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Montag, 6. Februar 2012

Eating out

Wer wegen Shopping oder Nightlife nach Stewart Island kommt ist hier vollkommen falsch. Genauso aber auch die, die hier 'fancy' Restaurants erwarten. Wir haben jetzt den dritten Abend hier hinter uns - und auch alle momentan geöffneten Food Outlets. Denn es gibt  hier lediglich drei davon.

Über meine Erfahrungen im South Sea Hotel hatte ich an dieser Stelle ja schon berichtet. Das war allerdings im Pub des Hotels. Es gibt dort nämlich auch noch ein richtiges Restaurant. Das Interessante dabei ist, dass es möglich ist, Speisen von der Restaurant-Speisekarte im Pub zu bestellen und zu essen, während dies andersrum nicht geht. Gestern Abend waren wir nämlich im Restaurant zum Dinner eingeladen und unsere Gastgeberin (Hannah von Venture Southland, thank you again...) wollte die Calamari von der Pub-Speisekarte ordern, durfte sie aber nicht, während wir ja am abend vorher im Pub gegessen haben und Michi etwas von der restaurant-karte hatte. Alles sehr verwirrend... Aber das Essen war sehr gut, wir hatten zum ersten mal überhaupt Blue Cod, eine Fischart, die man bei uns in Auckland auf keiner Speisekarte findet, die hier aber der meistgefangene Fisch ist.


South Sea Hotel, Seitenansicht, mit den immer anwesenden Locals davor

Ansonsten gibt es hier noch KFC, die Kiwi-French Creperie. Dort gibt es Crepes in allen möglichen Varianten, süß oder herzhaft, mit Banane genauso wie mit Räucherlachs. Und 'nen guten Kaffee haben die auch. Empfehlenswert für den kleinen Imbiss zwischendurch.


Kiwi-French Creperie - ohne Locals, dafür aber mit mir...

Und dann wäre da noch der Kai Kart, ein Take-Away (Schnellimbiss), mit den Klassikern Fish & Chips, Burgern, Calamari Rings und so weiter. Schmeckt wie sonst auch überall, vielleicht ist der Fisch etwas besser - aber mal ehrlich nach dem Bad in der Friteuse sind doch alle Fische irgendwie ähnlich, oder?


Kai Kart (Der Name kommt von maori 'kai' (Essen) und englisch 'cart', weil es mal ein Wohnwagen war)

Ansonsten gibt es eventuell noch das Church Hill Café, was aber wohl im Moment wohl geschlossen ist (Es liegt hoch oben auf einem steilen Hügel - wir wollten dort allerdings nicht hochklettern, um das zu überprüfen...) und ansonsten anscheinend von WWOOFern geführt wird. Das sind meist jüngere Urlauber, die für Kost & Logis arbeiten, aber nach 6 (?) Wochen den Abeitgeber wechseln müssen, weshalb ich mir nicht vorstellen kann, daß das Essen dort besonders gut ist - falls sie doch geöffnet haben sollten.

Tja, und das war es dann auch schon an kulinarischen Optionen, ich freue mich ja schon ein bißchen auf Dunedin, wo wir dann am Mittwoch wieder etwas mehr Auswahl haben werden. Vorher wird's in den Catlins nochmal schwierig, überhaupt was zu finden...

Freitag, 13. November 2009

Die $400,00-Forelle

Da wir ja nun gerade in Taupo waren, der Welthauptstadt des Forellenfischens, habe ich gedacht, es sei eine prima Idee, eine Trout Fishing Cruise anzufragen, damit ich endlich mal meine Forellen-Gelüste befriedigen kann.

Chris Jolly Outdoors hat uns dann auch ein kostenloses Famil angeboten, also nix wie los... Freitag morgen um 10 sind wir dann mit einer schicken 14-Meter-Yacht losgefahren, und zwar nur wir, also Michi, ich und unser Skipper. Ich hätte ja erwartet, daß die eine planmäßige Tour haben und uns zusätzlich mitnehmen, aber wir hatten tatsächlich einen Privat-Charter!

Nach 20 min. auf dem Lake Taupo wurden dann 3 Leinen zu Wasser gelassen (eine pro Person an Bord, mehr ist nicht erlaubt), und dann war gemütliches "trawlen" angesagt, Tee und Muffins serviert, gequatscht und dann hat die erste Forelle gebissen. Ich durfte sie reinholen - bzw. es versuchen... Nach 2, 3 Sprüngen (ihrerseits) war sie nämlich weg :-(

Eine Weile später dann der 2. Biss, und diesmal habe ich es auch geschafft, sie anzulanden, aber sie hatte nicht die notwendige Länge von 40 cm, also wieder rein damit :-(

Beim 3. Mal hat dann alles gepasst, ich habe es geschafft, sie an Bord zu bringen und groß genug war sie auch... :-)

Regenbogenforelle, ca. 45 cm, knappe 3 Pfund (lbs, nicht die deutschen Pfund...), dahinter ich, knapp über 3 Pfund :-)

Das Ganze passierte übrigens kurz vor knapp, unser Skipper/Guide hat gerade gesagt, daß wir es jetzt nur noch einmal versuchen, bevor wir zurück nach Taupo fahren. Es wäre aber auch zu frustrierend gewesen, nach 2 Stunden ohne Forelle zurück zu kommen...

Anschliessend haben wir den Fisch, wie man das hier so macht, in ein Restaurant gebracht, einen Tisch für den Abend gebucht und uns mit dem Koch in der Küche (in Deutschland sicher undenkbar...) darüber unterhalten, wie wir das Tier denn gerne zubereitet haben möchten. Und in diesem Restaurant hat unsere Forelle eine unglaubliche Verwandlung vollzogen:

Vorher


Nachher:

Das Ganze hieß dann "Selbstgefangene Forelle auf Trüffel-Ravioli und Spinat-Mousse, mit Pilzen, Wasserkresse und Avocado-Öl" und war extrem lecker, so etwas Gutes hab ich ewig nicht mehr gegessen...

Natürlich mussten wir, obwohl wir den Hauptbestandteil des Essens selber "erlegt" hatten, noch ein paar Dollar draufzahlen, aber das war verschwindend gering im Vergleich zu dem, was unser Boots-Charter gekostet hätte, nämlich $200 pro Stunde, womit ich die Überschrift wohl hinreichend erklärt habe. T°



Sonntag, 13. September 2009

Kartoffelland Dumpling



Darauf hätte ich ja auch mal wieder Lust, aber nicht für 8 NZD :-)

Sonntag, 23. August 2009

Heimatgefühle

Wir sind ja jetzt schon 1 1/2 Jahre hier und finden es hier immer noch sehr schoen. Und es gibt auch immer noch viel Neues zu entdecken, Orte, Strände, Dinge, Gerüche & Geschmäcker.

Gerade auf dem Gebiet "Essen & Trinken" hab ich hier ja schob viele Sachen entdeckt, die ich hervorragend finde. Ich sage nur Lemon Curd...

Aber andersrum gibt's natürlich auch so einiges, was ich in Deutschland sehr gerne mochte, hier aber nicht bekommen kann. Oder nur sacketeuer...

Und jetzt war Michi's Kollege Roland so nett, mir aus D nicht nur "die Bibel" (für  alle Unwissenden, das ist das Bundesliga-Sonderheft vom Kicker) sondern auch einen 450-Gramm-Becher Zentis Aachener Pflümli mitzubringen. Sowas gibt's hier nämlich nicht, ich habe auch noch nichts auch nur annähernd Ähnliches gefunden.

Oh Mann, ist das Zeug klasse! Ich hatte ja fast schon vergessen, wie gut das schmeckt. Hier also nochmal ein öffentliches "Danke sehr!" an Roland.

Und für alle, die eventuell demnächst vorhaben könnten, uns zu besuchen:

Geräucherte Forellen kann man hier auch nicht kaufen :-(