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Donnerstag, 20. Oktober 2011

Knitty Grafitty's Wooly Walk-along

Heute soll es hier im Blog mal um etwas ganz anderes gehen, nämlich ums Stricken. Wie bitte? Ja, Stricken!

Die Strick-Künstlerin Knitty Grafitty (über die wir vor ca. 1 1/2 Jahren schon mal hier berichtet haben) hat sich gedacht, dass das Geländer am Ferry Terminal hier in Devonport (wo sie auch wohnt) etwas fad aussieht und man es doch vielleicht einfach 'umstricken' sollte, gerade jetzt, wo zum Rugby World Cup so viele Besucher herkommen. Und das hat sie dann mit 90 anderen aus 9 verschiedenen Ländern auch umgesetzt, und das Resultat sieht so aus:


Und hier wollte ich Euch nun ein paar Details zeigen:

Der deutsche Beitrag (oder zumindest ein deutscher Beitrag, sonst habe ich keinen entdecken können, bei dem man klar erkennen kann, dass er aus DE kommt...) - eher unspannend, aber zu Dokumentationszwecken wollte ich ihn doch zeigen

Strick-Bikini-Barbie nimmt hier den ganzen Tag ein Sonnenbad - und hat natürlich auch einen Rugby-Ball dabei...


Es könnte eventuell sein, dass dies die All Blacks sein sollen - auch wenn sie braun sind und nicht schwarz - zumindest sind es aber 15 Kiwis mit einem Rugby-Ball

Dan Carter (Dan, the Man), einer der wichtigsten Spieler bei den All Blacks, der sich leider am Anfang des World Cups an den Adduktoren (Inselgruppe im Indischen Ozean?) verletzt hat und für den Rest des Turniers ausfiel. Aber auch sonst hat er es nicht leicht, das Original wurde nämlich schon einmal vom Walk-Along gestohlen, weshalb das Replacement (jetzt mit traurigem Gesichtsausdruck ob seiner Verletzung) mit einem Schloss gesichert wurde. Man beachte die liebevollen Details, hier die adidas/All Blacks-Hose...

Der Oktopus ist das größte 'Piece' der Installation, na ja, vielleicht doch nur das zweitgrößte...



Auch Blumen gibt's einige, mir haben diese Rosen am besten gefallen...


Dieses Piece musste ich leider zerstückeln und neu zusammensetzen (also nur in Photoshop...), weil es einfach zu breit war und hier nicht hergepasst hätte...

Aber leider weiß nicht jeder diese Form von 'Street Art' zu schätzen und es gibt immer mal wieder Idioten, die sowas kaputt machen müssen. So wurde nicht nur 'Dan, the man' geklaut, sondern auch

Elmo aus der Sesamstraße ein Arm abgerissen. Und dieser freundliche Hai hier

hatte ursprünglich mal zwei Beine. Also zwei Beine, die aus seinem Maul herausgeschaut haben...

Alles in allem kommt der Wooly Walk-Along aber sehr gut an, die Leute bleiben hier und da stehen und schauen sich alles genau an, die meisten mit einem Lächeln im Gesicht - und das ist es ja schließlich, was Knitty Grafitty möchte... Und dafür gibt's von mir ein Facebook-Like - allerdings nur ein gestricktes. T°

Mehr zum Walk-Along (unter anderem ein 2-minütiges Video) gibt es in Knitty's Blog

Sonntag, 20. Februar 2011

Arty Farty

Am vorletzten Tag der Ausstellung "Headland - Sculpture on the Gulf Waiheke Island" haben wir es dann doch endlich geschafft hinzugehen. Die Ausstellung ging 3 Wochen, und ich fand sie vor 2 Jahren schon so toll, dass ich unbedingt nochmal hinwollte. Verschiedene Kunstwerke sind auf Waiheke Island entlang des 2.5 km langen Coastal Walkway ausgestellt, und bei dem tollen Wetter waren natuerlich dementsprechend einige Leute unterwegs.
Die Faehrueberfahrt dauert von Auckland nur ca. 30 Minuten und die Ausstellung beginnt fast direkt dort, wo die Faehre anlegt. Bei gefuehlten 30 Grad (reell aber sicher auch wirklich 26 Grad) haben wir uns die wohl landschaftlich reizvollste Kunstausstellung der Welt angeschaut. Hier ein paar Eindruecke:



Anlaesslich der Auckland Cup Week waren bei uns in Devonport vor dem ferry terminal und sogar auf der Faehre lustige Hottepferde aufgebaut.


Zusaetzlich war noch Food & Wine Festival in Devonport, aber uns war nicht nach Betrunkensein um 11.30 Uhr (Thomas vorallem nicht mit Wein).

Hier nun aber Waiheke Island:



lustiger Moa



Die Mengen stroemen beschirmt entlang


we are family

wo bitte geht es zur Mona Lisa?

schoener Blick auf Rangitoto Island und die City


mein Lieblingsstueck - ein 74er Jaguar. Am Anfang hatte Thomas Mitleid mit dem Auto bzw. fand es unerhoert, so ein tolles Auto zu zerstueckeln, aber dann fand er es auch cool.




Kaffeeepause





Rettungsringe in Seenot



Am Abend haben wir uns dann noch mit Kornelia und Juergen getroffen, die ein paar Wochen Urlaub hier machen werden und am Nachmittag erst gelandet sind. Beide sind danach noch zum Lantern Festival gegangen, wo wir letztes Jahr auch waren. Bei diesem Ueberangebot an Events muss man sich schon entscheiden, was man alles mitmacht und abends hatten wir dann keine Lust mehr.

Demnach Goodbye im Zeichen des Rabbit, Mic