sie sich sicher mehr gefreut.

Wer mich gut kennt, weiss, dass ich mit kochen nicht allzu viel am Hut habe (dann schon lieber backen oder Salate machen), aber Thomas hat sich sehr gefreut, als ich ihm erzaehlt habe, dass ich einen Kochkurs bei der Auckland Seafood School fuer 2 Personen gewonnen habe, und natuerlich konnte er dann nicht alleine hingehen.

Die Seafood School befindet sich oberhalb des Auckland Fish Markts (Zufall? J) und wir haben uns fuer „vietnamese“ entschieden, leichte Kueche mit frischen Gewuerzen.

Die erste Stunde haben wir im Hoersaal gesessen, wo uns unser chef John Campbell gezeigt hat, wie es geht, und danach durften wir es in 4er-Gruppen nachkochen. Und wer haette es gedacht: Es hat Spass gemacht!!

Unsere Mitkoechinnen waren sehr nett, und Thomas hat es geschafft, den Fisch genau richtig zu braten. Es gab:

  • Poached Seafood with a salad of Coconut, fresh Herbs and Tamarind
  • Crispy skinned Fish (Snapper) with Mushrooms, Ginger and tropical Fruit Salsa
  • Crunchy Vietnamese Vegetable Salad

Ueberall waren Koriander und Minze dran, sehr lecker, vor allem die Tropical Fruit Salsa, die eigentlich nur Beilage zum Fisch ist, kann man gut als Sommersalat machen.

Bei meinem Gewinn war noch das Kochbuch der Auckland Seafood School dabei, vielleicht werde ich dann doch mal was nachkochen.

80 NZD pro Person kostet der abend eigentlich und ist damit garnicht soo teuer fuer ein 3-Gänge-Menue mit einem Glas Wein und einem Lemon Sorbet zum Nachtisch.

MIC


Donnerstag, 25. März 2010

Der Winter naht...


Sorry wg. der schlechten Qualität, aber sie lief, ich lief & das Foto ist mit dem Handy gemacht...

...Mit großen Schritten. Morgens ist es jetzt schon recht kühl, mit kurzen Ärmeln friere ich schon auf meinem Fahrrad, wenn ich zur Fähre fahre... Und der Sattel von meinem Fahrrad war auch schon ein, zwei Mal mit Tau überzogen. Die Kiwis holen schon mal ihre Wintersachen aus dem Schrank, wie auf dem Foto oben die Studentin auf dem Weg in die Uni, mit Wollpullover, Schal & Pudelmütze.

Auf dem nächsten Bild ist dann allerdings die selbe Studentin auf dem Weg zur Uni zu sehen, nur halt "unnerum". Die Winter hier haben doch etwas Schönes, oder? ;-)

Dienstag, 23. März 2010

Animoto, die Zweite...

Nachdem alle Meinungen meinen Verdacht bestätigt haben, daß mein erster Versuch "zu schnell" war, sprich zu viele Bilder für ein 30-Sekunden-Video hatte, habe ich es nochmal überarbeitet und eine weniger stressende Musik dazu ausgesucht. Ist es so besser?



Create your own video slideshow at animoto.com.

Montag, 22. März 2010

Bilderrätsel


Heute haben wir mal ein kleines Rätsel für Euch, ich bin gespannt, ob jemand weiß, was auf dem Bild zu sehen ist... Tipp von mir: Die Lösung steht in einem der Posts von diesem Monat :-)

Sonntag, 21. März 2010

Neugier

Jetzt muss ich doch aber nochmal neugierig sein, auch wenn sich auf meinen letzten Aufruf, dass die uns unbekannten Leser sich doch bitte mal outen möchten, lediglich eine 'Stammleserin' gemeldet hat. Danke nochmals hierfür, Cathy :-)

Ich schaue ja immer mal wieder in die Liste unserer Besucher und habe mittlerweile auch begriffen, dass sich der jeweils einzige Besucher aus u.a. Tschechien, Schweden oder Russland nur verirrt hatte, sprich über eine Google-Suche oder ähnliches in unserem Blog gelandet ist. Aber dann gibt's ja auch noch die, die regelmäßig reinschauen. Zwei von denen wohnen unter anderem in Jersey City, NJ und Mountain View, California. Und wenn jemand regelmäßig liest, vermute ich, dass derjenige irgendeinen Bezug zu uns hat, denn soo spannend ist das, was wir schreiben ja nun auch nicht, oder?

Wenn eine/r von den beiden also dies hier lesen sollte - ich schreib's auch gleich nochmal auf Englisch, obwohl ich annehme, dass beide deutsch können (sonst würden sie wohl nicht so oft vorbei schauen...) - bitte, bitte, verratet mir doch mal wer Ihr seid, bzw. warum Ihr uns lest!

Hey readers from Mountain View, CA and Jersey City, NJ, please, please let us know who you are, curiosity is killing me...

Falls jedoch jemand von Euch da draußen jemanden kennen sollte, der in einer der beiden Städte lebt und Ihr dadurch eine Idee habt, wer das sein könnte - ich nehme sogar anonyme Hinweise entgegen... :-)


Dienstag, 16. März 2010

Das Leben der Anderen

Depp, der ich ja manchmal bin, hab ich letztes Jahr auf Fiji mein mobile (oder Handy, wie man ja auf deutsch sagt ;-)  ) im Hotel unter'm Kopfkissen liegen lassen. Na ja, vielleicht auch doch nicht, das Zimmermädchen hat jedenfalls behauptet, sie hätte dort keines gefunden.... Aber egal.

Seitdem habe ich ja mit Michi's mittlerweile mindestens 6-7 Jahre alten Siemens M55 rumgehampelt, ohne mp3-Player, ohne Kamera, ohne WAP & Internet, man konnte damit tatsächlich nur Telefonieren und Texten, also SMS schreiben. Das langt ja eigentlich auch, aber manchmal ist es halt doch schön, mal eben einen Schnappschuss mit dem Mobile machen zu können, wenn man gerade mal keine Kamera dabei hat - ich weiß, das kommt bei uns selten vor...

Und da hier die Dinger (vor allem die mit Kamera) doch verhältnismäßig teuer sind, hab ich mir bei eBay in Deutschland das gleiche Modell ersteigert, wie es wohl immer noch auf Fiji unterm Kopfkissen liegt. Für nur EUR 15,50 plus Porto! Ein Schnäppchen, oder? Und Hanka, Michi's neue Praktikantin, hat es mir jetzt aus D mitgebracht und seit gestern habe ich es endlich.

Groß war die Freude! Vor allem aber darüber, daß mir die Vorbesitzerin ALLE ihr SMS, Fotos und Telefonnummern draufgelassen hat! Da kann man ja schon zu so'ner Art 'virtuellem Voyeur' werden :-) Wir hatten gestern im Auto auf der Fahrt nach Takapuna jedenfalls einen Heidenspaß! Wir wissen jetzt quasi alles von Andrea, von Inga, von der anonymen Freundin, die die Empfängerin immer nur 'Maus' nennt, sei es die Tatsache, daß der Vorbesitzerin von der Telekom fast das Handy gesperrt wurde (...bitte zahlen Sie deshalb unverzüglich EUR 94,80, sonst sehen wir uns gezwungen...), die Vorbereitungen für's Weihnachtsessen (... du möchtest bitte eine Suppe machen, sagt Mama...) oder aber die Eileiter-Schwangerschaft der besten Freundin (...muss wahrscheinlich eine Ausschabung gemacht werden...). Wenn wir jetzt noch von den ganzen Leuten auf den Fotos die Namen wüssten und dadurch den einzelnen Ereignissen noch Gesichter würden zuordnen können... Aber man kann leider nicht alles haben :-(

In diesem Sinne, falls Ihr mal Euer gebrauchtes Mobiltelefon verschachert, räumt es vorher einfach leer, sonst kommt noch irgendein Witzbold auf die Idee, alles, was er darauf findet, zu bloggen...  T°

Samstag, 13. März 2010

Rainbow's End

Eigentlich sind wir ja keine Freunde von Vergnügungsparks, zu voll, zu laut, zu teuer und aus dem Alter, in dem man sich in irgendwelche komischen "Fahrgeschäfte" setzt, bin ich ja nun auch schon länger raus. Und unser lokaler "Theme Park", Rainbow's End, soll laut Aussage des 11-jährigen Sohnes von Freunden sowieso sehr langweilig sein (O-Ton Michel: Die Lochmühle ist besser als Rainbow's End, eigentlich ist alles besser als Rainbow's End...). Wer aus dem Rhein-Main-Gebiet kommt, kennt sicher die Lochmühle - warum dann also Rainbow's End?

Aber, Michi hatte neulich eine Einladung im Posteingang, die Touristiker zum kostenlosen Eintritt an einem der vier "Night Ride"-Samstage im März berechtigt. Night Ride heißt in diesem Fall, dass der Park bis 23:00h geöffnet ist und zusätzlich noch zwei Bands spielen. Und wie's der Teufel so will, war eine davon Clap Clap Riot, eine Band, die wir beide (wie regelmäßige Leser sicher schon mitbekommen haben) sehr mögen. Also, nix wie raus mit der Anmeldung und dann da hin!

Wie groß Auckland flächenmäßig, haben wir dann heute auf dem Weg wieder mal gemerkt, Rainbow's End liegt nämlich 40 km von Devonport entfernt - ist aber immer noch in Auckland...

Es ist halt ein Vergnügungspark, wie alle anderen auch, vielleicht etwas kleiner, mir fehlen da die Vergleichsmöglichkeiten. Achterbahn, Freefall-Turm, 180°-Kino, Wasserbahn, was es da halt immer so gibt. Aber wir waren ja sowieso in erster Linie wegen Clap Clap Riot da.

Die Vorgruppe war eher uninteressant, ein Duo (Gitarre & Gesang), das nur Covers gespielt hat, also sind wir ein bißchen rumgewandert, haben einen kleinen Snack zu uns genommen (Die schlechtesten Fish & Chips meines Lebens, dagegen waren sogar die in Lake Tekapo richtig gut!) und liefen so ziellos vor uns hin. Und plötzlich waren wir bei der Achterbahn, dem "Corksrcew Coaster", mit Looping und 'ner Doppel-Schraube. Und dann passierte das Unglaubliche, wir sind tatsächlich damit gefahren! Wenn mir das vorher jemand gesagt hätte, hätte ich erwidert, dass er wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank habe. Zum letzten Mal bin ich ziemlich genau vor 30 Jahren in so ein Ding gestiegen - aber heute fand ich es klasse! Und das sogar, obwohl es mittlerweile geregnet hat und wir schon recht nass geworden sind. Jetzt wird Leon sicher enttäuscht sein, denn die letzten Male auf der Dippemess wollt er immer so gerne mit mir fahren, aber ich habe mich geweigert. Und alleine wollte er nicht. Aber bei der nächsten Gelegenheit bin ich dann vielleicht doch dabei...

Clap Clap Riot haben danach ihr wie gewohnt kurzes, doch gutes 40-Minuten-Set gespielt, der Sänger hat sich endlich mal die Haare geschnitten, sonst alles wie immer. allerdings nur 4 Leute vor der Bühne (2 davon waren wir...), das kommt eben davon, wenn man in einem Vergnügungspark spielt, da gehen die Leute halt nicht hin, um sich Bands anzuschauen. Dementsprechend gab's auch keine Zugabe und wir konnten gleich wieder zur Achterbahn für die zweite Runde, yay!

Alles in allem fand ich Rainbow's End jetzt gar nicht so schlecht, die Kombination aus Achterbahn, 'nem Konzert und noch ein paar anderen "Rides" war sogar richtig gut. T°


Rückblick: Rotorua, die 5te...

Wir waren ja letztes Wochenende wieder mal in Rotorua, der neuseeländischen Hochburg der Fun & Adrenalin-Aktivitäten, haben es aber diesmal etwas ruhiger angehen lassen und mehr so das "Senioren-Programm" absolviert... :-)
Die Hinfahrt war (wie immer, wenn man Freitags aus Auckland wegfährt) mal wieder eine Herausforderung, wir haben wieder ewig im Stau gestanden und waren gute 4 1/2 Std. unterwegs, für schlappe 235 km, wohlgemerkt. Als wir dann endlich im 124 on Brunswick, einem sehr schönen B&B, ankamen, hatte ich mir ein Bier redlich verdient.

Unsere Hosts, Lyndsay und Jonathan haben uns auch schon mit Bier & Wein erwartet. Jonathan ist seit ca. 40 Jahren Fotograf, da gab es natürlich gleich ein Thema, und die Touristik-Branche verbindet ja sowieso, und so wurde es noch ein sehr netter Abend.
Samstag morgen, nach einem Klasse-Frühstück ging's dann los mit den No-Adrenalin-Activities, zuerst mal ein Spaziergang in den Redwoods, die wir beide noch nicht kannten. Das ist ein Wald aus kalifornischen Sequoia-Bäumen, leider habe ich mich nicht wirklich darüber informiert, warum die dort wachsen. Wahrscheinlich haben die Engländer die eingeführt, als sie so ziemlich alle Kauri Trees, die einheimischen Baumriesen, gefällt hatten. Leider bin ich immer noch nicht wirklich in der Lage, einen Wald und die sich darin ergebende Lichtstimmung auch nur einigermaßen gut fotografisch festzuhalten...
Danach sind wir dann zum Mittagessen an Bord der Lakeland Queen gegangen, einen Raddampfer, der auf dem Lake Rotorua alle möglichen Cruises (Breakfast, Lunch, High Tea, Dinner und was weiss ich nicht alles...) anbietet. 2 Stunden Lake Cruise, war für meinen Geschmack ein bisschen zu lang und das Buffet war auch eher Durchschnitt - wenn überhaupt... Falls also mal einer von Euch diese Cruise machen möchte, die einstündige Variante ab 13:00h ist sicher ganz ok, 2 Std. dann eher langweilig.
Abends dann Te Po, hat nix mit Ärschen zu tun, sondern ist maori und heißt "Die Nacht" und ist eine der vielen Möglichkeiten, in Rotorua die Maori-Kultur zu erleben. Zuerst gibt es ein wenig Folklore, natürlich werden die Frauen (wie überall) genauso zum Poi-Tanz auf die Bühne gebeten, wie anschließend die Männer zum Haka, dem Kriegstanz der Maori.
copyright: Te Puia
Danach gibt's traditionelles Essen aus dem Hangi, dem Erdofen der Maori, der hier auch mit Erdwärme betrieben wird. Hier liegt der wohl größte Unterschied zu anderen Anbietern, das Essen wird am Tisch serviert und man muss sich nicht mit 300 Anderen am Buffet anstellen. Überhaupt hatte der gesamte Raum eine wesentlich angenehmere Atmosphäre als z.B. im Tamaki Village, wo quasi das Gleiche geboten wird. Und nach dem Essen gibt's noch einen kurzen Spaziergang zum Pohutu-Geysir, der (wunderschön illuminiert) wie auf Befehl seine Fontäne in den Nachthimmel schiesst. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung - und vollkommen ohne Adrenalin-Ausschüttung :-)
Sonntags waren wir dann in Hell's Gate, einem anderen geothermalen Maori-Kultur-Dingens und haben uns nach einem Bad im Mud- sowie im Schwefel-Pool eine halbe Stunde massieren lassen.

Die traditionelle Maori-Massage heißt Miri Miri und hat sich in meinen Augen nicht so wirklich von anderen, z.B. Thai-Massagen, unterschieden. Das könnte aber eventuell auch daran gelegen haben, daß der Maori-Spirit nicht wirklich gut rüberkam, wir wurden nämlich von einer Asiaten und einer Pakeha (maori für 'weiße Neuseeländerin', wertungsfrei) massiert... Anyway, nach so einer Schlamm-Schwefel-Massage-Session ist man wirklich tiefenentspannt.
Danach waren wir noch ein wenig Seen gucken, rund um Rotorua gibt's ja 11 Stück (oder sogar 16?), aber das Wetter wurde langsam ungemütlich. Kalte "Southwesterlies" (fiese, böige Winde direkt aus der Antarktis) haben dann dazu geführt, das wir keine Lust zu unserer einzigen geplanten Adrenalin-Activity mehr hatten - dem Zorb. Aber, das hatten wir ja bei unserem letzten Rotorua-Besuch schon gemacht, deshalb war das nicht sooo schlimm. Und Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben, oder? Wir kommen ja bestimmt nochmal wieder...

Donnerstag, 11. März 2010

Ja ja, die Kiwis, ein komisches Volk

Neuseeland

Höchstgebot für Flaschengeist

Gruseliges Angebot: Eine Neuseeländerin hat im Internet zwei Flaschengeister versteigert. Der Ansturm auf die Seelen der Verstorbenen war groß. Dutzende boten mit, das Höchstgebot lag bei knapp 1500 Euro.

Wellington - In Zeiten der Krise ist Kreativität gefragt. Um auf unkonventionelle Weise zu mehr Geld zu kommen, erzählte die Neuseeländerin Avie Woodbury folgende Geschichte: In den zwanziger Jahren lebten ein alter Mann und ein kleines Mädchen in dem Haus, dass heute der Dame selbst gehört. Das ungleiche Paar verstarb und geisterte fürderhin durch das Gebäude. Um dem Treiben ein Ende zu bereiten, habe sie sich entschlossen, die Geister einzufangen und in zwei Glasfläschchen zu sperren, erklärte Woodbury.

Jetzt will die umtriebige Australierin ihren Schatz an den Meistbietenden verkaufen - nicht ohne die Fläschchen zuvor in Heiliges Wasser zu tauchen, um die Energie der Geister einzudämmen, wie sie versicherte.

Die Auktion endete am Montagabend Ortszeit mit einem Höchstgebot von 2830 Neuseeländischen Dollar (rund 1445 Euro). Die Auktion der Geister verzeichnete mehr als 214.000 Seitenaufrufe, es gab Dutzende Nachfragen während der Auktion auf der Website Trademe.

Doch nichts ist umsonst: Woodbury erklärte, sie habe von ihrem Gewinn noch eine Gebühr für "die Geisteraustreibung" abziehen müssen. Der Rest des Geldes soll aber für einen guten Zweck verwendet und der Tierschutzgruppe Society for the Prevention of Cruelty to Animals übergeben werden.

Quelle: Spiegel online

Sonntag, 7. März 2010

Tirau - The Wellblech Capitol of the World?

Hallo, meine lieben Lesefrösche! (Ich weiß, das ist ein Ausdruck des von mir sehr geschätzten Max Goldt & er hat sicher das Copyright daran - aber ich mag ihn einfach so gerne... Und wenn er ein Problem damit hat, daß ich seine Ausdruck dann und wann benutze, darf er mich gerne darauf ansprechen...)

Heute mag ich Euch nicht mit unserem x-ten Besuch in Rotorua langweilen, sondern möchte Euch statt dessen lieber einen kleinen Aufsatz über das Städtchen Tirau schreiben.

Wir sind dort schon oft durchgefahren, es liegt halt am State Highway No. 1 zwischen Rotorua und Cambridge, der wichtigsten (einzigen?) Nord-Süd-Verbindung auf der Nordinsel. Bekannt ist der Ort dafür, daß die dortige i-Site (das Touri-Informations-Center) in einem Wellblechbau in Form eines Hundes untergebracht ist.

Auch die öffentlichen Örtlichkeiten befinden sich dort, weshalb der Hund als Anlaufstelle sowohl bei Kiwis als auch bei Touris sehr beliebt ist. Beim Durchfahren ist mir allerdings schon öfter aufgefallen, daß es dort noch mehr Tiere gibt.

Heute haben wir dort zum ersten Mal angehalten, vom Hunger geplagt - aber auch, um uns endlich mal in Ruhe den Hund anschauen zu können. Und siehe da, direkt daneben liegt ein Schaf! Natürlich aus Wellblech... (falls Eine/r von Euch mal das englische Wort für Wellblech benötigt, es heißt "corrugated galvanised iron"). Im Schaf befindet sich übrigens ein Souvenirgeschäft...

Und neben dem Schaf war eine Autowerkstatt - auch mit einem Wellblech-Schild!

Aber halt, da ist ja gar kein Tier drauf! Es scheint also auch ohne Tier zu gehen, obwohl die meisten Ladenbesitzer auf Tiere als Werbeträger schwören:

Ich habe keine Ahnung, warum in diesem Ort so viele Schilder bzw. Häuser aus Wellblech und/oder in Tierform sind, verspreche Euch aber, es für Euch (und natürlich auch für mich) herauszufinden.

Wer mir sein ehrliches Interesse an der Auflösung übermittelt, wird von mir auf dem Laufenden gehalten. Alle anderen dürfen aber auch weiterhin in unserem Blog stöbern ;-) T°

Donnerstag, 4. März 2010

Office Shout

Ich weiss nicht, ob man das in D kennt, aber hier gibt es relativ häufig die Möglichkeit, in Lokalen/Bars/Restaurants seine Visitenkarte in einen Behälter zu werfen, aus dem dann sogenante "Office Shout"-Gewinner gezogen werden. Das bedeutet, daß der Gewinner und (im Optimalfall für den Laden möglichst viele) seine(r) Kollegen nach der Arbeit dorthin gehen und die $50.00 Bar Tab - oder was auch immer es sonst zu gewinnen gibt - vertrinken und möglichst noch mehr Geld dort lassen.

Heute erhielt ich eine E-Mail von Goode Brothers, einem Lokal in Takapuna, in dem ich erst einmal essen war, daß ich den Office Shout gewonnen habe, $50.00 für Getränke plus 2 Pizzas, einzulösen heute ab 16:00h.

Unglücklicherweise hatte ich bei meinem ersten Besuch dort keine Firmen-Visitenkarten einstecken, sondern nur meine Private, weshalb ich erst um 1/2 Sieben von meinem Gewinn erfahren habe. Und jetzt wurde es natürlich schwierig, so kurzfristig noch "Kollegen" zu organisieren, zumal ja heute auch noch die QM 2 zu Besuch in Auckland war & nicht wenige Leute das Spektakel der Abfahrt um 20:00h miterleben wollten. also "mussten" wir zu zweit hin :-)

Pizza war durchwachsen, wie (fast) alle Pizzas hier in diesem Land, außer bei Gina's, aber zu zweit $50.00 zu vertrinken, wenn auch noch einer fahren muss, ist gar nicht soo einfach. Wir haben nur 44.00 geschafft, dann war Schluß. Aber, wir haben natürlich beide wieder unsere Visitenkarte eingeworfen :-)



Mittwoch, 3. März 2010

Thomas übt fuer Asien

Chinese Lantern Festival




  Der Vollmond ging etwas unter bei so viel Beleuchtung


  Sieht eher nach Weihnachten als nach Sommer aus
(aber ist das nicht mittlerweile das gleiche?? :-) )

Am Wochenende war mal wieder Lantern Festival. Nachdem wir letztes Jahr mit meinem Vater zufaellig daran vorbeigekommen sind, allerdings per Auto auf dem Weg von Mission Bay nach Devonport und nur im Stau standen, sind wir dann nicht hingegangen, weil wir unser Auto erst gar nicht losgeworden waeren. Diesmal sind wir mit der Faehre rueber.

Silke haette einen Anfall bekommen, aber auch Thomas konnte es am Anfang nicht so recht geniessen, weil es Sonntag abend voellig ueberfuellt war. Tausende von Asiaten auf einem Haufen, Millionen von Fressstaenden (und wir als Pseudo-Kiwis ohne Bargeld in der Tasche, deshalb hat es nur fuer 3 vietnamesische Sommerrollen gereicht).

Man konnte sich auch eine eigene Laterne kaufen wie beim Sankt Martins Umzug oder einen schicken Reisfeldhut (s.o.), den Thomas auf keinen Fall haben wollte und dann doch ganz toll fand.

I`ve got knits


Graffiti Sprayer sind out, es lebe das Knitting Graffiti!

Hier in Devonport gibt es an einigen Orten Strickbaender um das Gelaender am Faehrterminal, am Supermarkt oder an Baeumen.

Mittlerweile gab es sogar einen Bericht darueber in der North Shore Times (das oertliche Kaeseblaettchen). Es handelt sich hier um eine Gruppe, die anonym bleiben moechte und einfach Spass am knitting hat.

Im Gegensatz zu einem gespruehten Graffitibild kann man das Strickband einfach abschneiden, sodass keine Sachbeschaedigung vorliegt.

Kann man in Frankfurts U-Bahnen ruhig auch einfuehren...

http://knittygraffity.blogspot.com/2009_05_01_archive.html

Ein Deutscher in den Schlagzeilen

Wer findet den Unterschied in der Berichterstattung zwischen einer deutschen und einer neuseelaendischen Schlagzeile?

Quelle Spiegel Online: Deutscher Gecko-Schmuggler muss in Haft

Ein deutscher Wilddieb ist in Wellington zu mehreren Wochen Haft verurteilt worden, weil er über ein Dutzend lebendige Grüngeckos außer Landes schmuggeln wollte. Die Eidechsen sind äußerst selten und haben einen immensen Marktwert.

Wellington - Der 55-jährige Angeklagte wurde am Mittwoch in Neuseeland zu 15 Wochen Haft verurteilt. Der eigentlich in Uganda lebende Deutsche war vor gut zwei Wochen in der neuseeländischen Hafenstadt Christchurch bei dem Versuch erwischt worden, 16 vom Aussterben bedrohte Geckos außer Landes zu schmuggeln. Wildschützer fanden die Reptilien in Plastikröhrchen verpackt in seinem Rucksack und verhafteten den Mann.

Die äußerst seltenen Schmuck-Grüngeckos aus ihrer natürlichen Umgebung zu entfernen, ist strengstens verboten. Die Tiere haben der Wildschutzbehörde zufolge einen Wert von umgerechnet rund 100.000 Euro. Der Anwalt des Deutschen erklärte, sein Mandant sei als Kurier missbraucht worden. Richterin Jane Farish sah es hingegen als erwiesen an, dass der Deutsche ein vorsätzliches Vergehen beging.

Der 55-Jährige arbeitete den Ermittlern zufolge mit zwei Komplizen aus der Schweiz und Mexiko zusammen. Die beiden hatten die Tiere auf der Otago-Halbinsel gefunden, eingesammelt und ihm übergeben. Sie bekannten sich schuldig und sollen Ende des Monats verurteilt werden.

Erst im Januar war ein Deutscher mit Dutzenden Geckos in der Unterhose bei der Ausreise erwischt worden. Er wurde zu 14 Wochen Haft verurteilt.

Quelle NZ Herald: Man jailed over gecko theft

A man who admitted trying to smuggle 16 protected jewelled geckos out of New Zealand was today sentenced to 15 weeks imprisonment.

Manfred Walter Bachmann, a German resident of Kampala, Uganda, will be immediately deported upon his release from prison.

Bachmann was carrying the geckos inside pieces of plastic pipe in his backpack when arrested by the Wildlife Enforcement Group in Christchurch on February 14.

He last month admitted two charges under the 1953 Wildlife Act and faced the maximum of six months of imprisonment on each charge.

Bachmann argued that he was duped into his role in the operation but at Christchurch District Court today Judge Jane Farish said she did not accept this.

Judge Farish said that given the value of the geckos - worth up to $200,000 in Europe - perhaps the penalty needed to be increased to deter this type of crime.

"I do need to make it abundantly clear to you that commercial trafficking of protected species is dealt with in a serious way in New Zealand."

If creatures such as these were not protected they could face extinction, Judge Farish said.

She said the way the geckos were packaged in tubes for smuggling was not humane and "pretty appalling".

Two other men arrested after the geckos were found on Bachmann also appeared in Christchurch District Court today in a separate hearing.

They were accused of taking the geckos from the Otago Peninsula.

Thomas Benjamin Price, 31, a stockbroker from Gallen, Switzerland, pleaded guilty to a charge of possession of absolutely protected wildlife and a charge against him of hunting absolutely protected wildlife was withdrawn

Gustavo Eduardo Toledo-Albarran, a 28-year-old chef from Carranza, Mexico, admitted hunting absolutely protected wildlife and the charge of possessing absolutely protected wildlife was withdrawn.

The men are being held in custody until March 29 when they will be sentenced.

Judge David Saunders said a short term of imprisonment or substantial fines could be expected in the case of both men.

In der neuseelaendischen Berichterstattung duerfen Namen genannt werden.

Name surpression, also Namensunterdrueckung, ist ein ganz grosses Thema hier grad, was in Deutschland voellig uninteressant waere, da sowieso nie die vollen Namen genannt werden.

Bei einem Unfallopfer z.B. darf der Name erst genannt werden, wenn die Angehoerigen informiert sind, immerhin...


Sonntag, 28. Februar 2010

Tsunami Warning

Heute morgen habe ich gleich nach dem Wachwerden erfahren, dass nach dem Erdbeben vor Chile auch für NZ eine Tsunami-Warnung herausgegeben worden ist. Bei uns am North Head, dem Berg, der den Eingang zum Waitemata Harbour überragt, sollte der Tsunami um 10:52h ankommen. Wir also unsere Kameras geschnappt und los, irgendwann wollen wir ja schließlich auch mal "Press Photographer of the Year" werden :-)

Das Ganze war übrigens total sicher, die angekündigte Welle sollte eine Höhe von ungefähr einem Meter haben und der North Head ist 65 m hoch, wir haben uns also keineswegs in Lebensgefahr begeben.

Als wir ankamen, waren schon viele Leute da, Familien mit kleinen Kindern, auch vereinzelte Picknickkörbe und -decken. Das Fernsehen natürlich auch, also haufenweise Menschen dort oben. Anders sah es unten aus, wie hier auf dem Bild gut zu erkennen ist, Cheltenham Beach (der Strand, an dem wir normalerweise schwimmen gehen) war menschenleer, und das bei 28°...

Sehr schön fand ich die beiden schaulustigen Möwen :-)

Der Waitemata Harbour war vorsichtshalber evakuiert worden, das heißt, dass alle größeren bis richtig großen Schiffe und Boote raus in den Hauraki Golf gefahren sind und dort in sicherem Abstand zum Land gewartet haben. Unter Diesen Schiffen war auch die Princess Dawn, ein Kreuzfahrtschiff mit einer Kapazität von 2000 Passagieren, die in der Hafeneinfahrt lag und abwartete, was denn da noch kommen würde...

Die Princess Dawn zwischen North Head und Bastion Point

Ja, so lungerten wir dort eine halbe Stunde herum und schauten, dann war es 10:52h und auf einmal...

... passierte nichts! 10:53h kam und ging, es wurde 11:00h und nichts ist passiert. Vielleicht hat man als anerkannter Tsunami-Experte anhand von bestimmten Veränderungen im Wellen-Gekräusel erkennen können, wann der Tsunami kam, aber für uns Laien war da nix auszumachen. also keine spektakulären Fotos und kein Press Photography of the Year Award...

Wir sind dann nochmal um den Berg rumgestrolcht und haben nochmal ein paar Bilder von Devonport und der Skyline gemacht, das sah heute mal so aus:

Rechts vorne Devonport, links hinten Auckland, ist es net schee?

Ja und dann wollten wir noch warten, bis die Dawn Princess sich wieder in den Hafen begibt, um noch ein paar Bilder von ihr vor der Skyline zu schießen, was man normalerweise nicht gut kann, da die Kreuzfahrtschiffe in der Regel zwischen 7 und 8:00h morgens ankommen und dann das Licht ganz anders ist (bzw. wir noch in den Federn liegen...), mussten dann aber erfahren, dass sie auf einer Sandbank festsitzt und erst bei auflaufendem Wasser wieder freigeschleppt werden kann. Also gibt's davon dann auch keine Bilder :-), war aber trotzdem ein schöner Morgen, den wir sonst wahrscheinlich nur verschlafen hätten                      T°





Samstag, 27. Februar 2010

Statistics II - Für Fortgeschrittene

Nachdem ich jetzt ja schon seit geraumer Zeit erfassen lasse, wieviele Menschen sich so hier in unserem Blog herumtreiben, habe ich mir heute mal die Mühe gemacht, das Ganze etwas genauer auszuwerten.
Neben der Tortenstückgrafik (die Euch ja schon von meiner ersten statistischen Erhebung bekannt sein sollte) welche einen Überblick über die Herkuftsländer der Blogbesucher bietet, gibt es natürlich noch etliche andere Möglichkeiten der Auswertung. An dieser Stelle aber erstmal ein herzliches "Willkommen!" an unsere neuen Besucher aus Schweden, Frankreich und der Tschechischen Republik!
Dear visitors from foreign countries, we'd like to know who you are and appreciated if you'd send us some info about yourself and how and why you visited our Blog.
Das gilt natürlich auch für Besucher aus D, zeigt Euch, wir wollen wissen, wer Ihr seid! Raus aus der anonymen Masse!
Ich habe mir heute mal etwas genauer angeschaut, über welche Seiten die Besucher auf unsere Seite gelangt sind und musste feststellen, daß Google Bildsuche anscheinend ein sehr häufig genutztes Tool ist. Ich persönlich habe es (glaube ich) allerdings noch nie benutzt. Leider kann man nur in ca. einem Drittel aller Fälle erkennen, wonach der jeweilige User gesucht hat, aber ganz weit vorne bei den Suchergebnissen (mit 7 Suchen!) sind Fotos von der "Boobs on Bikes"-Parade. Ob die Jungs nicht eigentlich doch etwas ganz anderes als unseren Blog gesucht haben?
Einer unserer Besucher hat sich den gesamten Blog per Google Translate ins Englische übersetzten lassen - und ich muss sagen, so schlecht ist die Übersetzung garnicht.
Wenn man in Google "Busfahrer + Verdienst" eingibt, landet man übrigens genauso bei uns wie bei den Suchworten "Kiwi + Treibhauseffekt". Schon interessant, was die Leute so alles suchen. Auch das von mir erfundene (dachte ich zumindest, da ich es noch nie gehört hatte) Kunstwort "Vokuhiku" hat uns schon einen Besucher beschert. 
Über unseren alten Blog, der Anfang August letzten Jahres stillgelegt wurde, kommen übrigens auch immer noch in schöner Regelmäßigkeit Leser auf unsere Seite.
Statistik ist garnicht so uninteressant, wie ich immer dachte. Aber genug davon jetzt, wir müssen gleich los , zu einem "Umsonst & Draussen"-Konzert, da spielen Clap Clap Riot & The Datsuns, da wird ordentlich gerockt! Allerdings am hellichten Tag, bei strahlendem Sonnenschein und 27°... Gruss T°

Sonntag, 21. Februar 2010

Coromandel Weekend

Eigentlich wollten wir ja schon am letzten Januar-Wochenende nach Coromandel fahren (Es kommt mir gerade so vor, als hätte ich daß hier schon mal erwähnt...), aber die Frau, die uns für zwei Nächte in ihrem B&B beherbergen wollte, hatte einen Todesfall in der Familie und mußte uns deshalb absagen. Gott sei Dank! Das Wetter an jenem WE war nämlich besch****n, und dieses Wochenende war es großartig!

Michi hat mich Freitag nach der Arbeit im Büro abgeholt und wir sind direkt losgefahren, nach Whangamata ins Copsefield B&B. Aber, wenn es etwas gibt, was an Auckland so richtig nervt, dann ist es an einem Freitagnachmittag aus der Stadt rausfahren. Egal, ob nach Süden oder nach Norden (woanders hin kann man eh nicht...), es ist einfach alles dicht. Warum? Weil der Kiwi an sich am Wochenende gerne wegfährt, z.B. in seine Bach (gesprochen: Bätch mit kurzem ä). Aber Euch jetzt hier zu erklären, was das ist, würde doch zuweit führen, vielleicht ein andermal.

Anyway, wir haben für die Strecke von 154 km nur 2,5 Stunden gebraucht... Um 1/2 neun waren wir also endlich da und wurden von den Hosts noch zu einem Plausch bei Bier und Wein im Garten gebeten. Das B&B ist recht einfach, aber sauber und gemütlich, auf einem Riesengrundstück mit Fluß hinterm Haus.

Morgens sind wir dann nach dem Frühstück erstmal an den berühmten Surf-Beach von Whangamata gefahren, aber leider war es total bedeckt & diesig, deshalb keine Fotos davon. Also sind wir dann erstmal einen Kebab essen gegangen. Ihr glaubt ja garnicht, wie gut diese Vögel schmecken, schade daß die so selten sind... :-)

Spaß beiseite, weiter gings nach Opoutere Beach, auch sehr bekannt, vor allem wegen seiner New Zealand Dotterel-Brutkolonie, aber bis dorthin haben wir es leider nicht geschafft, da ich mir morgens den Knöchel vertreten hatte und dadurch vor allem am Strand nicht so richtig gut zu Fuß war... aber auch sonst ist es ein sehr schöner Strand, ewig lang, weißer Sand, ach was soll die Lobhudelei, halt ein ganz normaler neuseeländischer Strand...

Opoutere Beach

Danach weiter nach Tairua, einchecken in die Pacific Harbour Lodge, sehr 'basic', aber 'nem geschenketen Barsch und so weiter...  Blödsinnigerweise hatten wir an diesem Abend noch vor, die Lost Spring in Whitianga zu besuchen, mußten also nochmal 45 km in Richtung Norden und danach wieder zurück fahren. aber es hat sich gelohnt. TLS ist eine sehr schöne und erst ein Jahr alte Anlage, in der man in bis zu 40° warmen Thermalwasser, was aus einer Tiefe von fast 700 m hochgepumpt wird, baden kann. Sehr angenehm - aber braucht man das wirklich unbedingt bei 28° Aussentemperatur? Bei unserem kurzen Spaziergang davor haben wir an der Wharf zugesehen, wie Sportfischer einen riesigen Blue Marlin angelandet und vom 'Weigh Master' haben wiegen lassen. Ich hab ja noch nie 222,3 kg Fisch an einem Stück gesehen! War schon sehr beeindruckend. Auf meine Frage hin, in welchem Restaurant man den heute Abend dann essen kann, bekam ich erklärt, daß der Handel mit Marlin in NZ verboten ist, aus Artenschutzgründen. Würde man den Handel erlauben, wäre die ohnehin schon gefährdete Art bald überfischt und demnächst wohl ausgerottet. Gutes Gesetz NZ, mehr davon! Für den Sportfischer bedeutet das jetzt allerdings ein Jahr lang 'Smoked Marlin', ich hoffe, der kommt ihm nicht zu den Ohren raus :-)

222 kg Fisch am Spieß!

Heute vormittag haben wir dann eine Bootstour von Hahei Beach aus nach Cathedral Cove, durch die vorgelagerte Marine Reserve und zu den südlich von Hahei gelegenen Grotten gemacht. Eine Stunde im Schlauchboot, alles mal vom Wasser aus gesehn, guter Kommentar dazu, hat Spaß gemacht. Auf der Homepage gibt's ein Video von der Tour, falls wer mal schauen möchte...

Dann mußten wir uns schon langsam auf den Rückweg machen, allerdings nicht direkt, sondern über die 309 Road, eine Schotterstraße, die von Coroglen quer über die Halbinsel an die Wetsküste bei Coromandel Town führt. 'Off the beaten Track', wie man so sagt. dort waren wir noch kurz in einem Kauri Tree-Wald, wo Michi ihrem neuen Hobby, dem 'Tree-Hugging' fröhnen konnte. Das sind schon ein paar Riesenbäume, immer wieder beeindruckend, selbst wenn man sie schon öfter gesehen hat.

'Tree Hugging' findet immer mehr Anhänger :-)

Und dann kam mein persönlicher Höhepunkt des Wochenendes, die Waiau Falls, genauergesagt das Schwimmen in Selbigen... Kalt war's, aber wesentlich erfrischender als gestern in der Thermalbadewanne... Und das Prasseln auf die Schädeldecke, wenn man sich direkt darunterbegibt, finde ich auch nach -zigmal schwimmen in den verschiedensten Wasserfällen immer noch toll!

Yeah!

Aber jetzt ging's wirklich direkt nach Hause, also direkt mit nochmal ca. 8 Fotostopps, am 'Firth of Thames', in Thames, an der süßen kleinen Kirche auf dem Weg dorthin, da gibt's einfach sooo viel zu sehen.

All Saints Anglican Church, irgendwo zwischen Coromandel Town und Thames


Junction Hotel & Pub, Thames, Coromandel


Leider haben die meisten Urlauber von Overseas nur eine, maximal zwei Nächte für Coromandel, aber wenn man das ganze Land in 21 Tagen bereisen will/muss, dann ist das eben so. Ich war jetzt zum 5ten, Michi zum 4ten mal dort - und wir fahren ganz sicher nochmal hin, wir haben noch längst nicht alles gesehen was Coromandel zu bieten hat...

Jetzt fragt ihr Euch sicher alle, warum ich einmal öfter dort war, stimmt's? Na, dann geht doch einfach mal zum allerersten Eintrag in diesem Blog von August letzten Jahres, dann wisst Ihr wieder warum ;-)                      T°