Mittwoch, 26. Dezember 2012
The Middle of Middle Earth
Montag, 20. Februar 2012
Homegrown 2012
Dieses Jahr war es allerdings nicht so gut wie die Jahre davor, was unter anderem daran kag, das die kleine Independent/Alternative-Bühne ersatzlos gestrichen wurde und die Bands, die sonst dort gespielt hätten, jetzt schon zur Mittagszeit in der großen, dunklen, 6-8000 Zuschauer fassenden TSB Bank Arena spielen mussten, während draußen die Sonne schien. Und auch vor nur 100 Zuschauern, weil draußen die Sonne schien...
Außerdem war das Line-up generell nicht so gut, wie in den letzten Jahren, zumindest nach meinem Dafürhalten. Die "üblichen Verdächtigen" haben mir gefehlt, und außer Shihad gab's an bekannteren (Rock-) Acts nur Bands, die erst kürzlich getourt haben oder in und um Auckland sowieso häufig zu sehen sind. Aber genug gemotzt. Aber, wenn man die preiswerten "Early Bird"-Tickets ($80.00 für 41 Bands/Künstler) haben will, dann muss man die halt schon kaufen, bevor das endgültige Line-up feststeht...
Wie jedes Jahr ist das Publikum wieder ein bisschen jünger georden - oder ich Älter? - und teilweise gingen mir die ganzen Teenie-Gören schon auf die Nerven. Ich hoffe, daß das keine altersbedingte Erscheinung ist, die von nun an stetig weiter zunimmt.
Viele von den jungen Leuten waren schon recht früh recht betrunken (die erste Kotzlache habe ich schon gesehen, bevor ich die erste Band gesehen hatte - gegen 1/2 drei mittags...), was mit Sicherheit auch auf den Hauptsponsor (Jim Beam) zurückzuführen ist. Ich verstehe sowieso nicht, wieso es in einem Land, das ein echtes Alkohol-Problem hat (vor allem bei Jugendlichen), möglich ist, daß eine Veranstaltung, die sich in erster Linie an junge Leute richtet, von einem Hersteller von Whisky und RTDs (Ready to Drink-Getränke, in Deutschland wohl Alkopops?) gesponsort werden darf. Der korrekte Name des Ganzen ist nämlich "Jim Beam Homegrown 2012". Aber - jetzt, wo ich es schreibe - habe ich mich darüber nicht schon letztes Jahr ausgelassen? Jedenfalls kostete ein 0,33-er Bier (Speight's Summit, yeah!) $6.00 und ein Jim Beam-Cola (auch 0,33) $7.00 - und wenn man nicht viel Geld hat (weil man noch jung ist...), dann kommt man doch für nur 'nem $ mehr viel schneller zum gewünschten Rausch, als wenn man nur schnödes Bier trinkt, oder? Sehr merkwürdig.
Unsere Freundin Cathy und ihre Mitbewohnerin Sonja haben beim Festival gearbeitet und hatten den ganzen Tag Fahrdienst, so dass un snicht viel Zeit mit ihnen blieb, Cathy haben wir nur 2 x während ihrer Pause zu sehen bekommen. aber dafür auch immer gleich den neuesten Klatsch & Tratsch, wessen Flug viel zu knapp gebucht war und ob's derjenige wohl pünktlich zu seinem Auftritt schaffen würde, welche Band auf dem Weg vom Gig zum Hotel mit ihrem Auftritt nicht zufrieden war und so. Leider hat keine der beiden Shihad gefahren, denn die wollten wir ja eigentlich noch zu einer Aftershow Party bei Cathy zuhause einladen - vorausgesetzt, sie spielen nochmal einen Akustik-Gig ;-)
Shihad war das Highlight beim diesjährigen Homegrown, aber das Highlight unseres Wochenendes war ganz klar der Freitagabend, als Shihad einen Warm-up-Gig im Medusa, einem kleinen Club vor ca. 250 Leuten gespielt haben. Das war richtig geil, und kein Vergleich zum Auftritt am Samstag vor 6-8000 Menschen. Halt einfach kleiner, intimer und ja, auch exclusiver. Die haben gerockt! So gut, daß wir Anfang April nach Coromandel fahren, um sie uns dort in der Coroglen Tavern nochmal anzuschauen. Die Band lebt nämlich - obwohl sie Kiwis sind - in Melbourne und man kriegt sie hier nicht soo oft zu sehen. Wer kommt mit?
T°
Sonntag, 20. November 2011
Die Zeit vergeht im Flug...
Am Wochenende 11-13 sind wir wieder Mal nach Wellington geflogen, Cathy, Olli, Conny und nun auch noch Finn (den Sohn der beiden letzteren) besuchen.Nachdem wir Freitag mittag angekommen sind, haben wir erstmal im Hotel eingecheckt und sind anschließend ins 'Café Kreüzberg' zum Lunch - da gibt's prima Halloumi-Burger...
Danach Cable Car und Planetarium. Das war sehr interessant, zuerst gab's 'nen Film über das 'Space Race', den Wettlauf zwischen den Amis und den Russen um die Vorherrschaft im All und danach alles Wissenswerte über den Himmel in der südlichen Hemisphäre. Der Astronaut, äh Astronom hatte einen starken Akzent - aus Neumünster, wie wir später festgestellt haben. Insgesamt war das schon ganz gut, leider konnten wir nicht am anschließend stattfindenden (oder stattgefunden habenden) 'Dinner with Stars' teilnehmen können - das klang nämlich auch gut :-) Stattdessen waren wir dann mit Cathy zum obligatorischen Dinner zu unserem Lieblings-Malaysier gegangen, den ich aber hier nicht verraten werde - weil's da eh schon immer so voll ist. Ätschi!
Abends beim Essen mit Conny und Olli beim Japaner hat mich Finn dann mit dem 'Dankeschön - Bitteschön'-Spiel beschäftigt, war ein unterhaltsamer Abend... :-)
Ein 'Maori Welcome', ein paar kurze Reden und Drinks und Nibbles im Auckland Museum und anschließend zum Abendessen ins Rydges Hotel auf die Dachterrasse. War ein netter Abend und ich habe jetzt, kurz vor Schluss, ein paar Agents kennengelernt, mit denen ich Job-bedingt schon seit Jahren in E-Mail-Kontakt stehe. Für Sonntag hatte ich mich dann freiwillig gemeldet, eine Gruppe von 6 Agents auf verschiedenen Touren zu begleiten. Und weil das schon früh losging, durfte ich sogar im Rydges übernachten - A night away without being away :-)

Montag, 7. März 2011
Wellington, Homegrown & D.O.A

Freitag, 7. Januar 2011
Weihnachten in windy Wellington
An Christmas Day (in D ist das der erste Weihnachtsfeiertag) sind wir gegen Mittag losgeflogen, nachdem wir am Abend vorher bei Karin, Robert und ihren Kindern zum Heiligabend-BBQ eingeladen waren.
Blick aus dem Flieger auf den Mt. Taranaki
Und gleich nach der Landung kam auch schon einer der Höhepunkte unseres WLG-Besuches: Wir haben uns ein Taxi genommen und sind damit zur nächsten 'Marina' gefahren - von wo aus wir dann von Ben & Cathy in die Stadt gesegelt wurden. Das war schon etwas ungewöhnlich, bis jetzt sind wir immer mit dem Auto abgeholt worden :-) Aber war schon recht cool, thanks, Ben!

Und wären wir in der 1. Nacht nicht im Novotel, sondern im Copthorne Oriental Bay abgestiegen, hätten wir von dort aus direkt einchecken können, denn das befindet sich unmittelbar hinter den hübschen bunten Bootsschuppen an der Oriental Parade.

Aber dort waren wir leider erst in der 2. Nacht... Vorher gab's allerdings erstmal ein Weihnachts-BBQ bei Conny& Olli in Eastbourne, auf der anderen Seite der Bucht, gegrillt haben wir ja nun wirklich schon lange nicht mehr :-) Und Conny & Olli waren es dann auch, die uns am nächsten Morgen zu einer Tour durch die Wairarapa und zum Cape Palliser abgeholt haben, in ihrem schicken 4WD. Erster Stopp: Das Lemon Squeeze Café in Petone, wo Conny und ich hervorragende Pfannkuchen gegessen haben, sehr zu empfehlen, falls Ihr mal in der Nähe seid...
Danach ging's weiter zur Putangirua Scenic Reserve, wo wir den Pinnacles Walk gemacht haben. Doof wie wir sind natürlich in der prallen Mittagssonne . Hätte man eigentlich auch später machen können. War aber ein toller Walk, mal so ganz ohne Nikau-Palmen und Baumfarne - eigentlich überhaupt nicht grün. Aber doch sehr lohnenswert. Die Pinnacles sind durch Erosion entstandene Felssäulen, sehr hoch und sehr beeindruckend. Hier wurden wohl auch Szenen für diesen Film mit dem Ring gedreht, Ihr wisst sicher, welchen ich meine, oder?

Dann ging es weiter ans Cape Palliser mit seinem geringelten Leuchtturm. Ansonsten sind die meisten hier nämlich einfach nur weiß. Und natürlich mussten wir dann da auch hoch, wegen der tollen Aussicht. Also 255 Stufen rauf & wieder runter, und das nachdem wir schon ca. 2 1/2 Std. an den Pinnacles rumgelatscht waren... Aber, die Aussicht war actually gut, und ja, es hat sich gelohnt. Dann nochmal zu kurz zu den Seehunden, die haben wir ja vor knapp 3 Jahren schon ausgiebig betrachtet und fotografiert, aber es ist immer wieder nett, nur knappe 10 Meter von kleinen Seehund-Welpen entfernt zu sein - bis auf den Gestank :-)

Und dann ging's auch schon wieder zurück in Richtung WLG, mit dem üblichen Stopp im Lake Ferry Hotel, wo wir dann gemeinsam mit krass gesichtstätowierten Mongrel Mob-Mitgliedern ein wohlverdientes Pils genossen haben. Naja, also, nicht direkt gemeinsam mit denen, sondern nur in deren Anwesenheit. Ich hab mich jedenfalls ein bisschen so gefühlt wie Stefan, als ich ihn letztens nach dem Fussball mit in die St. Tropez Bar genommen habe, ja nur keinen Blickkontakt herstellen... Auf dem Weg dorthin gab's noch ein wenig Off-Road-Feeling, als Olli mit uns durch einen reißenden Strom gefahren ist. Na gut, es war mehr eine Furt und das Wasser wohl kaum tiefer als 30 cm....

Dann aber ab nach Wellington, wir mussten ja schließlich noch zum..... Richtig: Barbeque! Diesmal bei Ben in der WG. Er war tagsüber nach 'kai moana' (maori für Seafood, also Meeresfrüchte, ital. Frutti di Mare) tauchen und so gab es Muscheln, Scallops und sogar 2 Langusten. Und natürlich noch den üblichen Kram, Fleisch, Würste, Gemüse, Sojawürste...! Lecker war's und im Anschluss hat sich daraus noch eine You Tube-Party entwickelt, wo jeder mal irgendwas Lustiges/Abgedrehtes/Schräges vorführen durfte. Ich habe natürlich mit "The fox has left his lair" geglänzt, was interessanterweise keiner der anwesenden Engländer kannte.
Danach Hotel & schlafen. Morgens Frühstück mit Cathy im Parade Café, nicht so gut wie am Tag zuvor, aber insgesamt ok. Im Anschluss ist unsere geplante LotR-Tour mit den Elben (?)-Ohren abgesagt worden, weil der Chef der Firma unsere Buchung verbummelt hatte und die Tour voll war. Also endlich mal ein bisschen Zeit für uns, yippieh! So konnten wir auch mal unser Zimmer im Museum Hotel, wohin wir inzwischen umgezogen waren, ausnutzen. Es war übrigens das schönste der 3 Hotels, mit Regenwalddusche & Pärchen-Badewanne (Abfluss in der Mitte, damit keiner draufsitzen muss...).
Abends ging's dann nach Zealandia, das ist eine Art Vogel-/Tierschutzgebiet am Rande der Stadt, daß über die letzten 11 Jahre von allen Schädlingen (Ratten, Marder, Wiesel, Igel, etc) befreit und mit einem für Tiere unüberwindbaren Zaun umzäunt wurde. Dort haben wir bei der Nacht-Tour zwar einige Kiwis gehört - aber leider keine gesehen :-( Es war aber trotzdem interessant, das neue Besucherzentrum ist sehr informativ und sehr schön geworden. Das Alte (damals noch unter dem Namen Karori Wildlife Sanctuary) war ja eher nicht soo toll...
Davor waren wir übrigens essen, bei KK's, heute mal kein BBQ! Und dann war's quasi auch schon rum, den letzten Tag haben wir uns dann noch in WLG rumgetrieben, unter anderem sind wir einmal (Ich übrigens tatsächlich das erste Mal!) um die Miramar-Halbinsel rumgefahren, da gab es sehr schöne Ecken, einen Leuchtturm und ein Memorial für William Fergusson Massey, den ersten Premierminister NZ's.

Abends noch ein bisschen in der Stadt fotografiert - und schon saßen wir wieder im Flieger nach Hause. Vier Tage können ganz schön schnell rumgehen, wenn man sie gut nutzt. Im März sind wir dann wieder dort - dann allerdings zum Homegrown-Festival und ansonsten ohne Programm...
Ach ja, warum wir so oft umgezogen sind wollt Ihr wissen? Ganz einfach, die 2. Nacht im selben Hotel muss man meistens zahlen ;-)











